Sieger Manthey Porsche - 24h Nürbrugring - 6. Juni 2021 Stefan Baldauf
Startgruppe eins - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
Start - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
Startgruppe 2 - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
Startgruppe 2 - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021 107 Bilder

Chronologie zum 24h-Rennen Nürburgring 2021

Chronologie 24h-Rennen Nürburgring Manthey-Racing gewinnt 24h-Rennen

24h-Rennen

Die 49. Ausgabe des 24h-Rennens Nürburgring verspricht wieder einige Wetterkapriolen und Action. In unserer Chronologie halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen mit regelmäßigen Updates beim 24h-Rennen Nürburgring auf dem Laufenden.

15.35 Uhr

Porsche hat sich den 13. Gesamtsieg beim 24h-Rennen gesichert. Die #911 von Manthey-Racing überquerte mit Michael Christensen, Kévin Estre und Matteo Cairoli als Erster die Ziellinie. Lars Kern, der ebenfalls auf dem Porsche 911 GT3 R gemeldet war, wurde im Lauf des Rennens als krank abgemeldet. Auf dem zweiten Platz landete der #98 Rowe-BMW von Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde, Marco Wittmann und Connor de Philippi mit 8,817 Sekunden Rückstand. Das Podium komplettiert der GetSpeed-Mercedes (#7) von Raffaele Marciello, Dani Juncadella, Fabian Schiller und Maxi Götz. Marciello schnappte sich noch in den finalen Minuten den letzten Podiumsplatz von Sven Müller im Falken-Porsche (#44) mit einem spektakulären Überholmanöver außenherum am Schwedenkreuz.

Eine echte Aufholjagd legte Nico Müller im #2 Car Collection-Audi hin, der der Marke mit den vier Ringen so noch einen Platz in den Top 5 sicherte. Die letzte Stunde hat auch noch einmal ordentlich Schrott hervorgebracht. Der #31 Frikadelli-Porsche krachte mit Patrick Pilet am Steuer ins Heck des #77 BMW vom Juniorteam mit Augusto Farfus am Lenkrad. Für beide war danach kurz vor Schluss Feierabend.

Insgesamt war es ein sehr kurzes 24h-Rennen. Denn es dauerte gerade mal 9,5 Stunden. Um 21.30 Uhr wurde das Rennen wegen schlechter Sicht abgebrochen, der Restart erfolgte erst gegen 12 Uhr am Sonntagmittag. Den ausführlichen Rennbericht lesen hier in Kürze auf unserer Seite.

14.15 Uhr

Wir nähern uns dem Finale. Und wie immer hat die Grüne Hölle keine Gnade. Eineinhalb Stunden vor Ende erwischte es einige Favoriten. Der Audi #29 vom Team Land drehte sich auf Platz vier liegend im Bereich der Hohen Acht mit Kelvin der Linde am Steuer. Im letzten Moment sah man dabei gerade noch den #911 Porsche von Manthey-Racing von Kévin Estre ausweichen, der auf Platz drei lag. Ebenfalls eingeschlagen und im Bereich Brünnchen zum Stehen gekommen, ist die #3 von Rutronik Racing. Offenbar gab es einen Zusammenhang mit dem Ausritt des Land-Audis.

Zuvor lieferten sich der Manthey-Porsche, der #98 Rowe-BMW sowie der Rutronik-Porsche und der Land-Audi einen Fight an der Spitze. Die #1 von Rowe Racing musste sich aus dem Kampf an der Sitze herausnehmen. Philipp Eng stellte den BMW M6 GT3 im Zelt ab. Es hieß, es hätte einen Elektrikdefekt an einem Kabel im Motorenbereich gegeben. Nach dem langen Mindest-Boxenstopp war man von Platz eins bis auf P19 zurückgefallen. Für die #18 von KCMG lief es ebenfalls nicht gut. Josh Burdon verlor nach einer zunächst starken Vorstellung auf Platz vier liegend den Elfer in der Hatzenbach-Kombination.

Die aktuelle Reihenfolge: #98 Rowe-BMW, #20 Schubert-BMW, #911 Manthey-Porsche, #77 BMW-Juniorteam und #31 Frikadelli-Porsche. Allerdings wurde soeben eine Zeitersatzstrafe von 2.07 Minuten für die #77 verkündet, weil es einen Zwischenfall mit dem #2 Audi R8 LMS von Car Collection gab.

12.30 Uhr

Kurz nach dem Restart überschlagen sich die Ereignisse. Gleich mehrere Favoriten erwischte es in der 38. Runde. Der auf Platz zwei liegende Top-Mercedes vom Team HRT mit Maro Engel am Steuer rutschte im Bereich Hohenrain in die Leitplanke. Daran beteiligt war offenbar der Opel Manta. Die Bilder gaben aber keinen Aufschluss zur Entstehung der Situation. Engel sagte später: "Ich habe die Situation falsch eingeschätzt. Es war der Klassiker: Ich dachte er hat mich gesehen, er hat mich aber nicht gesehen."

Ebenfalls raus ist die #11 vom Audi Team Phoenix. Zunächst bekam man eine Zeitstrafe wegen Nichtbeachtung der Flaggensignale von 1.32 Minuten aufgebrummt. Der Vorfall passierte bereits um 18.32 Uhr am Samstagabend, wurde aber noch lang verhandelt. Danach kam es noch dicker: Raffaele Marciello krachte im #7 GetSpeed-Mercedes dem Audi R8 hinten rein. Das Resultat: Reifenschaden hinten links. Kurz darauf drehte sich Michele Beretta schließlich von der Strecke, schaffte es aber an die Box. Auch den Falken-Porsche #33 erwischte es eiskalt. Ausgangs kleines Karussell verlor Thomas Preining die Kontrolle über das Heck und verabschiedete sich in die Leitplanke.

Wir haben während der langen Pause natürlich nicht nur Däumchen gedreht, sondern eine Galerie mit den besten Fan-Autos für Sie zusammengestellt. Klicken Sie einmal durch.

Mini Cooper - Fanautos - 24h Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 4. Juni 2021
Mehr Motorsport

12.00 Uhr

Das 24h-Rennen Nürburgring läuft wieder. Nach einer Pause von 14,5 Stunden geht es endlich wieder weiter. Auf Platz 1 ist die #1 von Rowe Racing gestartet. Die Startaufstellung erfolgte nach der Wertung der 34. Runde. Abgebrochen wurde in Runde 36. Das ist das normale Prozedere, dass die vorletzte Runde zur Wertung herangezogen wird.

11.00 Uhr

Die Rennleitung entscheidet im 20-Minuten-Takt. Aktuell ist die Formationsrunde für 11.40 Uhr terminiert. Funfact: Wenn wir um 12 Uhr starten würden, hätte das Rennen insgesamt nur 9,5 Stunden gedauert. Im vergangenen Jahr war das Rennen für 9 Stunden unterbrochen.

10.00 Uhr

Gleich soll es weiter gehen. Die Formationsrunde ist nun für 11.00 Uhr terminiert. Falls Sie sich fragen, wann aus welchem Grund schon einmal ein Rennen abgebrochen wurde, gibt es hier den Überblick:

2020 – Starkregen

2018 – Nebel

2016 – Hagel

2013 – Nebel und Regen

2007 – Starkregen

1994 – Sturm

1992 – Regen

09.00 Uhr

Die ersten guten Nachrichten des Morgens: Die Sichtverhältnisse bessern sich langsam und die Rennleitung hat entschieden, die Startaufstellung vorzunehmen. Um 09.30 Uhr wird die Boxenampel auf Grün geschaltet. Der Start zur Einführungsrunde ist momentan für 10.20 Uhr geplant. Der Rennstart erfolgt dann gegen 10.40 Uhr. Sollten sich die Verhältnisse doch nicht wie erwartet verbessern, kann sich der Start zur Einführungsrunde verzögern.

08.00 Uhr

Die Bedingungen sind weiterhin viel zu schlecht. Die Rennleitung meldet sich wieder um 9 Uhr.

07.00 Uhr

Update aus der Rennleitung: Die Sichtverhältnisse sind in einigen Streckenabschnitten immer noch stark beschränkt. Die nächste Information folgt um 8 Uhr.

Außerdem wurde die bisherige Ausfallliste kommuniziert. Folgende Fahrzeuge sind seit dem Start bei der Rennleitung abgemeldet worden:

#24 Car Collection – Audi R8 LMS GT3 (Rocco di Torrepadula / Kolb / Dontje / Niederhauser)

#30 Frikadelli Racing – Porsche 911 GT3 R (Jaminet / Tandy / Bamber / Campbell)

#68 RPM – Porsche 991 Cup (Krohn / Jönsson / Huisman / Farnbacher)

#87 Porsche Cayman (Schaftitzl / Thriene / Branner)

#169 Giti by WS Racing – BMW F30 (Breakell / Niermann / Schmidt / Klingmann)

#301 EPS Rennsport – Porsche Cayman (Steuer / Deuster / Rosen / Hamprecht)

#350 Black Falcon – Porsche 911 Cup (Nagelsdiek / Naumann / Rivas / von Danwitz)

KTM X-Bow GTX - auto motor und sport TRUE RACING - Startnummer #75 - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
Stefan Baldauf
Nach einem Einschlag im Bereich Aremberg musste die Front des #75 auto motor und sport-KTM getauscht werden.

06.00 Uhr

Auch am Morgen hängt dichter Nebel über Teilen der Nordschleife, weswegen sich die Wiederaufnahme des Rennens weiterhin verzögert. Rennleiter Walter Hornung berichtet: "Es sieht leider nicht so gut aus. Große Teile der Nordschleife sind noch unter Nebel. Döttinger Höhe und Hohe Acht melden Null Sicht. Wir werden um 7 Uhr die nächste Information geben. Wir stehen in den Startlöchern und könnten innerhalb von einer halben Stunde loslegen. Aber der Restart dauert dann seine Zeit."

22.30 Uhr

Es gibt eine neue Information von der Rennleitung: Ein Restart findet frühestens um 7 Uhr am Sonntagmorgen statt. Die nächste Information soll um 6 Uhr kommen. Je nach Bedingungen wird dann neu entschieden. Die Rennleitung stützt ihre Entscheidung auf die Informationen des Wetterdiensts. Es können sich also alle erstmal eine Mütze Schlaf gönnen.

21.29 Uhr

Es hat sich angedeutet und ist jetzt endgültig: Um 21.29 Uhr schwenkte man die rote Flagge wegen zu schlechter Sicht. Rund um die Nordschleife hat sich dichter Nebel breit gemacht. Die nächste Information soll es um 22.30 Uhr geben. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr war das Rennen für neun Runden unterbrochen worden. Es gilt übrigens kein Parc fermé, die Teams dürfen an den Autos arbeiten. Dafür haben wir in diesem Jahr eine komplizierte neue Regelung bei einem Abbruch, was das Thema Nachtanken und Co. angeht. Rennleiter Walter Hornung zum Abbruch: "Wir haben einzelene Nebelbänke. Wir haben die Bereiche erst unter Code 60 gestellt. Es war aber fast ein Drittel der Strecke betroffen, was dazu geführt hat, dass gerade bei den schnellen Fahrzeugen die Reifen abgekühlt haben."

19 bis 21 Uhr

Das Renngeschehen hat sich mittlerweile eingependelt. An der Spitze liegt momentan der #4 Mercedes-AMG GT3 von HRT. Dahinter haben sich der #20 Schubert-BMW und der #11 Phoenix-Audi sowie der #98 Rowe-BMW eingereiht. Erst auf Rang fünf folgt der Manthey-Porsche #911 mit 1.05 Minuten Rückstand. Nach seinem ersten Stint meinte Michael Christensen: "Es war ganz ok. Klar: Viel Verkehr und schwieriges Wetter. Der 911er läuft gut. Was wir noch bräuchten wäre etwas mehr Glück mit dem Verkehr – da hatte Mercedes-AMG zuletzt das bessere Ende für sich. Aber ich hoffe, das bleibt nicht so." Die Rennleitung hat inzwischen wegen des Nebels Code-60-Zonen eingerichtet. Betroffen sind Schwedenkreuz, Steilstrecke, Hohe Acht, Döttinger Höhe und Teile des GP-Kurses.

Bei Frikadelli-Racing ist die Startnummer #30 (Jaminet / Tandy / Bamber / Campbell) nun endgültig aus dem Rennen. Ein Differenzial-Defekt machte dem Team in Folge eines Reifenschadens einen Strich durch die Rechnung.

Porsche 911 GT3 R - Frikadelli Racing Team - Startnummer #30 - Klasse: SP 9 (FIA-GT3) - 24h-Rennen - Nürburgring - Nordschleife - 03. - 06. Juni 2021
Stefan Baldauf
Der #30 Frikadelli-Porsche ist bereits aus dem Rennen.

17 bis 19 Uhr

Die erste turbulente Phase des 24h-Rennens Nürburgring ist vorbei. Momentan beruhigt sich die Lage auf der Strecke etwas. Die meisten Top-Teams haben nun auf Slick-Reifen gewechselt. An der Spitze bekriegen sich weiterhin Manuel Metzger im HRT-Mercedes-AMG (#4) und der Manthey-Porsche (#911) nun mit Michael Christensen am Steuer. Beide legten einen kurzen Stint von nur 3 Runden ein, um auf Michelin-Slicks zu wechseln, weil man zuvor auf Nummer sicher mit den Drying Wet gegangen war. Dabei ist das Duell irre knapp: Christensen liegt nur 3,5 Sekunden hinter Metzger. Neben dem Druck auf der Strecke musste man bei HRT auch kurz in der Box zittern: Es wurde wegen eines Unsafe Release ermittelt, doch es folgte keine Strafe.

Die ersten Top-Autos mussten bereits herbe Rückschläge hinnehmen. Der #30 Frikadelli-Porsche wurde mit einem defekten Lenkungsschlauch zur Reparatur in die Box geschoben, zuvor schon hatte er 30-40 Sekunden beim Nachtanken verloren. Dabei waren die beiden Frikadelli-Porsche nach der glänzenden Vorbereitung die Top-Favoriten. Die #15 vom Audi Sport Team Phoenix machte Bekanntschaft mit der Leitplanke. Dries Vanthoor verlor Ausgang Metzgesfeld die Kontrolle über das Heck und plankte heftig ein. Er schleppte sich mit dem sichtlich zerfledderten R8 und Matsch auf der Windschutzscheibe in die Box. Auch der #75 KTM X-Bow GTX musste zur Reparatur in die Box, weil man im Bereich Aremberg eingeschlagen war. Beim #10 VW Golf GTI von Christian Gebhardt lief es bisher nach Plan. Startfahrer Benny Leuchter sagte: "Geil, ich kann auf der Geraden am Land R8 dranbleiben."

Nach 3,5 Stunden ist Porsche mit vier Elfern am besten in den Top-Ten vertreten. Es folgen BMW mit drei M6 im Spitzenfeld, zwei Audi R8 LMS und Mercedes mit seinem Einzelkämpfer an der Spitze.

49. ADAC Total 24h Rennen 2021. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 05.06.2021 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien
Stefan Baldauf
Vorfreude in der Startaufstellung: Zum 75. Geburtstag setzt auto motor und sport zusammen mit True Racing einen KTM X-Bow GTX ein.

15.45 bis 17 Uhr

Der Himmel hat gegen 16.10 Uhr seine Schleusen geöffnet. Seitdem gleicht das Rennen einer Rutschpartie. Die Fahrer kämpfen an vielen Stellen mit Aquaplaning und rutschen teils in die Leitplanken oder fahren geradeaus. Im Streckenabschnitt Aremberg musste Code 60 ausgerufen werden, weil so viele Autos von der Bahn kreiselten.

Kurz zuvor hatte es einen Führungswechsel gegeben. Kévin Estre hat sich im Manthey-Porsche (#911) die Führung von Luca Stolz im HRT-Mercedes-AMG (#4) und Nicky Catsburg im Rowe-BMW (#1) geschnappt. Das Trio, das so eng beieinander war, dass man ein Handtuch drüber legen konnte, musste in Runde 5 aber zum Wechsel der Reifen an die Box kommen. In der Zwischenzeit übernahmen der Mercedes-AMG von GetSpeed mit Raffaele Marciello (#7), Moritz Kranz im Schwesterauto (#9) und der Falken-Porsche #44 die Spitze, ehe sie in Runde 6 ebenfalls zum Standardstopp kommen mussten.

Kranz sagte: "Es war recht amüsant da draußen. Für mich war es der erste Start in einem GT3 und ich wollte erstmal sehen, wie aggressiv die Jungs so fahren. Ich bin in der Menge mitgeschwommen. Die letzte Runde war taktisch eine zu viel. Wir waren auf geschnittenen Slicks unterwegs und der hält solchen Wassermassen nicht stand. Da hieß es langsam fahren und auf der Strecke bleiben."

In der ersten Boxenstopp-Phase fielen der #63 Lamborghini von FFF Racing zurück und auch Schubert (#20 BMW) konnte den Platz in den Top 5 nicht halten. Auch Robin Frijns erlebte im Audi R8 LMS von Phoenix Racing (#15) haarige Momente. Er kollidierte beinahe mit dem langsam fahrenden Konrad-Lambo, später hatte er einen Dreher in der Veedol-Schikane.

Die Top 5 nach acht Runden: #911 Estre, #4 Stolz, #98 Tomczyk, #1 Catsburg, #3 Andlauer. Was auffällt: Das zweite Rowe-Auto (#98) hat sich nach einem durchwachsenen 25. Startplatz nun sogar vor das Schwesterauto gearbeitet.

15.45 Uhr – Startphase

Das 24h-Rennen ist gestartet! Pünktlich zur Einführungsrunde setzte Regen auf der Nordschleife ein. Beim Audi Sport Team Land zog man deswegen geschnittene Slicks auf den #29 Audi, der aus der Boxengasse das Rennen aufnahm. Den Start gewann der Pole-Setter Rowe-BMW mit der Nummer 1. Am Steuer saß der Niederländer Nicky Catsburg. Im Laufe der ersten Runde zog jedoch ein starker Luca Stolz im #4 Mercedes-AMG GT3 des Team HRT am BMW vorbei und hatte nach Runde eins einen deutlichen Vorsprung von 7,145 Sekunden.

Weitere Gewinner der Startphase waren der #911 Manthey-Racing Porsche, der in den Händen von Kévin Estre auf Platz vier sprang und hinter dem drittplatzierten Jens Klingmann im #20 Schubert BMW liegt. Die Top-5 wird von Fred Makowiecki im #31 Frikadelli-Porsche komplettiert. Makowiecki war von Platz 12 gestartet. Wie knifflig die Reifenwahl ist, zeigte auch das Beispiel von Nico Müller im Car Collection-Audi #2. Er war mit Regenreifen losgefahren und wechselte dann auf Slicks. Der KTM X-Bow GTX von auto motor und sport liegt nach zwei Runden auf dem 26. Gesamtrang mit Christian Menzel am Steuer. Für den ersten Nervenkrimi sorgte die Startnummer #69. Der Porsche Cayman ging in Flammen auf. Der Fahrer konnte aber aussteigen.

15 Uhr – Startaufstellung

Das 24h-Rennen Nürburgring steht in den Startlöchern. Momentan haben sich die Autos in der Startaufstellung sortiert und gehen danach auf die Einführungsrunde. Die Wettervorhersagen sind gemischt. Die meisten im Fahrerlager rechnen mit einem umgekehrten Rennen wie 2020. Dieses Mal dürfte die erste Hälfte des Rennens mit Regen turbulent werden, die zweite Hälfte eher ruhiger. Von der Pole-Position starten die Vorjahressieger im Rowe-BMW mit der Startnummer 1. Überraschung auf Platz zwei: Der Konrad-Lamborghini. Dahinter findet sich der beste Mercedes-AMG auf Rang 3. Bei Audi hat Nicki Thiim im Phoenix-R8 den besten Job mit Startplatz 8 gemacht. Direkt dahinter der beste Porsche mit Rutronik Racing.

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