Formel 1 Team - Aston Martin F1

Formel 1 Team Aston Martin F1

Das Werksteam von Aston Martin kann in der Formel 1 auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Aus dem Erbe des alten Jordan-Rennstalls entsprungen wechselte die Mannschaft aus Silverstone mehrfach den Namen.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Leichter Formanstieg bei Vettel Weiter Rückstand zu alten Gegnern

Aston Martin steht in Imola dort, wo man schon in Bahrain stand - an der Schwelle zu den Top Ten. Für Vettel lief es eine Spur besser als zuletzt.

Aktuell Vettel hofft auf Steigerung in Imola „Haben Ideen und einen Plan“

Sebastian Vettel erklärt, wie Aston Martin in Imola die Trendwende schaffen kann. Der Pilot nimmt sich dabei auch selbst in die Pflicht.

Aktuell Wem schaden neue Aero-Regeln? „Bräuchten ein Paralleluniversum“

Aston Martin fühlt sich wegen der neuen Aerodynamik-Regeln benachteiligt. Die Konkurrenz zweifelt, ob Autos mit flacher Anstellung im Nachteil sind.

Aktuell Kampf um die F1-Mittelfeldkrone Wer ist die dritte Kraft?

Hinter Mercedes und Red Bull suchen sechs Team noch ihre Reihenfolge. Das Rennwochenende in Bahrain zeigte noch kein festes Kräfteverhältnis.

Aktuell Interview mit Nico Hülkenberg Job als Ersatz bei Mercedes & Aston Martin

Nico Hülkenberg ist 2021 Reservepilot von Mercedes und Aston Martin. Im Interview spricht er über seine neue Rolle und den Job als TV-Experte.

Aktuell Trainingsanalyse GP Bahrain 2021 Red Bull hat die Oberhand

Mercedes hat sich im Vergleich zum Test verbessert, liegt aber noch zwei Zehntel zurück. Das Feld liegt so eng zusammen wie schon lange nicht mehr.

Aktuell GP Bahrain 2021 - Ergebnis Training 1 Verstappen mit erster Bestzeit

Red Bull bestätigte im ersten Bahrain-Training die Eindrücke der Testfahrten. Max Verstappen sicherte sich die Bestzeit. Mercedes fehlen drei Zehntel.

Aktuell Kilometer-Diät für Sebastian Vettel „Vor zehn Jahren wäre jetzt Panik“

Sebastian Vettel erlebte bei Aston Martin einen holprigen Einstand. Wegen technischer Probleme fehlten am Ende 100 Runden in der Bilanz.

Aktuell Geheimnisse der neuen F1-Autos Neue Rennwagen unter der Lupe

Es lassen sich bereits einige Trends und Detailänderungen an den Formel 1-Autos für 2021 erkennen. Wir nehmen sie in der Analyse unter die Lupe.

Aktuell Passt der AMR21 zu Vettel? „Perez-Fahrstil noch extremer“

Bei Aston Martin erlebt Sebastian Vettel einen kompletten Neustart. Die Frage lautet, ob der AMR21 besser zu seinem Fahrstil passt als der Ferrari.

Aktuell Vettel mit Shakedown in Silverstone Vorzeichen sprechen für Aston Martin

Sebastian Vettel stellt sich einer neuen Herausforderung. Den Umbruch in der Formel 1 versteht der Ex-Weltmeister als große Chance für Aston Martin.

Aktuell Aston Martin AMR21 für F1-Saison 2021 Vettels neue grüne Rakete

Der neue Aston Martin AMR21 sieht aus wie ein metallic-grüner Mercedes aus dem Vorjahr. Die Unterschiede erkennt man erst im Detail.

Aktuell Interview mit Aston-Martin-Teamchef Szafnauer So bringen wir den alten Vettel zurück

Im Interview spricht Otmar Szafnauer über die Zusammenarbeit mit Vettel, die Saisonziele, die Fahrzeugentwicklung und die Tücken der Produktion.

Aktuell Formel 1-Saison 2021 in 21 Zahlen So hoch steigt das Mindestgewicht

Sieben der zehn Teams stellen sich neu auf. Das Reglement schränkt die Entwicklung der Autos ein, die mal wieder schwerer werden.

Aktuell Die dreistesten Kopien der Formel 1 Ideenklau in der Königsklasse

Der Kopier-Streit um Racing Point schlug 2020 große Wellen. Es war aber nicht der erste Fall von Ideenklau in der Formel 1. Wir blicken zurück.

Aktuell Vettels Dienstantritt bei Aston Martin Neues Team, neuer Look - erste Probefahrt

Sebastian Vettel ist bei Aston Martin angekommen. Der viermalige Weltmeister absolvierte seine Sitzprobe und drehte erste Runden im Simulator.

Aktuell Flut der Namenswechsel Alte Teams, neue Namen

Aston Martin & Alpine: Früher änderten sich Teamnamen meistens nur bei Besitzerwechseln. Heute oft aus Marketinggründen.

Aktuell Großer Formel 1-Teamcheck Wer hat welche Erwartungen an 2021?

Mercedes ist der Favorit, Red Bull der erste Herausforderer. Ferrari will an die Spitze des Mittelfelds. Alle haben die Regelrevolution im Hinterkopf.

Aktuell Der Fünfkampf im Mittelfeld McLarens Trumpf war Ausgeglichenheit

Das wahre Rennen in der Formel 1 fand ab Platz drei statt: Racing Point, McLaren, Renault, Ferrari und Alpha Tauri kämpften um die Bronzemedaille.

Aktuell Exklusiver GPS-Vergleich in Portimao Warum war der Mercedes am schnellsten?

Wo genau gewann Mercedes seine Zeit, und wo verloren die Gegner? Wir durften die GPS-Messungen für die Qualifikationsrunden in Portimão einsehen.

Mehr Oldtimer Aston Martin DB5 (2020) Fünf „neue“ Bond-Replicas sind fertig

Aston Martin baut nochmal 25 Exemplare seines berühmten DB5 – die ersten fünf sind jetzt fertig und für ein Fotoshooting versammelt.

Aktuell McLaren wittert große Chance Platz drei im Finale noch möglich

McLaren war im Mittelfeld der große Gewinner der Qualifikation für den Grand Prix von Abu Dhabi. Renault und Racing Point müssen aufholen.

Aktuell Alonso-Regel gilt nicht für Vettel Aus für Vettel-Test im Racing Point

Alonso darf am Test für junge Fahrer in Abu Dhabi teilnehmen. Renault machte sich eine Sonderregelung zunutze. Sie gilt nicht für aktuelle Fahrer.

Aktuell Perez empfiehlt sich für Red Bull Vom letzten auf den ersten Platz

Sergio Perez ist ein GP-Sieger und sein Team wieder WM-Dritter. Der Mexikaner siegte auf der Kurzversion von Bahrain und bewarb sich für Red Bull.

Aktuell McLaren und Renault straucheln Materialschlacht im Rennen

Ferrari überraschte die Konkurrenz im Mittelfeld. McLaren und Renault fragten sich nach der Qualifikation zum GP Sakhir, wo ihr Speed geblieben ist.

1 2 3 ... 9 ... 15

Mit der Gründung des Aston-Martin-Werksteams im Jahr 2020 begann für den Rennstall eine neue Zeitrechnung. Dabei war es gar nicht der erste Auftritt der Traditionsmarke in der Formel 1. Schon 1959 und 1961 absolvierte der britische Sportwagenbauer fünf Rennen in der Königsklasse, damals aber ohne nennenswerten Erfolg.

Beim Neuanfang des modernen Aston-Martin-Werksteams bauten die Teamverantwortlichen auf bestehenden Strukturen auf. Schon 1991 wurden in der Fabrik in Silverstone die ersten Formel-1-Renner gebaut, die damals für das Team von Eddie Jordan an den Start gingen. Deutschen Fans wird der Rennstall vor allem wegen des F1-Debüts von Michael Schumacher 1991 in Spa-Francorchamps und die Erfolge von Ralf Schumacher (1997 bis 1998) und Heinz-Harald Frentzen (1999 bis 2001) noch gut in Erinnerung sein.

2005 wechselte das Team erstmals den Besitzer. Der niederländische Autobauer Spyker übernahm das Zepter. Doch der Spaß war nur von kurzer Dauer. Der neue Besitzer geriet schnell in finanzielle Probleme und gab den Rennstall schließlich 2008 in die Hände des indischen Milliardärs Vijay Mallya, der die Autos unter dem Namen "Force India" antreten ließ.

Michael Schumacher - GP Belgien 1991
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Schon Michael Schumacher fuhr 1991 bei seinem Debüt ein grünes Auto aus Silverstone. Danach wechselte der Rennstall mehrmals den Besitzer.

Das Ende von Force India

Mit einem kleinen Budget konnte das Team den Großen der Branche einige Male in die Suppe spucken. In den Jahren 2016 und 2017 belegte man jeweils den vierten Platz im Konstrukteurspokal. Doch das Team sorgte auch immer wieder für negative Schlagzeilen wegen finanzieller Probleme. 2018 wollte Mallya gar kein Geld mehr für sein Hobby ausgeben, was das Ende von Force India bedeutete.

Force India ging in die Insolvenz und wurde von einem Konsortium um den kanadischen Milliardär Lawrence Stroll übernommen, der das Team in Racing Point umbenannte. Der Wirtschaftsmagnat brachte auch seinen Sohn Lance mit, der seit 2019 eines der Stammcockpits besetzt.

Mit der Übernahme wurde auch endlich wieder frisches Geld in die Entwicklung gesteckt, mit dem die Ingenieure ihr Know-How zeigen konnten. Dass man beim ersten neuentwickelten Auto, dem RP20 für die Saison 2020, sehr viele Teile einfach bei Mercedes abgekupfert hatte, störte die Techniker nicht.

Dafür ging die Konkurrenz auf die Barrikaden. Die FIA sprach schließlich ein Machtwort, belegte Racing Point wegen regelwidrig kopierter Teile mit einer Geld- und Punkte-Strafe. Trotzdem konnte die Saison am Ende als Erfolg verbucht werden. Mit 195 Punkten sprang WM-Platz vier heruas. Zudem feierte Sergio Perez in Bahrain den ersten Sieg in der Teamgeschichte.

Sergio Perez - Racing Point - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen
xpb
Kurz vor der Umbenennung in Aston Martin gelang Sergio Perez 2020 in Bahrain der erste Sieg für das Racing-Point-Team.

Neustart als Aston Martin F1 Team

In der Zwischenzeit war Teambesitzer Lawrence Stroll auch groß beim Autobauer Aston Martin eingestiegen, was zur Umbenennung des Racing-Point-Rennstalls in Aston Martin F1 Team führte. Von der markanten rosa Lackierung, in der das Team seit 2017 angetreten war, ging der Look der Autos nun in ein traditionelles British-Racing-Green über.

Obwohl sich Perez auch in schwierigen Force-India-Zeiten immer solidarisch gezeigt hatte und mit konstant guten sportlichen Leistungen überzeugte, war der Mexikaner kein Teil des Neuanfangs des Aston-Martin-Teams. Sebastian Vettel landete nach seinem Rausschmiss bei Ferrari plötzlich auf dem Markt. Teamchef Otmar Szafnauer fackelte nicht lange und verpflichtete den vierfachen Weltmeister kurzerhand.