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Lincoln Star Concept: Elektrische SUV-Lounge ab 2025

Lincoln Star Concept Elektrische SUV-Lounge ab 2025

Ford feiert 100 Jahre Lincoln und blickt dabei nicht zurück, sondern mit dem Lincoln Star Concept in eine elektrische Zukunft ab 2025.

Im Mai 2021 hatte Ford zwei extrem flexible BEV-Plattformen angekündigt, die vor allem die Elektrifizierung der Marke auf dem nordamerikanischen Markt vorantreiben sollen. Auch die Luxus-Tochtermarke Lincoln profitiert von den neuen Plattformen. Auf denen sollen allein bis 2025 drei neue Elektromodelle kommen, ein viertes wird 2026 nachgeschoben. Schon Mitte das Jahrzehnts plant Lincoln damit, dass die Hälfte seiner weltweit verkauften Modelle einen Elektroantrieb tragen.

Der Weg von Lincoln zur elektrischen Zukunft war kein direkter. Zunächst plante Ford einen elektrischen Lincoln SUV auf der Plattform von Rivian aufzubauen, dann trennte man sich wieder von diesem Partner und den entsprechenden Plänen. Als weitere Option wurde der Unterbau des Ford Mustang Mach-E für Lincoln erwogen und wieder verworfen. Jetzt ist klar, Lincoln wird die neuen Ford-Plattformen nutzen. In welcher Spezifikation bleibt allerdings noch völlig offen. Möglich sind Allrad- und Hinterradantriebsvarianten.

Interieur mit Lounge-Charakter

Lincoln Star Concept
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Im Cockpit dominiert ein XL-Curved-Display.

Der jetzt vorgestellte Lincoln Star Concept tritt im Format des Lincoln Aviator – also im XL-Segment – an. Auch wenn der Innenraum locker Platz für drei Sitzreihen geboten hätte, setzen die Designer im Star Concept auf eine viersitzige Lounge-Konfiguration. Die vorderen Sitze lassen sich gegen die Fahrtrichtung drehen, die hinteren Einzelsitze sind mit ausfahrbaren Fußstützen und ausklappbaren Tischen versehen. Zugang zum geräumigen Innenraum bietet gegenläufig öffnende Türen ohne störende B-Säule. Auch wenn die Innenraumkonfiguration auf autonome Fahrszenarien hindeuten, die Lincoln mit keinem Wort erwähnt, ist das Star Concept noch mit einem kompletten Cockpit ausgerüstet. Das bringt ein über die komplette Fahrzeugbreite reichendes gebogenes Display mit und reduziert weitere Bedienelemente auf wenige Sensortasten am wegklappbaren Lenkrad und der Armaturentafel sowie einen zentralen Drehregler auf der Mittelkonsole. Weitere Bildschirme finden sich an den Rückseiten der Vordersitze. Die Fondpassagiere herrschen über eine eigene Bedieninsel zwischen den Sitzen. Natürlich lassen sich alle System umfangreich vernetzen.

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Das weitere Ambiente kennzeichnen Oberflächen auch nachhaltigen Materialien, eine vielfach einstellbare Ambientebeleuchtung sowie verschiedene Beduftungsoptionen. Große Glasflächen rundum bringen viel Licht ins Interieur. Aus 3D-Druck gefertigte Gitter-Strukturen für die A- und C-Säulen sorgen zudem für optische Leichtigkeit.

Frontschublade und Heckklappensitzbank

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Unter der transparenten Fronthaube steckt eine Gepäckschublade.

Nette Gimmicks hat Lincoln aber auch beim Außendesign implementiert. Der Entfall eines Verbrennungsmotors schafft unter der vorderen Haube Platz für einen großen Kofferraum. Dieser Frunk ist als überdimensionale Schublade angelegt. Die Haube an sich ist durchsichtig und kann elektrochromatisch abgedunkelt werden. Für eine dynamische Gesamtoptik lassen die Designer die Dachlinie nach hinten stark abfallen und über der Heckscheibe in einem Dachkantenspoiler münden. Die horizontal zweigeteilte Heckklappe hält ein weiteres Feature bereit. Deren Unterteil lässt sich ausklappen und als Sitzfläche mit integrierter Rückenlehne nutzen. Sichtbare Scheinwerfer oder Rückleuchten gibt es nicht, die scheinen erst bei Bedarf durch die transparenten Fahrzeugoberflächen auf. Bis dahin prägen LED-Tagfahrlichtbänder an Front und Heck die Lichtsignatur des Lincoln.

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Fazit

Ford gibt mit dem Lincoln Star Concept einen ersten Ausblick auf die kommenden Elektromodelle der Nobel-Tochter Lincoln. Bis zum Serienstart voraussichtlich in 2025 dürften von der verspielten Studie vermutlich viele Features auf der Strecke bleiben. Die BEV-Plattform teilen sich die Lincoln-Modelle mit denen von Ford.

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