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Alfa Romeo: Kampf um Rang vier in der Teamwertung

Schafft Alfa Romeo Platz vier? So gut wie McLaren und Alpine

Alfa Romeo ist Sechster in der Konstrukteurs-WM. Doch die Schweizer dürfen sogar von Platz vier träumen. Das Auto kann es mit McLaren und Alpine aufnehmen. Und die Fahrer werden immer besser.

Nach zwei Rennen Flaute meldete sich Alfa Romeo in Montreal wieder zurück. Der Schweizer Rennstall brachte wie Alpine mit zehn Punkten aus Kanada nach Hause. McLaren schrieb einen Nuller. Damit ist der vierte Platz in der Konstrukteurs-WM für den WM-Neunten des Vorjahres keine Illusion mehr. Es fehlen noch 14 Punkte. Und jetzt folgen vier Rennstrecken, die dem Sauber C42 liegen. Der ungeliebte C5-Reifen kommt nur noch in Spielberg zum Einsatz.

Die Ingenieure haben ihr Auto im ersten Saisondrittel aggressiv weiterentwickelt. In Jeddah, Imola, Barcelona und Baku wurden größere Upgrades nachgeschoben. Die Strategie lag auf der Hand: Punkte machen, solange die direkten Gegner schwächeln. Jetzt muss das Konstruktionsbüro in Hinwil etwas kürzertreten. "Es war immer unser Plan, schon früh mit dem 2023er Auto zu beginnen", erklärt Teamchef Frédéric Vasseur.

Bouncing oder Bottoming war für Alfa Romeo schon nach den Testfahrten kein Thema mehr. Die Aerodynamik des C42 funktioniert auch bei mehr Bodenfreiheit. Der Sauber ist ein Allrounder. Er mag nur keine Kurven, die einen großen Lenkeinschlag erfordern, und er steht auf Kriegsfuß mit Pirellis weichster Gummimischung. Deshalb gab es in Monte Carlo und Baku auch nur zwei Punkte.

Alfa Romeo - GP Kanada 2022
Alfa Romeo
Mit etwas Safety-Car-Glück kam Valtteri Bottas in Kanada vor Guanyu Zhou ins Ziel.

Strategen spielten zwei Karten

In Montreal kehrten die Eidgenossen zurück zum Normalzustand. Guanyu Zhou qualifizierte sich zum ersten Mal für das Q3. Valtteri Bottas schaffte den Sprung dorthin nur nicht, weil er seine letzte Q2-Runde zu früh absolvierte. "Die Strecke trocknete so schnell ab, dass sie mit jeder Runde eine Sekunde schneller wurde." Im Rennen machte der Finne das unglückliche Timing mit einem siebten Platz wieder wett.

Von den Startplätzen zehn und elf spielte Alfa Romeo beide Karten. Bottas wurde mit harten Reifen für ein Einstopp-Rennen losgeschickt. Zhou folgte mit Medium-Reifen am Start dem Trend. "Wenn deine zwei Autos nebeneinander starten, musst du deine Chancen splitten. In Montreal gibt es immer ein Safety-Car", erklärte Sportdirektor Beat Zehnder die Taktik. Red Bull, Ferrari, McLaren und Aston Martin dachten genauso.

Die Strategie ging auf. Alfa Romeo erwischte das Boxenstopp-Timing perfekt. Die zwei Reifenwechsel von Zhou und der eine von Bottas wurden in die neutralisierten Phasen des Rennens gelegt. Von den Einstoppern schaffte es nur Bottas bis zum Safety-Car in der 49. Runde.

"Wir hätten Valtteri noch länger draußengelassen um auf ein Safety-Car zu warten. Er ist unheimlich gut im Reifenmanagement", verrät Zehnder. Die Beschränkung auf einen Stopp und der perfekte Zeitpunkt sparte Bottas im Vergleich zu seinem direkten Gegner Fernando Alonso 22,9 Sekunden.

Alfa Romeo - GP Kanada 2022
Alfa Romeo
Die nächsten Strecken vor der Sommerpause dürften dem Sauber gut liegen.

Problem Zuverlässigkeit

Auch mit Zhou schaffte das Team eine Punktlandung. Der Chinese nutze die erste VSC-Phase und das Safety-Car zu seinen zwei Boxenstopps und fuhr im Windschatten des Teamkapitäns über die Ziellinie. Genug, um von Alonso Strafe zu profitieren. Der Alfa-Kommandostand hatte den Spanier bei der Rennleitung angezeigt. Alonso wechselt in der vorletzten Runde vier Mal die Spur um Bottas abzublocken. Im Weltsignal der TV-Anstalten war die Aktion nicht zu sehen.

Zhou kommt bei Alfa Romeo immer besser in Fahrt. Laut Zehnder ist er einer der besten Neulinge, die das Team jemals hatte. "Vor allem im Rennen ist sein Speed unglaublich gut. Er müsste eigentlich viel mehr Punkte auf dem Konto haben."

Dass es nicht so ist, liegt auch an der hohen Defektanfälligkeit des Pakets. Schon vier Mal trat ein Leck im Kühlsystem auf. Diese Baustelle soll bis Silverstone aufgeräumt sein. Aber es brennt auch an anderen Orten. In Montreal verlor Bottas erneut eine Trainingssitzung, diesmal wegen eines Fehlers in der Getriebesteuerung. Und mit dem Antrieb ist der zehnfache GP-Sieger mit allen Komponenten bereits am Limit.

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