Lance Stroll

Lance Stroll - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Lance Stroll

Lance Stroll ist ein kanadischer Rennfahrer, der für das Aston Martin F1 Team an den Start geht. Während seiner Karriere musste Stroll stehts gegen den Ruf als Bezahlfahrer kämpfen.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Bottas schwach in Startrunde

Ocon und Stroll die Könige

In keiner Runde kann man leichter Plätze gewinnen oder verlieren als in der ersten. Die Könige sind Ocon und Stroll, der Verlierer heißt Bottas.​

Aktuell F1 Fahrernoten GP Abu Dhabi

Verstappen überragt alle

Verstappen bewies im Finale noch einmal eindrucksvoll, dass er zurecht Meister der Saison 2022 wurde. Wir haben alle 20 Piloten in der Einzelkritik.

Aktuell Fahrernoten GP Brasilien 2022

Russell top, Red Bull Flop

George Russell verdiente sich mit dem perfekten Rennwochenende in Sao Paulo die Bestnote. Bei den Red-Bull-Piloten mussten wir Abzüge vornehmen.

Aktuell Fehlerhafte Finanz-Meldungen

Geldstrafe für Aston Martin

Wegen inkorrekter Angaben bei der Kostenrechnung für 2021 hat die FIA gegen Aston Martin eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Dollar ausgesprochen.

Höhenflug von Aston Martin

Hälfte der Punkte in drei Rennen

GP USA 2022

Aston Martin hat einen Lauf. Sebastian Vettel und Lance Stroll haben in drei Rennen 26 Punkte geholt. Das sind mehr Zähler als im Rest der Saison.

Aktuell F1 Fahrernoten GP Italien 2022

Die fliegenden Holländer

In Monza war Max Verstappen mit seiner Bestnote nicht allein. Auch Nyck de Vries und Charles lieferten beim Italien-GP eine makellose Leistung ab.

Aston Martins Qualifying-Problem

Das Auto mit zwei Gesichtern

GP Belgien 2022

Der Aston Martin AMR22B ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Am Samstag kämpfen die Fahrer um den Einzug ins Q2. Am Sonntag fahren sie um WM-Punkte.

Aktuell Fahrer-Noten GP Belgien 2022

Note 10 für den Außerirdischen

Selten hat ein Fahrer ein Wochenende so dominiert wie Max Verstappen. Das war ein Klassenunterschied. Wir haben alle 20 Fahrer in der Einzelkritik.

Aktuell Steiniger Weg für Mike Krack und Aston Martin

Aston Martin legt Fokus auf 2023

Aston Martin liegt zur Halbzeit der Saison nur auf Platz 9. Der seit Januar 2022 im Amt tätige Teamchef Mike Krack legt den Fokus bereits auf 2023.

Aston Martin zeigt B-Version

Red Bull in Grün

GP Spanien 2022

Aston Martin geht in Barcelona mit einer B-Version des AMR22 an den Start. Wir zeigen Ihnen die ersten Bilder der Red-Bull-Kopie.

Aston Martin punktet trotz Panne

Darum war der Sprit zu kalt

GP Miami 2022

Aston Martin hatte Glück, dass beide Autos in Miami überhaupt am Start teilnehmen durften. Wir erklären, warum das Benzin plötzlich zu kalt war.

Frust bei Williams und Aston Martin

Crash-Ärger und Disqualifikation

GP Australien 2022

Aston Martin und Williams erlebten einen total verkorksten Qualifying-Samstag. Am Ende gab es viel Arbeit für die Mechaniker und Ärger mit der FIA.

Aktuell F1-Technik-Analyse Aston Martin

AMR22 mit flexiblem Konzept

Der neue Aston Martin zeigt mit überraschenden Lösungen, wo 2022 die Reise hingeht. Wir präsentieren Ihnen die interessantesten Technik-Details.

Aktuell Aston Martin AMR22 für die F1-Saison 2022

Erste Bilder vom Vettel-Renner

Aston Martin hat den AMR22 enthüllt, mit dem Sebastian Vettel und Lance Stroll 2022 auf Punktejagd gehen. Wir zeigen Ihnen den Werksrenner im Detail.

Aktuell Aston Martin bestätigt Fahrer für 2022

Vettel-Zukunft endlich fix

Lange war unklar, ob Sebastian Vettel noch eine Saison bei Aston Martin dranhängen würde. Nun hat das Team endlich seine Fahrer für 2022 bestätigt.

Yacht-Spotting Monaco 2021

Treffen der Luxus-Dampfer

GP Monaco

In diesem Jahr mag es im Fürstentum etwas ruhiger sein. Aber die glamourösen Yachten gehören zum Grand Prix von Monaco wie die Kerbs zu den Kurven.

Lance Stroll startete seine Karriere 2008 im Kartsport, wo er fünf Jahre lang aktiv blieb. Währenddessen gewann er mehrere kanadische Junioren-Meisterschaften sowie die Rotax Mini Max der Florida Winter Tour. 2010 nahm ihn Ferrari in das Förderprogramm seiner Driver Academy auf – im Alter von nur elf Jahren. Ein Jahr später trat er erstmals in diversen europäischen Serien an. Bei der CIK-FIA-Weltmeisterschaft (KF-Kategorie) stellte er sein Können als bester Neuling mit Platz sechs unter Beweis.

Erfolgreicher Einstieg in den Formelsport

2014 folgte der Wechsel in den Formelsport, wo er zunächst die Florida Winter Series bestritt. Sein bestes Ergebnis: Platz zwei. Um zur Nachwuchs-Elite zu gehören, fuhr der Kanadier für das Prema Powerteam zudem die italienische Formel-4-Meisterschaft. In seiner Rookie-Saison sicherte er sich sofort den Titel. Und der zweite Coup folgte prompt: Anfang 2015 startete Stroll für M2 Competition in der Toyota Racing Series. Er gewann vier Rennen, ließ die Konkurrenz punktemäßig hinter sich und wurde Gesamtsieger.

Inzwischen hatte Ferrari das Talent als Formel-1-Entwicklungsfahrer engagiert – Strolls erster Berührungspunkt mit der größten Bühne des Motorsports.

Formel-3-Überflieger Stroll

Prema schickte seinen Youngster anschließend in die europäische Formel 3. Das Eingewöhnungsjahr beendete er auf Platz fünf. 2016 kämpfte sich Stroll dann bereits ganz nach oben und machte als 18-Jähriger souverän den EM-Titel klar – mit 14 Siegen bei 30 Rennen.

Nebenbei testete der Kanadier weiter Formel-1-Renner. Stroll hatte Ferrari als Entwicklungsfahrer jedoch verlassen und war in gleicher Funktion zum Williams F1 Team gewechselt. Außerdem debütierte er im GT-Sport, nahm für das Ford-Werksteam Chip Ganassi Racing am 24-Stunden-Rennen von Daytona teil (Platz fünf). Zur Saison 2017 dann der Aufstieg: Williams gab Stroll als F1-Stammpilot bekannt.

Gefloppte Premiere im Oberhaus

Drei Ausfälle zum Auftakt, danach drei weitere Rennen ohne Punkte – Strolls Saisonstart verlief holprig. Erst im siebten Grand Prix, ausgerechnet zu Hause in Kanada, folgte mit Rang neun Zählbares. Beim darauffolgenden Event in Aserbaidschan schaffte er es sogar aufs Podium (Platz drei). In der WM-Endtabelle belegte der junge Pilot Rang zwölf – für die Premiere-Saison mehr als akzeptabel.

Mit dem Williams-Renner, der immer wieder Probleme machte, konnte Stroll im darauffolgenden Jahr aber nicht an seine Leistungen anknüpfen. Schließlich fand er sich auf Platz 18 wieder, und etliche Experten sahen seine F1-Karriere schon in Gefahr.

Wechsel zu Racing Point

Doch als sich Strolls Vater Lawrence bei Force India als Eigentümer eingekauft und den Rennstall in Racing Point umbenannt hatte, bekam der auf der Kippe stehende F1-Pilot dort ein neues Zuhause. Der Kanadier kämpfte sich wieder weiter nach vorne, schaffte es 2019 und 2020 jeweils auf Platz 15 und elf.

Zum Jahr 2021 wurde aus Racing Point das Aston Martin F1 Team. Stroll senior blieb Eigner, sein Sohnemann indes Stammpilot. Dessen bisherigen Teamkollegen Sergio Perez, der den Kanadier in puncto Platzierungen eigentlich klar in den Schatten gestellt hatte, ersetzte der Rennstall durch Sebastian Vettel.

Strolls Image als Bezahlfahrer

Strolls sportliche Erfolge im Nachwuchsbereich sprachen für sich. Und dennoch: Viele konnotierten seinen Aufstieg bis zur Königsklasse mit den Finanzspritzen seines Vaters Lawrence Stroll. Der kanadische Mode-Großindustrielle hatte sich schon 2014 beim Prema Powerteam eingekauft, als der Rennstall seinen Junior verpflichtete. Während Lance Strolls Zeit als Entwicklungsfahrer bei Williams gewährte der Milliardär seinem Sohnemann unter anderem Zugriff auf einen neuen Renn-Simulator. Und das noch vor den beiden damaligen Stammpiloten Valtteri Bottas und Felipe Massa. Auch der Wechsel zu Racing Point, das mittlerweile seinem Vater gehörte, rief die Kritiker schnell auf den Plan.

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