01/2020, Jeep Renegade und Compass 4xe FCA Germany

Jeep Compass und Renegade 4xe

Preise für die Plugin-Hybride stehen fest

In Italien und Spanien lassen sich die 240 PS starken teilelektrischen SUV ab sofort in einer Einführungs-Edition bestellen. Der Renegade 4xe kostet mindestens 40.900 Euro, der Compass ist 6.000 Euro teurer.

Um die Elektromobilität hat der Fiat-Chrysler-Konzern (FCA) – von ein paar wenig erfolgreichen Alibiversuchen abgesehen – bisher einen Bogen gemacht. Das ändert sich in Kürze. Nicht nur, dass die Marke Fiat seine Kleinwagen bald als Mildhybride auf den Markt bringen und den 500er demnächst als reines Elektroauto vorstellen wird. Nein, die ebenfalls zum Konzern gehörende Marke Jeep gibt jetzt den Startschuss bei den Plug-in-Hybriden. Zumindest in Italien und Spanien, wo die Baureihen Renegade und Compass in den neuen 4xe-Varianten bereits bestellbar sind.

Speziell ausgestattete First Edition

Noch bis zum 9. März 2020 kann man sich auf der Jeep-Website ein Exemplar der First Edition reservieren, sofern man 500 Euro hinterlegt. Sowohl der Renegade als auch der Compass sind vorkonfiguriert, es gibt sie jeweils in einer Urban- und einer Offroad-Version. Beiden gemein sind unter anderem das Uconnect-Infotainment mit 8,4-Zoll-Touchscreen samt spezifischer Software, Parkassistent, Totwinkelwarner, Keyless Go, First Edition-Plaketten auf der Karosserie und eine Wallbox zum Aufladen für Zuhause. Zudem erhalten die 4xe-Versionen verlängerte Garantien: Auf das gesamte Auto gibt es fünf und auf die Batterie acht Jahre. Die Urban-Varianten rollen auf 19-Zoll-Rädern, das Offroad-Paket enthält 17-Zöller. Bei beiden Modellen gleichen sich die Preise für die Versionen: Der Renegade kostet in der First Edition 40.900 Euro, der Compass ist 6.000 Euro teurer.

01/2020, Jeep Renegade 4xe
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Verbrenner vorne, E-Motor hinten, Batterie in der Mitte: das Antriebs-Layout des Jeep Renegade 4xe.

Der Antriebsstrang der Plugin-Hybride besteht aus drei Kernelementen: Einem 1,3-Liter-Turbobenziner, der auf die Vorderräder wirkt, einem Elektromotor für die Hinterräder und einer extern aufladbaren 11,4-Kilowattstunden-Batterie, die zentral im Unterboden sitzt. Dadurch können Vorder- und Hinterachse getrennt und unabhängig voneinander mit Drehmoment versorgt werden. So soll sich der Allradantrieb effektiver regeln lassen als ein rein mechanisches System mit Kardanwelle. Die kombinierte Systemleistung liegt bei 177 kW (240 PS). Das Drehmoment-Plus im Vergleich zu den 170 PS starken Dieseln soll etwa 50 Prozent betragen, womit sich dieser Wert bei über 500 Newtonmetern ansiedeln dürfte.

50 Kilometer Elektro-Reichweite

Der Null-auf-Hundert-Sprint soll in etwa sieben Sekunden gelingen, die Höchstgeschwindigkeit beziffert Jeep mit 200 km/h. Rein elektrisch sollen bis zu 50 Kilometer Reichweite und 130 km/h drin sein. Die CO2-Emissionswerte sollen bei beiden Modellen unter der Grenze von 50 Gramm pro Kilometer liegen. Das entspräche einem Spritverbrauch von gut zwei Litern auf 100 Kilometer. Die 4xe-Modelle verfügen über die Fahrmodi Hybrid, Full Electric und E-Save. Auch eine sportliche Abstimmung ist hinterlegt; zudem lässt sich ein Eco-Coaching absolvieren.

01/2020, Jeep Compass 4xe
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Jeep gibt die Systemleistung des Compass 4xe mit 177 kW / 240 PS an.

Innen ändert sich nicht viel im Vergleich zu den konventionell angetriebenen Jeep-Modellen. Einzige Änderung: Renegade und Compass 4xe verfügen über ein sieben Zoll großes Kombiinstrument, das zusammen mit dem Infotainment-Bildschirm allerlei Informationen über die Arbeit des Hybridsystems liefert.

Vorerst ist nicht geplant, die First Editions des Jeep Renegade und Compass 4xe auch nach Deutschland zu bringen. Wenn doch, werden sie wohl anders eingepreist sein. Der reguläre Start der Plugin-Hybrid-SUV auf dem hiesigen Markt ist für den Sommer geplant.

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Fazit

Nun beteiligt sich auch Jeep an der aktuellen Plugin-Hybrid-Offensive der europäischen Autoindustrie und bringt den Renegade und Compass mit der Kraft der zwei Herzen samt Akku auf den Markt. Die Daten beider Modelle erscheinen vielversprechend. Allerdings ist die Preisgestaltung der italienischen und spanischen Entscheider für die First Edition-Versionen ziemlich selbstbewusst.

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