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Mercedes EQS 450+
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Mercedes EQS setzt neuen Reichweiten-Rekord für Elektroautos in USA

Mercedes EQS setzt neuen Elektroauto-Rekord Reale Reichweite deutlich höher als auf dem Papier

US-Datenexperten haben die echte Reichweite des Mercedes EQS 450+ ermittelt. Die Elektro-Limousine pulverisiert nicht nur ihren Normwert, sondern landet auch deutlich vor den bisherigen Spitzenreitern von Tesla.

Dass der Mercedes EQS 450+ Reichweiten-Maßstäbe setzt, wissen auto motor und sport-Leser und die Zuschauer von VOX Automobil schon länger. Es war Chefreporter Alexander Bloch höchstpersönlich, der den elektrisch angetriebenen Luxusliner der ultimativen Reichweiten-Herausforderung unterzogen hat (siehe Video). Die Aufgabe: Die Strecke von München nach Berlin ohne Ladestopp zu absolvieren. Und der EQS enttäuschte nicht – im Gegenteil: Nach 638 gefahrenen Kilometern hielt der Akku sogar noch 48 weitere Kilometer Restreichweite bereit. Dabei war Bloch bei seiner Tour von der bayerischen Landes- in die Bundeshauptstadt keineswegs im Bummeltempo unterwegs.

Die Bestätigung, dass die damalige Performance des Elektro-Mercedes nicht nur Zufall oder etwa Blochs ultra-effizienter Fahrweise zuzuschreiben war, kommt nun aus den Vereinigten Staaten. Edmunds, ein Fachmagazin für Daten- und Preiserhebung für alle auf dem US-Markt angebotenen Autos, hat den EQS 450+ nun ebenfalls in der realen Welt einem Reichweiten-Härtetest unterzogen. Und das mit ähnlichen Ergebnissen, wie sie auch Alexander Bloch ermittelt hatte.

Nach 679 km war der Akku leer

Die US-Kollegen kamen mit ihrem – zugegebenermaßen recht mager ausgestatteten und bei idealen äußeren Bedingungen angetretenen – Testwagen 422 Meilen (679 Kilometer) weit, bis im Akku keinerlei Saft mehr vorhanden war. Damit kommt der EQS 450+ zwar nicht an die immer noch sehr wohlwollend ermittelte WLTP-Reichweite heran (je nach Auto-Spezifikation bis zu 784 Kilometer), toppt aber klar den strengen US-Normwert. Dort schätzt die Umweltbehörde EPA bei dessen Marktstart die Reichweite jedes neuen Elektroautos, und zwar nach deutlich härteren Kriterien als nach WLTP-Standard. Deshalb darf der EQS 450+ in den Vereinigten Staaten offiziell nur eine Reichweite von 350 Meilen (563 Kilometer) für sich in Anspruch nehmen.

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Edmunds nimmt ebenfalls jedes neue Elektroauto unter seine Fittiche und testet es stets auf derselben Rundstrecke, um zu sehen, wie weit es mit einer vollen Ladung bis zu null Meilen fahren kann. Das führt zu einer perfekten Vergleichbarkeit der einzelnen Modelle. Und zur Erkenntnis, dass der Mercedes im Verlauf der 12-stündigen Testfahrt nicht nur seinen eigenen Normwert pulverisiert, sondern auch die bisherigen Spitzenreiter in der eigenen Rangliste weit hinter sich lässt.

Tesla klar im Hintertreffen

Diese stammen wenig überraschend aus dem Hause Tesla. Sowohl das Model 3 Long Range als auch das Model S Plaid kamen "nur" 345 Meilen (555 Kilometer) weit, hätten laut EPA jedoch 353 beziehungsweise 348 Meilen (568 respektive 560 Kilometer) schaffen sollen. Knapp dahinter liegt der Ford Mustang Mach-E mit 344 Meilen (544 Kilometer), obwohl ihn die Umweltbehörde nur mit 305 Meilen (491 Kilometer) einstuft. Noch extremer der Unterschied beim fünftplatzierten Porsche Taycan 4S: Während die EPA dem Schwaben lediglich 203 Meilen (327 Kilometer) zutraut, kommt er in Wahrheit auf 323 Meilen (520 Kilometer).

Technische Daten Mercedes EQS 450+

Technische Daten Mercedes EQS 450+  
Länge 5216 mm
Breite 2125 mm
Höhe 1512 mm
Radstand 3210 mm
Leergewicht 2480 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 3025 kg
Nutzlast 620 kg
Kofferraumvolumen 610 L
Beschleunigung 0-100 km/h 6.2 Sek.
Höchstgeschwindigkeit 210 km/h
Reichweite * 640 km
Leistung 245 kW (333 PS)
Max. Drehmoment 568 Nm
Nutzbare Batteriekapazität 107.8 kWh
Schnellladeanschluss CCS
Schnellladeleistung (max.) 200 kW
Schnellladezeit (10-80%) 32 min

Fazit

Wenn es um die maximale Reichweite geht, macht dem Mercedes EQS 450+ derzeit kein anderes Elektroauto etwas vor. Dabei profitiert der Schwabe nicht nur von seiner mächtigen Batterie, sondern auch seiner enormen Energie-Effizienz. Bloch hat bei seiner Fahrt einen Verbrauch von 15,8 Kilowattstunden pro 100 Kilometer ermittelt – ein starker Wert für ein 2,5 Tonnen schweres Auto.

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