3/2020 Wuling Elektroauto Wuling

Joint Venture mit GM in China

Wuling zeigt elektrischen Kleinwagen

Weniger als drei Meter lang, aber Platz für vier Personen: Die chinesische Marke Wuling bringt ein elektrisch angetriebenes City-Car auf den Markt. Bei uns wird man das Auto nicht sehen.

Die chinesische Marke Wuling zählt bei uns zu den unbekannten Namen. Das Joint-Venture von General Motors mit SAIC (Shanghai Automotive Industry Corporation) baut mehre Millionen Autos im Jahr, neben der Hauptmarke tragen einige Modelle auch den Namen Baojun.

Die Straßen chinesischer Großstädte sollen, wenn es nach den Planungen der Wuling- und Baojun-Strategen geht, bald von elektrischen Kleinwagen beider Marken bevölkert werden. Als pragmatischere Alternative zum Baojun E300 wurde in China jetzt das kleine Elektroauto von Wuling gezeigt. Einen Namen trägt das 2,92 Meter lange Auto noch nicht.

Platz für vier Personen

Trotz der kompakten Abmessungen – der Wuling ist nur 22 Zentimeter länger als ein elektrischer Smart Fortwo – sollen vier Personen im Innenraum Platz finden. Fotos oder Abmessungen zum Interieur gibt es aber nicht, eine Nachprüfung der Raumverhältnisse ist aktuell erst recht nicht möglich.

Medienberichten zufolge plant Wuling ein Angebot von zwei Batteriegrößen. Beide Akkus sind mit einer Speicherkapazität von 9 bzw. 14 kWh aber nur für Kurzstrecken geeignet. Der knappe Bauraum im kleinen Stadtauto lässt keine größeren Batterien zu. Für Fahrten in der Stadt sollte die Reichweite aber passen. Hier dürfte sich auch der circa 27 PS starke Elektromotor des Wuling Elektroautos zuhause fühlen.

Fazit

Die Marke Wuling dürfte außerhalb Chinas nicht in Erscheinung treten. In vielen Millionenstädten, deren Existenz und Namen im Ausland ebenso unbekannt ist, dürfte ein lokal hergestelltes Elektroauto zum günstigen Preis aber nicht nur den Geschmack der Kunden treffen, sondern sich auch an deren Kaufkraft orientieren.

Mehr zum Thema Elektroauto
Jürgen Klopp
Alternative Antriebe
BMW iX3 Designzeichnung
Neuheiten
Nikola Elektro-Lkw
Politik & Wirtschaft