Liam Lawson, geboren am 11. Februar 2002 in Hastings, Neuseeland, begann seine Motorsportkarriere im Kart-Sport, bevor er in den Formelsport wechselte. 2017 gab er sein Debüt in der neuseeländischen Formel Ford, wo er sich schnell als ein Fahrer mit konstanten Ergebnissen etablierte. In derselben Saison gewann er den Titel der australischen Formel 4, was ihm ermöglichte, in Europa weiter Fuß zu fassen.
2018 nahm Lawson an der deutschen Formel 4 teil, wo er für das Team Van Amersfoort Racing an den Start ging. Im Verlauf der Saison konnte er mehrere Rennen für sich entscheiden und belegte am Ende den zweiten Platz in der Meisterschaft. Diese Leistung führte dazu, dass er weiter in den internationalen Formelsport vorrückte.
2019 war ein bedeutendes Jahr für Lawson, als er in der Euroformula Open und der FIA Formel 3 Asian Championship antrat. Er sicherte sich den Titel in der asiatischen Serie und fuhr parallel in der europäischen Formel 3-Serie, wo er erste Erfahrungen in einem international harten Umfeld sammelte. Red Bull nahm ihn im selben Jahr noch in sein Förderprogramm auf.
Formel-1-Debüt 2023
2020 folgte der Wechsel in die FIA Formel 3, wo Lawson für Hitech Grand Prix an den Start ging. In seiner Debütsaison schaffte er es, mehrere Podiumsplätze zu erreichen und seinen Status als solider Fahrer zu festigen. Im Jahr 2021 trat er in der FIA Formel 2 für das Team Hitech an und nahm zudem an der DTM teil, wo er für das Team Red Bull startete. Lawson beendete seine erste DTM-Saison als Vizemeister und konnte in beiden Serien Erfahrungen sammeln.
2022 setzte er seine Teilnahme an der FIA Formel 2 fort, wobei er erneut für das Team Carlin antrat. Mit vier Siegen und 149 Punkte landete er am Ende auf dem dritten Rang der Meisterschaft. Ein Jahr später bekam er in Zandvoort eine unverhoffte Chance, als sich Daniel Ricciardo im Training das Handgelenk brach. Für insgesamt fünf Rennen sprang Lawson ein und holte insgesamt zwei Punkte für das damals noch genannte Alpha-Tauri-Team. Dennoch musste er 2024 erst einmal auf die Ersatzbank zurück. Tsunoda und Ricciardo bildeten das Stammfahrer-Duo bei Racing Bulls.
Nachdem Ricciardos Leistungen nicht zufriedenstellend waren, entschied sich Red Bull ab dem Grand Prix der USA in Austin Lawson in den zweiten Racing Bulls zu setzen. In den verbleibenden sechs Rennen der Saison 2024 sammelte der Neuseeländer vier Punkte. Nachdem Sergio Perez Ende des Jahres seinen Abschied bei Red Bull verkündete, bekam Lawson für das Formel-1-Jahr 2025 den Zuschlag und das zweite Auto des Top-Teams neben Max Verstappen.
Red Bull hat keine Geduld
Mit dem RB21 kam Lawson aber nicht zurecht. Nach zwei Rennen hatte die Teamführung von Red Bull bereits genug gesehen und tauschte ihn gegen Yuki Tsunoda aus. Lawson bemängelte, dass das Team ihm nicht genügend Zeit gegeben hätte. Unrecht hatte der Rookie wohl nicht. Schließlich ging auch der erfahrenere Tsunoda neben Verstappen völlig unter.
Liam Lawson rehabilitierte sich bei den Racing Bulls setzte mit P5 in Baku sein persönliches Saisonhighlight. Gegen seinen Teamkollegen Isack Hadjar zog er aber den Kürzeren, der Franzose stieg für 2026 zu Red Bull auf. Lawson musste bis zum letzten Rennen des Jahres warten, ehe er sein Cockpit bei den Racing Bulls für die neue Saison bestätigt bekam. Sein neuer Teamkollege ab der kommenden Spielzeit heißt Arivd Lindblad.
























