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Red Bull - Motorhomes - Formel 1 - GP Spanien 2019
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Container-Fahrerlager zu teuer: Motorhomes feiern Comeback

Container-Fahrerlager zu teuer Comeback der Motorhomes in Spa

In der Formel 1 kehrt wieder etwas Normalität ein. Zum Grand Prix von Belgien reisen die Teams wieder mit ihren großen Motorhomes an. Die Zeit des Container-Dorfs im Fahrerlager ist damit erst einmal vorbei.

Als eine der ersten großen internationalen Motorsportserien hatte die Formel 1 Anfang Juli den Rennbetrieb nach der Corona-Pause wieder aufgenommen. Um die Ansteckungsgefahr an einem Grand-Prix-Wochenende möglichst gering zu halten, wurde ein umfangreicher Hygiene-Plan entwickelt, der sich in den ersten sechs Rennen erfolgreich bewährt hat.

Regelmäßige Corona-Tests, streng überwachte Abstandsregeln inklusive Maskenpflicht und eine strikte Abtrennung einzelner Arbeitsgruppen in sogenannten Blasen führte dazu, dass infizierte Personen sofort erkannt und eine schnelle Ausbreitung verhindert werden konnte. Nach knapp zwei Monaten unter den neuen Regeln hat man sich im Fahrerlager mittlerweile an die neue Normalität gewohnt.

Motorhomes billiger als Container-Miete

Zur neuen Corona-Realität gehörte auch die Unterbringung der Teams und Fahrer an der Strecke in einfachen Wohn-Containern und den Räumen der Boxengebäude. Ohne VIP-Gäste blieb in den Logen des Paddock Clubs genug Platz für die Arbeitsplätze der Ingenieure. Um Geld zu sparen und die Zahl der reisenden Mitarbeiter zu reduzieren, mussten die traditionellen Motorhomes bisher zuhause bleiben.

Doch nun feiern die Tempel der Teams ein Comeback. Schon für das Rennen in Spa-Francorchamps werden die modular aufgebauten Hospitality-Einheiten aus dem Winterschlaf erweckt und erstmals im Fahrerlager aufgebaut. Es kehrt somit wieder etwas von der alten Normalität in den Formel-1-Zirkus ein.

Impressionen - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 2. Juli 2020
McLaren
Bei den ersten Rennen des Jahres waren die Piloten noch in solchen Wohn-Containern untergebracht.

Der Grund für die Veränderung ist einfach: Die Teams haben gemerkt, dass die Ausgaben für die Miete der Container und der Räumlichkeiten an der Strecke sowie das externe Catering höher ausfielen als die Selbstversorgung in den eigenen Motorhomes. Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen aus Kostengründen für das Comeback der alten Wohneinheiten.

Hospitality-Einheiten ohne Gäste

Die Aufbautrupps werden natürlich streng von den Rennteams getrennt, um Infektionsrisiken zu minimieren. Und natürlich bedeutet die Rückkehr der Motorhomes nicht, dass die Teams plötzlich wieder Gäste im Fahrerlager empfangen dürfen. Das Innnerste der Königsklasse bleibt weiter streng überwacht und ist nur einer limitierten Anzahl an Teammitgliedern sowie ausgewählten TV-Journalisten vorbehalten.

Deshalb werden einige Teams, wie zum Beispiel Mercedes, auch nicht ihre ganz großen Motorhomes im Fahrerlager aufstellen, sondern wenn möglich auf etwas kleinere Einheiten zurückgreifen, wie man sie auch schon von den Wintertestfahrten kennt.

Auf die Motorhome-Spezialisten wartet übrigens in den kommenden Monaten ein hartes Programm. Nach Spa-Francorchamps stehen mit Monza, Mugello, dem Nürburgring, Portimao und Imola noch einige weitere Europa-Rennen mit nur kurzer Pause dazwischen auf dem Programm.

Vor dem ersten Einsatz der Motorhomes in dieser Saison zeigen wir Ihnen in der Galerie noch einmal die F1-Tempel aus der Vorsaison.

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