In der Kompaktklasse erwartet man keine großen Gesten, höchstens kleine Erleichterungen. Umso auffälliger wirkt ein Auto, dessen Form sich dem Drang zur Unauffälligkeit entzieht. Der Mazda 3 ist so ein Fall. Er steht da, als ginge es ihm nicht bloß um Funktion, sondern um Haltung. Einer, der sich abends noch einen letzten Blick abholt: Das Licht bleibt fast schon provokativ an ihm hängen.
Der Opel Astra dagegen ist weniger Verführung als Versprechen: solide, durchdacht, alltagssatt. Während der Mazda Aufmerksamkeit erzeugt, verlangt der Astra sie nicht. Er provoziert nicht, er erledigt.
Das Thema Haltung setzt sich dort fort, wo man es gar nicht mehr erwartet – beim Antrieb. Der Mazda 3 e-Skyactiv G 140 vertraut auf einen großvolumigen Saug-Vierzylinder....





