Formel 1: So sieht die Motor-Revolution für 2027 und 2028 aus!

Einigung für 2027 und 2028
So sieht die Motor-Revolution aus!

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.06.2026
Als Favorit speichern

Die FIA hat gemeinsam mit dem F1-Management, den Teams und Motoren-Herstellern eine Einigung bei der Debatte um den Energie-Split bei den Antrieben erzielt. Das gab der Automobil-Weltverband am Mittwochabend (10.6.) bekannt. Seitdem die Formel 1 in ihr neues Motoren-Zeitalter gestartet ist, gibt es Diskussionen über die Philosophie der Elite-Serie. Hardcore-Fans, Fahrer sowie Experten stören sich extrem am massiven Anteil der Elektro-Energie und des daraus resultierenden Energie-Managements. Deshalb hatte die FIA schon Anfang Mai angekündigt, den angedachten Split zwischen Verbrenner und Elektro-Motor für 2027 zu verschieben.

Es dauerte mehr als einen Monat, bis es zur Verabschiedung der Regeländerung gekommen ist. Einige Hersteller wie Audi und Ferrari hatten ihre Bedenken geäußert. Es ging um die Saisons 2027 und 2028. Jetzt haben alle wichtigen Akteure dem neuen Paket zugestimmt.

Die neuen Regeln verfolgen klare Ziele. Das Qualifying soll wieder komplett unter Volllast gefahren werden. Je nach Layout mussten die Piloten hier teilweise das Gaspedal lupfen, um ausreichend elektrische Energie für die gesamte Runde zu haben. Gleichzeitig will man das aktuell positive und spannende Racing nicht beeinträchtigen. Die Lösung liegt in einer Neugewichtung des Antriebs.

Mehr Power für den Verbrenner

Der Verbrennungsmotor erhält schrittweise mehr Leistung. Seine maximale Leistung liegt 2026 bei 400 Kilowatt und steigt auf 420 Kilowatt in 2027. Für 2028 ist eine weitere Steigerung auf 450 Kilowatt geplant. Parallel dazu wird der erlaubte Benzinfluss erhöht. Er steigt 2027 um fünf Prozent und 2028 um insgesamt 13 Prozent.

Im Gegenzug wird die Standardleistung des Hybridsystems reduziert. Die MGU-K liefert ab 2027 nur noch 300 Kilowatt. Zuvor waren es 350 Kilowatt. Eine wichtige Funktion bleibt jedoch erhalten. Der spezielle Überhol-Modus liefert weiterhin die vollen 350 Kilowatt Zusatzleistung. Gleichzeitig wird die maximale Energierückgewinnung deutlich stärker. Sie steigt bis 2028 auf 400 Kilowatt an.

Nächste Veränderung beim Motor für 2028

Diese Anpassungen verschieben die gesamte Leistungsverteilung. Der Anteil des Verbrenners wächst bis 2028 auf 60 Prozent. Der Anteil des Elektro-Motors sinkt entsprechend auf 40 Prozent. Aktuell liegt die Gewichtung zugunsten des Verbrenners bei 53 Prozent.

Die FIA wird den formalen Prozess nun beschleunigen. Alle Parteien benötigen frühzeitig Klarheit für ihre Planungen. Der Motorsport-Weltrat stimmt am 23. Juni in Macau final darüber ab.

Fazit