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Audi RS Q8 (2019)

Power-SUV mit 600 PS

LA Auto Show 2019

Mit dem RS Q8 bringt Audi das sportlichste Q-Modell überhaupt an den Start. Premiere feiert der 600 PS starke Allradler auf der L.A. Auto Show.

Audi lässt auf der L.A. Auto Show sprichwörtlich die Super-Q fliegen. Mit dem neuen Audi RS Q8 enthüllen die Ingolstädter das bislang sportlichste Q-Modell, das gegen Wettbewerber wie den BMW X6 M, den Range Rover Sport SVR oder den Mercedes-AMG GLE 63 antreten soll. Der RS Q8 soll dabei die Gene eines echten Supersportlers mit der Karosserieform eines SUV Coupés verschmelzen.

Der sportliche RS Q8 im ersten Check
3:49 Min.

Auf Wunsch 305 km/h schnell

Blickt man auf die reinen Leistungsdaten, so kann dieser Ansatz bestehen. Im RS Q8 arbeitet der aus vielen anderen Konzernmodellen bereits bekannte Vierliter-V8-Biturbo-Benziner mit selektiver Zylinderabschaltung. In diesem Umfeld leistet er 600 PS und stellt zwischen 2.200 und 4.500 Touren 800 Nm Drehmoment bereit. Verteilt wird das Antriebsmoment über eine Achtgang-Automatik und den permanenten Quattro-Antrieb. Der verteilt in der Regel im Verhältnis 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Bedarfsfall gehen aber bis zu 70 Prozent der Kraft nach vorne und bis zu 85 Prozent Richtung Hinterachse. Aktives Torque Vectoring und ein optionales Sportdifferenzial assistieren dabei im Sinne der Fahrdynamik. Mit diesem Antriebspaket soll der RS Q8 in 3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen. Die 200 km/h-Marke soll bereits nach 13,7 Sekunden fallen. Bei 250 km/h greift die Bordelektronik abregelnd ein, es sei denn man hat in das aufpreispflichtige Dynamikpaket Plus investiert. Dann darf das Grinsen erst bei 305 km/h erschlaffen.

Begleitet wird dieses treiben durch V8-Bollern aus dem vier ovalen Endrohren. Die Klangfarbe lässt sich dabei über das Drive-Select-System beeinflussen. Oder man kauft gleich die RS-Sportabgasanlage dazu.

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Ein wenig Hybridtechnik

Weil der RS Q8 über einen Riemenstarter-Generator und ein 48-Volt-Hauptbordnetz verfügt, darf er sich das Prädikat Mildhybrid auf die Fahne schreiben. Rein elektrisch fahren kann er damit zwar nicht, durch Rekuperation und den erweiterten Einsatz von Start-Stopp-Technik sollen sich bis zu 0,8 Liter je 100 Kilometer sparen lassen.

Fahrwerkseitig setzt der RS Q8 auf eine adaptive Luftfederung mit sportlicher Dämpferabstimmung und bis zu 90 Millimeter variierbarer Trimmlage. Eine Wankstabilisierung stemmt sich optional gegen Seitenbewegungen bei Kurvenfahrten. Die serienmäßige Allradlenkung soll die Agilität verbessern.

Serienmäßig sind auch die 22 Zoll großen Leichtmetallräder und die 295/40er Pneus darauf. Noch dicker tragen die verfügbaren 23 Zöller auf. Dahinter kümmert sich eine Zehn-Kolben-Bremsanlage im Verbund mit 420er und 370er Scheiben um die Verzögerungsarbeit. Optional gibt es Karon-Keramik-Stopper, die die vorderen Scheiben auf 440 mm Durchmesser anwachsen lassen.

Dicke Radläufe und viel Karbon

Natürlich darf sich der Audi RS Q8 von seinen schwächeren Serienbrüdern auch optisch differenzieren. Er trägt eine RS-spezifische Kühlermaske in schwarz Hochglanz und ein schwarz glänzendes RS-Wabengitter. Massive Lufteinlässe mit flankierenden Blades kennzeichnen die Frontschürze. Platz für die fetten Felgen schaffen Radlaufverbreiterungen – vorne 10 und hinten 5 Millimeter -, die Schweller sind farblich abgesetzt, das Dach ist mit einem Kantenspoiler und die Schürze mit einem Diffusor-Einsatz versehen. Ergänzend trägt die Karosserie in verschiedenen Bereichen Karbon-Applikationen- und Blenden. dazu kommen serienmäßige LED-Scheinwerfer und Leuchten.

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Das RS Q8-Interieur setzt auf schwarze Elemente. Die Digital-Cockpit wird mit RS-Anzeigen aufgepeppt. Die Piloten sitzen auf Sportgestühl, eingerahmt von zahlreichen Sonder-Applikationen und RS-Logos.

Praktisch kann der RS Q8 aber auch. Die Rückbank lässt sich dreiteilig umklappen und längs verschieben. Das Ladevolumen liegt bei bis zu 1.755 Liter.

Wer jetzt überzeugt ist kann ab dem ersten Quartal 2020 zuschlagen, denn dann rollt der RS Q8 zu den Händlern. Mitbringen sollte der kunde allerdings wenigstens 127.000 Euro für die Basisversion.

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