Fiat 600 mit neuem Basis-Benziner: Hier darf man wieder selbst schalten

Fiat 600 mit neuem Basis-Benziner
Hier darf man wieder selbst schalten

ArtikeldatumVeröffentlicht am 23.03.2026
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Mit der Einführung eines 100-PS-Benziners ergänzt Fiat das Motorenangebot für den 600 um eine dritte Variante. Bislang war der 600 nur mit Elektroantrieb und als Hybrid in zwei Leistungsstufen verfügbar. Jetzt kommt ein 1,2 Liter großer Dreizylinder-Turbobenziner hinzu, der eine Leistung von 74 kW/100 PS bereitstellt und mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert ist. Die neue Maschine bringt einen günstigeren Einstieg in die Baureihe, gegenüber dem 110 PS starken Hybrid spart man in allen Ausstattungsvarianten exakt 1.000 Euro.

1.000 Euro gespart

Bei dem Dreizylinder handelt es sich um dieselbe Maschine, die auch in den Hybrid-600ern zum Einsatz kommt. Durch den Entfall des hybridisierten Doppelkupplungs-Getriebes liegt die Leistung 10 PS niedriger als die Systemleistung des schwächeren der beiden Hybrid-Modelle. Das wirkt sich gar nicht so sehr auf die Fahrleistungen aus: Der Benziner ist mit 184 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Nullhundert-Zeit von 10,6 Sekunden angegeben. Der automatisch geschaltete 110-PS-Hybrid läuft exakt gleich schnell und holt beim Standard-Sprint nur eine Zehntelsekunde heraus.

Größer sind naturgemäß die Unterschiede im Verbrauch, wo der Hybrid speziell im Innenstadtverkehr mit 3,8 Liter glänzt. Im kombinierten WLTP-Verbrauch erreicht der Hybrid 4,8 Liter auf 100 Kilometer. Beim neuen 100-PS-Benziner liegt der (vorläufige) WLTP-Wert bei 5,7 Liter Verbrauch. Beim Gewicht spart der Verzicht auf die Hybridtechnik 90 Kilo ein.

Limitiertes Sondermodell

Zum Marktstart des Benziners bietet Fiat das Modell in den bereits bekannten Ausstattungslinien Pop, Icon, La Prima und Sport an. Ergänzt wird das Portfolio durch das limitierte Sondermodell Street, das eine erweiterte Serienausstattung mit spezifischen Designmerkmalen kombiniert. Dazu zählen unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallräder in Schwarz sowie eine zweifarbige Lackierung mit schwarzem Dach und weißer Karosserie. Weitere optische Akzente setzen ebenfalls in Schwarz gehaltene Details an Kühlergrill, Türgriffen und Markenlogos sowie ein entsprechender Schriftzug am Heck.

Im Innenraum setzt das Sondermodell auf dezente Dunkelheit. Schwarze Sitzbezüge mit kontrastierenden Fiat-Logos in Weiß, ein schwarzer Dachhimmel und entsprechend gestaltete Dekorelemente prägen das Erscheinungsbild. Zur Komfortausstattung gehören beheizbare Vordersitze, eine Klimaautomatik, eine Ambientebeleuchtung sowie eine Mittelarmlehne vorne. Hinzu kommen ein automatisch abblendender Innenspiegel, eine elektrische Parkbremse und Parksensoren für den Heckbereich. Der Zugang erfolgt serienmäßig schlüssellos über ein Keyless-Go-System.

Ab 24.490 Euro

Das Infotainment basiert auf einem zentralen Touchscreen mit einer Diagonale von 10,25 Zoll, ergänzt durch ein 7,0 Zoll großes digitales Kombiinstrument. Smartphones lassen sich über Android Auto und Apple CarPlay integrieren. Alternativ stehen USB-Anschlüsse in den Formaten A und C zur Verfügung. Preislich beginnt die Baureihe mit Benzinmotor bei 24.490 Euro für die Ausstattungslinie Pop. Das Sondermodell Street wird zu einem Preis von 28.490 Euro angeboten und positioniert sich damit exakt zwischen den Standard-Ausstattungslinien Icon und La Prima.

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