Hyundai Ioniq 6 Facelift: An beiden Enden aufgefrischt

Hyundai Ioniq 6 Facelift
Das kostet die Elektro-Limousine jetzt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.01.2026
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Nach der Premiere auf der Seoul Mobility Show im April 2025 hat Hyundai die Preise für das Facelift des Ioniq 6 veröffentlicht. Die Elektro-Limousine bekommt ein neues Design an Front und Heck, ein optimiertes Cockpit und eine neue, sportliche Ausstattungslinie. Beide Akkugrößen bieten mehr Kapazität, das steigert die maximal mögliche Reichweite von bisher 614 auf 680 Kilometer. Die Preise beginnen bei 45.550 Euro für das Basismodell.

Hyundai Ioniq 6 mit größerem Akku

Die Basisversion des Facelift-Modells hat einen Akku mit 63 kWh Kapazität (bisher: 53 kWh), Heckantrieb und einen Elektromotor mit 125 kW (170 PS) Leistung. Die Kapazität des größeren Akkus steigt von 77,4 auf 84 kWh. Der 84-kWh-Akku ist ab der Ausstattungslinie Centriq gegen Aufpreis erhältlich und bei der Ausstattungslinie Uniq serienmäßig. Die Preise für den Ioniq 6 Uniq mit 168-kW-Motor und 84-kWh-Akku beginnen bei 60.500 Euro.

5 Ausstattungslinien

In der Basisversion hat der Ioniq 6 serienmäßig 18-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Lenkradheizung und Batterie-Vorkonditionierung. Diese Variante hat immer Heckantrieb, 170 PS und den 63-kWh-Akku. Die Ausstattungslinie Centriq ist mit 63 oder 84 kWh Akkukapazität erhältlich. Die Preise beginnen bei 52.050 Euro. Centriq enthält serienmäßig Matrix-LED-Scheinwerfer, Stoff-Ledersitze und elektrisch ausklappbare Türgriffe. Gegen Aufpreis sind weitere Ausstattungen erhältlich: ein Glas-Schiebedach für 700 Euro sowie das Technik-Paket mit Head-up-Display, 360-Grad-Kamera und digitalem Fahrzeugschlüssel für 2.600 Euro.

Der Hyundai Ioniq 6 Uniq für mindestens 60.500 Euro hat den größeren Akku und einen stärkeren Motor: Der Akku hat 84 kWh Kapazität, der Elektromotor leistet 168 kW (229 PS). Dieses Modell ist außerdem mit Allradantrieb und 235 kW (325 PS) erhältlich. Serienmäßig sind ein Bose-Soundsystem, ein Parkassistent mit Fernbedienung, 360-Grad-Kamera, Head-up-Display, Sitzbelüftung für Fahrer- und Beifahrersitz. Optional gibt es 20-Zoll-Leichtmetallräder (600 Euro), Glas-Schiebedach (700 Euro) und digitale Außenspiegel (1.300 Euro).

Neue Ausstattung: N-Line

Mit dem Facelift kommt beim Ioniq 6 die sportliche Ausstattung N-Line neu ins Programm. Standard ist hier der 84-kWh-Akku, der mit Heck- oder Allradantrieb kombiniert werden kann. Die Preise beginnen bei 58.300 Euro. In der N-Line sind unter anderem ein sportliches Exterieurpaket, 20-Zoll-Leichtmetallräder und Stoff-Leder-Polster serienmäßig. Weitere Extras sind Glas-Schiebedach und Technik-Paket.

Der N-Line X für mindestens 62.000 Euro ist darüber hinaus mit Bose-Soundsystem, Parkassistent, 360-Grad-Kamera und Alcantara-Ledersitzen ausgestattet.

Neues Design

Zum Facelift erhält der Ioniq 6 ein neu gestaltetes Heck und eine neue Front, die zusammen mit der höher angesetzten vorderen Haube für eine insgesamt gestrecktere Linie sorgen sollen. Das neue Gesicht prägen neue LED-Tagfahrleuchten und schmalere Hauptscheinwerfer.

Ein verlängerter Spoiler lässt das Heck aufgeräumter wirken. Horizontale Designelemente lassen den 6er breiter auf der Straße stehen, neue Chromelemente setzen optische Akzente an der Heckschürze. Schwarze Zierleisten ziehen sich an den Flanken nun bis unter die Türen.

Im Cockpit erwarten Ioniq 6-Piloten ein neu gezeichnetes Lenkrad, neue Oberflächenmaterialien sowie eine umgestaltete Mittelkonsole. Dazu gibt es vergrößerte Anzeigen für die Klimasteuerung, um deren Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

Fazit