Start - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg xpb
Pierre Gasly - Alpha Tauri - Formel 1 - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg
Leclerc - Verstappen - Formel 1 - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg
Verstappen - Leclerc - Sainz - Formel 1 - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg 33 Bilder
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GP Österreich 2022 (Sprint): Verstappen vor Ferrari

GP Österreich 2022 - Ergebnis Sprint Verstappen siegt vor Ferrari

GP Österreich 2022

Max Verstappen gewinnt den zweiten Sprint der Saison. Die beiden Ferrari bekriegen sich in Spielberg gegenseitig. Charles Leclerc geht als Sieger aus dem Zweikampf mit Teamkollege Carlos Sainz hervor. Mercedes kann den Spitzenautos nicht folgen.

Bislang begegneten sich Red Bull und Ferrari in Spielberg auf Augenhöhe. In der Qualifikation am Freitagabend hatten Max Verstappen und seine Verfolger in den roten Autos innerhalb von 82 Tausendstel gelegen. Der Red-Bull-Star startete dank der Pole Position mit einem Vorteil in das Sprintrennen, das über die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag entschied. Und der Weltmeister behauptete sich erneut gegen die rote Konkurrenz.

Am Start wehrte Verstappen erst den Angriff von Charles Leclerc in der ersten Kurve ab, und dann den von Carlos Sainz in der dritten Kurve. Danach brauste der WM-Führende in seinem Red Bull zu einem ungefährdeten Sieg. Mit dem zweiten Sprint-Erfolg nach Imola holte sich Verstappen zum zweiten Mal die acht Extra-Punkte. "Wir hatten eine gute Pace", bilanzierte der Sprint-Sieger. "Es war etwas knifflig mit den Reifen. Zum Glück konnte ich anfangs einen Vorsprung herausfahren. Später im Rennen waren wir und Ferrari etwa gleich schnell."

Charles Leclerc - Ferrari - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg
xpb
Charles Leclerc schlug sich mit Teamkollege Carlos Sainz herum. Max Verstappen fuhr davon.

Leclerc Zweiter vor Sainz

Ferrari bremste sich selbst aus. Statt sich an die Verfolgung von Verstappen zu machen, bekämpften sich Sainz und Leclerc gegenseitig. Noch in der Startrunde konterte der Monegasse seinen Teamkollegen und schlüpfte vor der vierten Kurve wieder auf der Innenspur durch. In den Runden sechs und sieben wollte Sainz die teaminterne Reihenfolge umdrehen, griff an, scheiterte aber. Leclerc fuhr die Ellbogen so weit wie nur möglich aus.

Der Ferrari-Kommandostand ließ seine Fahrer gewähren, was die Fans und Verstappen freute. Leclerc setzte sich schlussendlich souverän gegen seinen spanischen Garagennachbarn durch und begrenzte den Schaden in der WM. Er verlor nur einen Punkt gegen Verstappen. Die beiden starten am Rennsonntag zum zweiten Mal aus der ersten Reihe in Spielberg. Was Leclerc Mut machen dürfte: Er verkürzte hinten heraus den Abstand und sah die Zielflagge 1,6 Sekunden nach Verstappen. "Wir sind schnell. Morgen können wir sie schlagen", funkte er seiner Mannschaft. Sainz brachte den dritten Platz ins Ziel.

Mercedes konnte den beiden Spitzenteams der Saison nicht folgen. George Russell begann den Mini-Grand-Prix von der vierten Stelle und sah die Zielflagge auch auf dieser Position. Über die Distanz fehlten ein paar Zehntelsekunden pro Runde. In Summe verlor Russell in 23 Runden mehr als 13 Sekunden. An den Reifen lag es nicht. Die Mehrzahl des Feldes wählte den Mediumreifen für den Sprint. Nur Alexander Albon, Lance Stroll, Nicholas Latifi und Sebastian Vettel versuchten sich auf den weichen Reifen.

Perez mit Aufholjagd

Der zweite Red-Bull-Fahrer zauberte eine Aufholjagd auf die Bahn. Sergio Perez gewann bereits am Start fünf Positionen. Im weiteren Rennverlauf schnappte sich der Mexikaner noch die beiden Haas-Fahrer, Mick Schumacher und Kevin Magnussen, und den Alpine mit Esteban Ocon am Steuer. Der Franzose landete ungefährdet auf dem sechsten Rang.

Teamkollege Fernando Alonso dagegen fuhr gar nicht mit. Eine technische Panne – offenbar mit der Batterie – verwehrte ihm den Start. Während sich das Feld auf die Aufwärmrunde machte, stand der Spanier in seinem Alpine aufgebockt und mit den Reifenheizdecken drauf in der Startaufstellung. Die Mechaniker brachten den A522 mit der Startnummer 14 auch in der Boxenstraße nicht mehr ans Laufen.

Ein Zusammenstoß in der ersten Kurve verwehrte Lewis Hamilton ein besseres Ergebnis. Der Mercedes-Pilot wurde zwischen Alexander Albon im Williams und Pierre Gasly im Alpha Tauri eingeklemmt. Der Silberpfeil traf mit dem rechten Vorderrad Gasly links hinten und schickte ihn in die Auslaufzone. Der Franzose hatte Glück, sich nicht zu überschlagen.

Mick Schumacher - Lewis Hamilton - Sprint - GP Österreich 2022 - Spielberg
xpb
Mick Schumacher wehrte den schnelleren Lewis Hamilton lange ab.

Schumacher verpasst Punkte

Hamilton schlug sich anschließend mit den Haas herum. Magnussen spendete Schumacher lange Windschatten plus DRS, was dem Deutschen half, sich gegen den heranstürmenden Mercedes zu schützen. Mehrmals blockte Schumacher seinen Verfolger erfolgreich in den Kurven drei und vier ab. Drei Runden vor Schluss war der 23-Jährige jedoch fällig. Magnussen war zu weit davongezogen, Schumacher verlor DRS, Hamilton hatte es, und schnappte sich so den US-Rennwagen.

Am zweiten Haas kam er nicht mehr vorbei. Magnussen holte sich den siebten Platz, und damit zwei Punkte. Hamilton wurde Achter vor Schumacher und Valtteri Bottas, der die Top 10 abrundete, wegen einer Motorenstrafe jedoch in der Startaufstellung für Sonntag ans Ende des Feldes fällt.

Sebastian Vettels verkorkstes Wochenende setzte sich fort. Der Heppenheimer kam vom letzten Startplatz zunächst ganz gut voran. Dann trafen sich sein Aston Martin und der Williams von Albon allerdings in Runde elf in der sechsten Kurve. Vettel segelte ins Kiesbett und befreite sich im Rückwärtsgang. Zwei Runden vor Schluss gab der vierfache F1-Weltmeister dann mit beschädigtem Auto auf.

GP Österreich 2022 - Ergebnis Sprint

Fahrer Team Zeit/Rückstand
1. Max Verstappen Red Bull 26:30.059 h
2. Charles Leclerc Ferrari + 1.675 s
3. Carlos Sainz Ferrari + 5.644 s
4. George Russell Mercedes + 13.429 s
5. Sergio Perez Red Bull + 18.302 s
6. Esteban Ocon Alpine + 31.032 s
7. Kevin Magnussen Haas + 34.539 s
8. Lewis Hamilton Mercedes + 35.447 s
9. Mick Schumacher Haas + 37.163 s
10. Valtteri Bottas Alfa Romeo + 37.557 s
11. Lando Norris McLaren + 38.580 s
12. Daniel Ricciardo McLaren + 39.738 s
13. Lance Stroll Aston Martin + 48.241 s
14. Zhou Guanyu Alfa Romeo + 50.753 s
15. Pierre Gasly Alpha Tauri + 52.125 s
16. Alexander Albon Williams + 52.412 s
17. Yuki Tsunoda Alpha Tauri + 54.556 s
18. Nicholas Latifi Williams + 68.694 s
19. Sebastian Vettel Aston Martin Ausfall
20. Fernando Alonso Alpine Nicht gestartet
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