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Kia Ceed Sportswagon und XCeed Plugin-Hybrid Kia
1/2020, Kia Ceed SW PHEV
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1/2020, Kia Ceed SW PHEV 6 Bilder

Kia XCeed und Ceed Sportswagon Plugin-Hybrid

Elektrifizierter Kompakt-SUV ab 35.990 Euro

Kia bringt den Ceed Sportswagon und den XCeed als Plugin-Hybrid zum Händler. Die Preisliste für den kompakten Kombi startet bei 34.990 Euro, der kompakte SUV beginnt 35.990 Euro.

Kia weitet das Angebot elektrifizierter Modelle aus und hat jetzt den Grundpreis für den Ceed Sportswagon Plugin-Hybrid (PHEV) bekanntgeben. Der erste kompakte Kombi mit extern aufladbarer Batterie und Hybridantrieb startet bei 34.990 Euro, das kompakte SUV XCeed beginnt bei 35.990 Euro.

Die Technik, die ab dem 7. März 2020 nach dem Ceed Sportswagon auch in den Crossover XCeed einzieht, entspricht dem bereits erhältlichen Kia Niro Plugin-Hybrid und damit auch dem Konzernbruder Hyundai Ioniq. Ein 77 kW / 105 PS starker 1,6 Liter-Saugbenziner und ein maximal 44 kW (60 PS) leistender Elektromotor sorgen für eine Systemleistung von 104 kW / 141 PS. Der 8,9 kWh große Lithium-Ionen-Polymer-Akku soll unter Idealbedingungen für eine rein elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern sorgen. An einer 240 V-Ladestation lässt sich die Batterie über einen Typ-2-Anschluss laden. Dabei muss man aufgrund des 3,3 kW-Laders im Auto eine Standzeit von 135 Minuten einkalkulieren. Kia gibt laut Norm einen Verbrauch von 1,1 Litern Benzin und 9,3 kW Strom auf 100 Kilometer an, sofern das Auto auf 16-Zoll-Felgen rollt. Die rein elektrische Reichweite des XCeed PHEV gibt der Hersteller mit 58 Kilometer an. Den Verbrauch beziffert Kia mit 1,2 Liter pro 100 Kilometer oder 10,7 Kilowattstunden. Auch beim Innenraum des XCeed Plugin ist nicht kleiner als der der Varianten mit reinem Verbrennungsmotor-Antrieb.

Bis zu 120 km/h soll der Kia Ceed Sportswagon Plugin-Hybrid rein elektrisch fahren können. Bei vollem Einsatz beider Motoren sind maximal 195 km/h drin, die Beschleunigung von null auf 100 km/h wird in 10,8 Sekunden erledigt.

Reduziertes Ladevolumen wegen Hybrid-Batterie

1/2020, Kia Ceed SW PHEV
Bernd Conrad
Unter dem Ladeboden steckt der Akku.

Das Kofferraumvolumen des Kombis sinkt durch die Batterie von 625 auf 437 Liter, der maximale Wert bei umgeklappten Rücksitzlehnen von 1.694 auf 1.506 Liter. Das Platzangebot im Innenraum soll dem der reinen Verbrennervarianten entsprechen.

Zum genannten Einstiegspreis fährt der Kia Ceed Sportswagon Plugin-Hybrid in der Ausstattungslinie Vision vor. Hier sind u.a. ein Audiosystem mit acht Zoll großem Touchscreen-Display, Smartphone-Integration mit Android Auto und Apple Car-Play, LED-Scheinwerfer sowie eine Zweizonen-Klimaautomatik serienmäßig.

Im Vergleich zum Benziner 1.4 T-GDI mit 140 PS und Doppelkupplungsgetriebe, der als Ceed SW Vision ab 24.990 Euro kostet liegt der Aufpreis für den Plugin-Hybrid stolze 10.000 Euro. Der Abstand zum 1.6 CRDI-Diesel mit 136 PS und Doppelkupplungsgetriebe (26.790 Euro) beträgt 8.200 Euro. Die beiden Verbrenner haben in dieser Ausstattunglinie aber keine LED-Scheinwerfer, sondern strahlen mit Halogen-Abblendlicht nach vorne.

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Steuervorteil für Firmenwagen

Vom Preis gehen der jeweils zur Hälfte vom Hersteller und vom Steuerzahler getragene Umweltbonus in Höhe von 4.500 Euro und das sogenannte AVAS-Begrüßungsgeld in Höhe von 100 Euro ab. AVAS steht für "Acoustic Vehicle Alerting System" und meint künstliche Motorgeräusche für Elektroautos. Künstliche E-Auto-Geräusche setzte der Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) durch: Seit dem 1. Juli 2020 gibt es im Rahmen des Umweltbonus 100 Euro zusätzlich für Elektroautos oder Plugin Hybride mit künstlichem Motorsound. Außerdem wird der Ceed SW in dieser Motorvariante bei der Nutzung als Firmenwagen vom Finanzamt mit der reduzierten Besteuerung belohnt.

Optisch unterscheiden sich die elektrifizierten Varianten des Kombis durch eine geschlossene Kühlermaske und eine Frontschürze im Stil der sportlichen GT-Line von den Verbrennern.

Fazit

Als kompakter Hybrid-Kombi dürften der Kia Ceed Sportswagon und der kompakte SUV XCeed für Flottenkunden und Fahrer von Firmenwagen interessant sein. Den hohe Aufpreis für den doppelten Antrieb kann der Umweltbonus nur teilweise kompensieren.

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