Opel Mokka X (2021) Opel
Opel Mokka X (2021)
Opel Mokka X (2021)
Opel Mokka X (2021)
Opel Mokka X (2021) 23 Bilder

Neuer Opel Mokka (2020)

Kleiner SUV kommt zuerst elektrisch

Mit der Übernahme durch PSA gestalten sich die kommenden Modellwechsel bei Opel besonders spannend. 2020 kommt ein neuer Mokka. Der behält quasi nur den Namen. Design und Technik ändern sich radikal.

Der aktuelle Opel Mokka X basiert auf GM-Technik und wird auch unter dem Label Buick in den USA und in China angeboten. Eine Zukunft hat er hingegen nicht, zumindest nicht in dieser Konfiguration. Auch weil es Opel nach der Übernahme verboten ist, Modelle auf GM-Basis in Ländern anzubieten, in denen auch General Motors aktiv ist. Der Nachfolger, der 2020 kommt, setzt daher auf eine Plattform aus dem französischen PSA-Konzern. Den Namen Mokka behält er, das X als Namenszusatz verliert er. Verlieren soll er durch die neue Plattform auch bis zu 120 Kilogramm an Gewicht.

Opel Mokka als Fronttriebler

Der neue Opel-Eigner stellt den nächsten Mokka auf den EMP1-Baukasten, besser bekannt als CMP (Common Modular Platform). Das bedeutet, dass der kleine Opel nur noch als Fronttriebler zu haben ist. Das erste Modell auf dieser Basis ist der bereits präsentierte Citroën DS3 Crossback. Der Mokka ist nach dem Corsa der zweite Opel auf Basis der Compact Modula Platform (CMP). Er wird ein neues Designkapitel aufschlagen. Die Karosserie ist deutlich kürzer als beim Grandland X, das Heck auffällig knackig. Positioniert wird der Mokka klar oberhalb des Crossland X.

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DS
DS3 Crossback

Er ist mit Benziner- und Diesel-Motoren verfügbar. Zunächst kommt jedoch Anfang 2021 die reine Elektroversion mit einem 136 PS starken E-Motor und einem 50 kWh-Akku sowie einer WLTP-Reichweite von bis zu 320 Kilometern.

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Die Benzin- und Diesel-Motoren mit drei und vier Zylindern stammen ebenfalls aus dem PSA-Regal. Die Turbo-Dreizylinder leisten als Benziner 100, 130 und 150 PS. Die PSA-Diesel mit 1,5 Litern Hubraum kommen auf 100 und 130 PS und werden per SCR-Kat abgasgereinigt.

Design orientiert sich an der GT X-Studie

Auch die Optik des Opel Mokka verändert sich. Dabei orientiert sich das Design an der Studie GT X Experimental. Stilprägend ist der "Kompass" an der Front. Hier kreuzen sich zwei Achsen im Opel-Emblem, zudem bildet eine kräftige Sicke auf der Motorhaube die vertikale Achse. Für die horizontale Achse kommen neu gestaltete LED-Tagfahrleuchten in Flügelform zum Einsatz, die nun waagerecht stehen. Scheinwerfer, Tagfahrlichter sowie die Kameras sowie die Sensoren für die Assistenzsysteme und das zentrale Opel-Logo werden von einem "Vizor" umrahmt. Dieses an ein Motorrad-Visier angelehnte Design ist eine Neuinterpretation eines Grills, wie er besonders bei E-Autos nicht mehr im klassischen Sinne vorkommt.

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In der Länge bleibt der Mokka X nahezu unverändert, er wirkt jedoch flacher. Besonders in der Seitenansicht fällt die niedrige Frontpartie auf. Die Windschutzscheibe steht steil, die untere Fensterlinie hebt sich unter der Tarnung in einem Bogen nach oben an. Das Heck wirkt bullig, die Ladekante erhöht. Die Klappe beschirmt ein auffälliger Dachkantenspoiler.

Gebaut werden soll der nächste Opel Mokka im PSA-Werk in Poissy nordwestlich von Paris. Die Produktion wird im vierten Quartal 2020 starten. Die fertigen Serienfahrzeuge, zunächst die Elektro-Variante, werden dann Anfang 2021 zu den Kunden rollen

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