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Alfa beendet Punkteflaute: Gewicht kein Vorteil mehr

Endlich Punkte für Alfa Romeo Gewichtsvorteil geschrumpft

GP Italien 2022

Seit Montreal hat Alfa Romeo auf WM-Punkte gewartet. Nach sechs Rennen Flaute erlöste Guanyu Zhou sein Team in Monza von dem bösen Fluch. Keine Frage, Alfa steht mehr unter Druck als zu Saisonbeginn. Das hat auch mit dem Gewicht zu tun.

Den Williams können die Alfa-Romeo-Mitarbeiter schon nicht mehr sehen. In Spa verstellte Alexander Albon einem ihrer Fahrer das ganze Rennen lang die Sicht nach vorne, in Monza war es Nyck de Vries. Der Williams erwies sich in beiden Fällen wegen seines überragenden Topspeeds als unüberholbar.

Dabei wäre Guanyu Zhou bei freier Fahrt deutlich schneller als Pierre Gasly gewesen, der in Monza an achter Stelle durchs Ziel fuhr. "Wir waren im DRS-Zug leider ein paar Mal an der falschen Stelle", bedauert Sportdirektor Beat Zehnder.

Immerhin hat es für Zhou am Ende für den 10. Platz gereicht. Für den ersten WM-Punkt seit dem GP Kanada. Den ersten zählbaren Erfolg seit drei Monaten. Zu Saisonbeginn kämpfte Alfa Romeo noch regelmäßig mit McLaren und Alpine auf Augenhöhe. Danach rutschten die Schweizer in die Region von Alpha Tauri, Aston Martin, Haas und Williams ab. Damals betrug der Rückstand auf Platz 4 in der Konstrukteurs-WM 14 Punkte. Jetzt sind es uneinholbare 73 Zähler.

Valtteri Bottas - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Italien - Monza - 9. September 2022
xpb
Alfa Romeo ist im Laufe der Saison immer weiter zurückgefallen.

Budgetlücke schließen

Die Flaute hat nach Ansicht von Teamchef Frédéric Vasseur nicht nur einen Grund. Am meisten nachvollziehbar ist das Gewicht. Alfa Romeo lag zu Saisonbeginn als einziges Team am Gewichtslimit von 798 Kilogramm. Die Konkurrenz schleppte im zweistelligen Bereich Übergewicht mit sich herum.

Die meisten haben mittlerweile auf drei bis sieben Kilogramm abgespeckt. "Das sind je nach Einsparung drei bis vier Zehntel auf die Uhr, die andere schneller geworden sind. Und zwar immer und überall. Weniger Gewicht ist das einzige Upgrade, das ein Auto garantiert schneller macht", stellt Vasseur fest.

Der 54-jährige Franzose gibt auch zu, dass andere Teams schneller entwickelt haben als man selbst. "Da zeigt sich jetzt, dass wir zehn Millionen Dollar unter dem Budgetdeckel liegen." Die Lehre daraus: "Es ist eine der wichtigsten Aufgaben, diese Lücke zu schließen." Gut zu wissen: Das Kostenlimit wird sinken. Die bessere Platzierung in der Konstrukteurs-Meisterschaft im Vergleich zu 2021 wird neun Millionen Dollar mehr ausschütten. Wenn Alfa Romeo sie halten kann.

Guanyu Zhou - Alfa Romeo - GP Italien 2022 - Monza - Rennen
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Guanyu Zhou beendete in Monza die Punkteflaute. In Suzuka wollen die Techniker noch ein Upgrade nachlegen.

Hoffnung auf das Suzuka-Upgrade

In Vasseurs Analyse spielen auch die vielen Ausfälle eine Rolle. Valtteri Bottas und Guanyu Zhou kamen insgesamt acht Mal nicht ins Ziel. Was teils am Motor, teils an eigenen Komponenten liegt. Bottas ist mit sechs Motoren, sieben Turboladern und MGU-H Einheiten Spitzenreiter im Motorenverschleiß. Alfa Romeo hatte auch schon jeweils fünf Getriebekassetten und bis zu fünf Innereien im Einsatz. "Das hat in vielen Startplatzstrafen resultiert, was uns nicht gerade geholfen hat", rechnet Vasseur vor.

Auch mit der Reifenwahl hatte man zuletzt im Lager des WM-Sechsten so seine Probleme. Man wurde überrascht, dass in Ungarn so viele Fahrer den Soft-Reifen wählten und in Zandvoort die Mehrheit auf den Medium-Gummi ging. Die 2022er Pirelli-Reifen sind nicht immer einfach zu lesen. Das geht auch größeren Teams so. In Monza griff Mercedes mit den harten Reifen für George Russell in die falsche Reifenkiste.

Nach der unfreiwilligen Auffrischung des Motoren-Kontingents in Monza hofft der Chef: "Das sollten wir jetzt hinter uns haben. Wir haben zwei frische Motoren im Pool." Hoffnung setzt er auch noch in ein großes Aerodynamik-Paket, das in Suzuka debütieren soll. Damit sollen die Angriffe der Verfolger abgewehrt werden. Nach vorne müssen die Eidgenossen nicht schauen. Alpine und McLaren sind zu weit weg, Platz 6 das bestmögliche Ergebnis.

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