Fernando Alonso

Fernando Alonso - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Fernando Alonso

Fernando Alonso ist ein spanischer Rennfahrer, der auf eine erfolgreiche Formel-1-Karriere mit zwei Weltmeister-Titeln zurückblickt. Nach zweijähriger Auszeit geht er seit 2021 wieder in der Königsklasse an den Start.

WM-Punkte

Berichte

Kampf um vierten WM-Platz

Nur ein Upgrade-Kit bei McLaren

GP Singapur 2022

Alpine und McLaren bringen größere Technik-Upgrades in Singapur. Bei McLaren ist aber nur ein Paket rechtzeitig fertig geworden - für Lando Norris.

Aktuell F1 Fahrernoten GP Italien 2022

Die fliegenden Holländer

In Monza war Max Verstappen mit seiner Bestnote nicht allein. Auch Nyck de Vries und Charles lieferten beim Italien-GP eine makellose Leistung ab.

Aktuell Alpine fährt McLaren davon

Besseres Auto, bessere Fahrer

Im Kampf um den vierten Platz in der Teamwertung hat Alpine die Nase vorne. Konkurrent McLaren hatte in den letzten Rennen regelmäßig das Nachsehen.

Alpine. vs. McLaren

Piastri-Fall wirft neue Fragen auf

GP Niederlande 2022

Es tauchen immer mehr Fragezeichen auf, wie es zu dem Chaos um Oscar Piastri kam. Piastri informierte Alpine nach seinen Aussagen vor Alonsos Abgang.

Alonso entschuldigt sich bei Hamilton

„Emotionen sind mit mir durchgegangen“

GP Belgien 2022

Fernando Alonso bereut seine Funksprüche gegen Lewis Hamilton nach der Kollision in Spa. Sie entstanden in der Hitze des Gefechts.

Aktuell Fahrer-Noten GP Belgien 2022

Note 10 für den Außerirdischen

Selten hat ein Fahrer ein Wochenende so dominiert wie Max Verstappen. Das war ein Klassenunterschied. Wir haben alle 20 Fahrer in der Einzelkritik.

Aktuell Aston Martin reagiert schnell

Alonso-Vertrag in drei Tagen

Fernando Alonso und die Aston-Martin-Teamchef Mike Krack haben in Spa erklärt, wie man vor der Sommerpause so schnell zu einer Einigung gekommen ist.

Aktuell Die Rücktritte der F1-Weltmeister

Nur vier perfekte Abgänge

Wir blicken zurück, wie erfolgreich sich die F1-Weltmeister aus dem Sport verabschiedet haben. Nicht jeder fand den optimalen Moment zum Rücktritt.

Aktuell Steiniger Weg für Mike Krack und Aston Martin

Aston Martin legt Fokus auf 2023

Aston Martin liegt zur Halbzeit der Saison nur auf Platz 9. Der seit Januar 2022 im Amt tätige Teamchef Mike Krack legt den Fokus bereits auf 2023.

Aktuell F1 Crazy Stats GP Ungarn 2022

Wie sich die Bilder gleichen

Der Grand Prix von Ungarn hatte einen abwechslungsreichen Rennverlauf zu bieten. Am Ende standen aber wieder die üblichen Verdächtigen auf dem Podium.

Aktuell Streit um Alonso-Nachfolge eskaliert

Piastri lehnt Alpine-Cockpit ab

Alpine hat bekanntgegeben, dass Oscar Piastri 2023 die Nachfolge von Fernando Alonso antreten soll. Doch der Junior-Pilot will das Cockpit nicht.

Aktuell Fahrer-Chaos bei Alpine

Piastri flirtet mit McLaren

Fernando Alonso ist zu Aston Martin gewechselt, obwohl Alpine seine erste Option war. Dort herrscht Chaos, weil Oscar Piastri mit McLaren flirtet.

Aktuell Ersatz für Sebastian Vettel

Alonso wechselt zu Aston Martin

Fernando Alonso hat für 2023 überraschend seinen Wechsel von Alpine zu Aston Martin verkündet. Dort wird der Spanier Sebastian Vettel ersetzen.

Alonso macht Werbung für sich selbst

Erste Option ist Alpine

GP Ungarn 2022

Vettel tritt zurück. Alonso will unbedingt weitermachen. Am liebsten mit Alpine. Wenn das nicht klappt, sei jedes offene Cockpit eine Option.

Aktuell Gefährlicher Präzedenzfall

Ärger um loses Alonso-Rad

Fernando Alonso war in Spielberg eine Runde lang mit einem lockeren Rad unterwegs. Die Konkurrenz wundert sich, warum es dafür keine Strafe gab.

Aktuell Gerüchte um Ricciardo & McLaren

Ricciardo will nicht weglaufen

Auch im zweiten McLaren-Jahr hat Ricciardo Probleme. Der Druck auf den achtfachen GP-Sieger wächst. Dennoch will er 2023 weiter für McLaren fahren.

Aktuell F1-Historie: Valencia-Abschied 2012

Alonso-Show und Schumi-Podium

Vor zehn Jahren gewann Fernando Alonso das letzte Rennen in Valencia. Michael Schumacher holte im Mercedes das letzte Podest seiner Karriere.

Aktuell Taktikcheck GP Kanada 2022

Strategie-Poker mit VSC-Jokern

Zwei Mal VSC, ein Mal ein echtes Safety Car – das Montreal-Rennen war ein Fest für Strategie-Freunde. Wer hat die Unterbrechungen am besten genutzt?

Alonso rutscht auf Platz 9 ab

Taktikpech, Motorproblem & Strafe

GP Kanada 2022

Eine nachträgliche Strafe warf Fernando Alonso nach dem Rennen auf Rang neun zurück. Es war nicht das einzige, was für den Spanier schief lief.

Alonso warnt Verstappen

Zehn Jahre Warten auf erste Reihe

GP Kanada 2022

Fernando Alonso startet zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder aus der ersten Startreihe. Auf den ersten Metern muss Max Verstappen aufpassen.

Fahrer-Reaktionen auf FIA-Direktive

„Viele verfolgen eigene Agenda“

GP Kanada 2022

Die Fahrer haben es mehrheitlich begrüßt, dass sich die FIA in den Streit um die hüpfenden Autos einmischt. Die Gesundheit habe oberste Priorität.

Fehler oder Absicht?

Ärger um Tsunoda und Alonso

GP Aserbaidschan 2022

Die Quali in Baku ist eine der heikelsten des Jahres. Auch 2022 gibt es Diskussionen. Haben Alonso und Tsunoda absichtlich gelbe Flaggen ausgelöst?

Sechs Punkte auf Anti-Alpine-Strecke

Alonso trickst sich selbst aus

GP Monaco 2022

Am Freitag sah die Welt für Alpine in Monaco noch bitterböse aus. Eine radikale Setup-Änderung brachte die blauen Autos zurück ins Geschäft.

Aktuell Alpine punktet doppelt in Barcelona

Rätseln über Quali-Schwäche

Alpine ist mit acht WM-Punkten aus Spanien abgereist. Es hätten noch mehr sein können, wenn in der Quali nicht plötzlich die Pace verschwunden wäre.

Alonso schimpft über FIA-Rennleiter

„Zu wenig Ahnung vom Racing“

GP Spanien 2022

Fernando Alonso machte seinem Ärger über die Miami-Strafe Luft. Besonders die FIA-Kommissare und Rennleiter Niels Wittich bekamen ihr Fett weg.

Für viele Experten gilt Fernando Alonso als einer der komplettesten Formel-1-Piloten überhaupt. Seine Karriere begann er als Dreijähiger im Kartsport (1984 bis 1999), wo er zahlreiche Erfolge feierte. Nachdem er anschließend die Euro Open Movistar by Nissan im ersten Anlauf gewonnen und die Formel 3000 im Jahr 2000 als Vierter abgeschlossen hatte, war der kometenhafte Aufstieg in die Formel 1 perfekt.

Bereits kurz vor der Jahrtausendwende hatte der Youngster bei Minardi zum ersten Mal eine Testfahrt im F1-Boliden absolviert, denn die Szene war längst auf das Talent aufmerksam geworden. Ebenso der damalige Benetton-Teamchef Flavio Briatore, bei dem Alonso nach seinem Formel-3000-Triumph einen Management-Vertrag unterschrieb. Briatore vermittelte den jungen Fahrer 2001 an Minardi und brachte ihn dort sofort im Stamm-Cockpit unter. Am Saisonende stand zwar nur Platz 23 zu Buche, der Youngster hatte in einem technisch schwachen Auto aber mit beachtlichen Leistungen überzeugt.

Goldene Ära bei Renault

Anschließend wechselte er für ein Jahr als Testfahrer zu Renault. Und dann ging’s steil bergauf: 2003 wurde er dort Stammpilot, der bis dato jüngste Pole-Inhaber sowie jüngster Grand-Prix-Sieger und schließlich Gesamt-Sechster. Ein Jahr später gelang ihm der vierte Platz in der WM-Wertung und als nächstes der ganz große Coup: 2005 schwang sich Alonso zum bis dahin jüngsten Formel-1-Champion der Geschichte auf – und das bereits drei Rennen vor Schluss. Im darauffolgenden Jahr verteidigte er den Titel.

Krieg der Sterne im Silberpfeil

Zur Saison 2007 wechselte Alonso mit großen Erwartungen zu McLaren-Mercedes. Die Dinge liefen jedoch anders als geplant. Der Rennstall stellte dem Spanier den damals amtierenden Meister der GP2-Serie Lewis Hamilton als Teamkollege zur Seite. Wer den ehrgeizigen jungen Briten damals schon kannte, der wusste: McLaren-Mercedes holt sich da einen zweiten Platzhirsch ins Boot. Das konfliktgeladene Teamduell zog sich durch die gesamte Saison. Immer wieder kam es zu Reibereien zwischen Alonso, Hamilton und Teamchef Ron Dennis. Schließlich landete der Spanier knapp hinter Hamilton auf Platz drei und fühlte sich von McLaren-Mercedes ungerecht behandelt.

Der sogenannte "Krieg der Sterne" fand seinen Höhepunkt, als Alonso einen entscheidenden Hinweis zur Aufdeckung der Spygate-Affäre gab: McLaren habe beim Entwurf des Rennwagens Daten von Ferrari verwendet. Die Strafe für das Team: 100 Millionen US-Dollar Geldbuße, Ausschluss aus der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft sowie ein Zerwürfnis zwischen Alonso und seinem Arbeitgeber, das erstmal nicht zu kitten war. Er zog die Reißleine, kehrte zu seinem F1-Ziehvater Briatore zurück.

Brisante Schlagzeilen bei Renault

Alonsos Heimkehr zu Renault ging mit zwei durchwachsenen Saisons einher (Platz fünf und Platz neun). Dazu kam die Crashgate-Affäre im Jahr 2009, bei der sein Teamkollege Nelson Piquet jun. seinen Wagen auf Anweisung von Flavio Briatore und des Chefingenieurs Pat Symonds absichtlich in die Mauer setzte, um dem Spanier einen Vorteil zu verschaffen. Alonso beteuerte, er habe davon nichts gewusst, eine Beteiligung wies man ihm nicht nach. Briatore hingegen schlossen die Verantwortlichen fürs Erste von der Formel 1 und allen anderen FIA-Aktivitäten aus.

Dreimal Vizeweltmeister in rot

Alonso flüchtete aus der Renault-Misere zu Ferrari. In seinem ersten Jahr bei der Scuderia (2010) galt er lange als WM-Favorit. Da ihn ein Strategiefehler des Teams seiner Titelchancen beraubte, wurde er am Ende aber nur Zweiter. Bis 2014 gelangen Alonso zwei weitere Vize-Weltmeisterschaften, ein Saisonabschluss auf Platz vier und einer auf Rang sechs. Nach letzterem Ergebnis kehrte er Ferrari zwei Jahre vor Vertragsende den Rücken.

Zweite Chance bei McLaren

Zur Saison 2015 unterzeichnete Alonso erneut bei McLaren, wo er sich während seines Dreijahresvertrags in der Gesamtwertung mit den Rängen 17, 10 und 15 zufriedengeben musste. Zu oft war der Motor von Zulieferer Honda defekt und der McLaren-Bolide allgemein zu langsam. Dennoch hing der Spanier ein weiteres Jahr dran, kam aber auch dann nicht über Platz elf hinaus. Seinen Rücktritt aus der Formel 1 hatte er noch während der Saison 2018 bei McLaren bekannt gegeben.

Kurzes Intermezzo und F1-Comeback

Im Zuge seiner Auszeit beschäftigte er sich anderweitig im Motorsport. Er trat für Toyota bei der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft an, gewann sowohl 2018 als auch 2019 das 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps sowie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Mit seinen Teamkollegen Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima wurde Alonso Weltmeister in der LMP1-Kategorie der WEC-"Supersaison" 2018/19. Auch Einsätze beim legendäre Indy500-Rennen standen auf dem Programm. 2020 ging er ganz andere Wege und nahm an der Rallye Dakar Teil. Bei acht Etappen kämpfte er sich in die Top 10, die Rallye beendete er auf Rang 13 in der Automobilwertung.

Dann die Sensation: Im Alter von 39 Jahren kehrte Alonso nach zweijähriger Abstinenz zur Saison 2021 in die Königsklasse zurück – mit dem Renault-Werksteam, das seitdem neu unter dem Namen Alpine F1 antritt.

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