Porsche 911 RSR - Startnummer #88 - Klasse: GTE Am - 24h-Rennen - Le Mans 2020 Motorsport Images
Porsche 911 RSR - Startnummer #88 - Klasse: GTE Am - 24h-Rennen - Le Mans 2020
G-Drive Aurus 01-Gibson - Startnummer #16 - Klasse: LMP2 - 24h-Rennen - Le Mans 2020
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Toyota - 24h-Rennen - Le Mans 2020 60 Bilder

Fotos 24h-Rennen Le Mans 2020

Ausscheidungskampf an der Sarthe

Trotz der anhaltenden Corona-Krise findet die 88. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans statt. Die Fans sind zwar ausgesperrt, fiebern aber an den TV-Monitoren mit. Wir zeigen Ihnen die Highlights des Langstreckenrennens in der Galerie.

Dieses 24-Stunden-Rennen in Le Mans wird unvergessen bleiben, egal ob es auf der Strecke spannend zugehen wird oder nicht. Die Umstände machen die 88. Ausgabe zu einer besonderen. Corona zwang den Veranstalter ACO, das Langstreckenrennen von Juni in den September zu verlegen. 461 Tage sind seit dem letzten 24h-Rennen an der Sarthe vergangen. Nur einmal in der Geschichte wurde in Le Mans zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr gefahren: 1968 am 28./29. September.

Auf die 177 Fahrer verteilt in 59 Autos wartet eine lange Nacht. Fast 12 Stunden fahren sie bei der diesjährigen Ausgabe in der Dunkelheit. Das macht die Aufgabe noch ein bisschen komplizierter, als sie es ohnehin schon ist. Fans dürfen der Veranstaltung nicht beiwohnen. Die Tribünen bleiben wegen Corona leer.

Rennhighlights in der Galerie

Trotzdem gab es die übliche Show vor dem Rennstart. Hubschrauber kreisten über der Startaufstellung, Militärs seilten sich mit Sturmgewehr ab. Die Grid Girls und Grid Boys putzten sich raus – und trugen Maske. PSA-Chef Carlos Tavares drehte erst eine Runde im Peugeot 908 mit Diesel-Motor, später eröffnete er mit der französischen Fahne den Marathon.

Toyota ist Titelverteidiger und haushoher Favorit. Es ist das letzte Aufgalopp des 1.000 PS starken TS050 Hybrid, mit dem die Japaner zum dritten Mal in Serie in Le Mans siegen wollen. Wieder startet Toyota mit zwei Autos. Die größte Gegenwehr kommt vom Schweizer Team Rebellion.

Im nächsten Jahr greift in Le Mans ein neues Reglement. Toyota schaute voraus und ließ den GR Super Sport vorfahren. Mit dem Hypercar will der Autohersteller ab 2021 die Sportwagen-Weltmeisterschaft weiter so dominieren, wie man es mit dem TS050 seit dem Ausstieg von Porsche Ende 2017 macht. Toyota-Botschafter Alexander Wurz lenkte den GR Super Sport um die 13,6 lange Strecke – mit Teampräsident Hisatake Murata und Pokal auf dem Beifahrersitz.

Dass es sich um ein Konzeptfahrzeug handelt, sah man nicht nur an der verschleierten Karosserie, sondern vor allem daran, dass der GR Super Sport ohne Dach daherkam. Der echte Rennwagen wird eine geschlossene Cockpitkanzel haben.

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