2023 Chrysler 300C mit 6,4-Liter-Hemi-V8 Stellantis North America
2023 Chrysler 300C mit 6,4-Liter-Hemi-V8
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2023 Chrysler 300C mit 6,4-Liter-V8: Abschieds-Serie ruckzuck ausverkauft

2023 Chrysler 300C mit 6,4-Liter-V8 Abschieds-Serie ruckzuck ausverkauft

Nach 18 Jahren Bauzeit geht der Chrysler 300C in sein letztes Modelljahr. Zu diesem Anlass gibt es extra viel Hubraum und Leistung, aber nur wenige Exemplare. Diese sind bereits vergriffen.

Wie lange dauert ein normaler Produktzyklus in der Autoindustrie? Sieben Jahre, manchmal vielleicht auch sechs oder acht. In seltenen Fällen auch mal eine niedrige zweistellige Jahreszahl. Doch für den Chrysler 300C gelten die ungeschriebenen Modellzyklus-Regeln nicht. Er wird seit 2004 fast unverändert gebaut und nutzt eine entsprechend alte Plattform, in die unter anderem die Mehrlenker-Hinterachse aus der damaligen Mercedes E-Klasse integriert ist.

Doch nun schlägt dem 300C, der schon seit einiger Zeit mit rapide sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen hat, das letzte Stündlein. Das Modelljahr 2023 wird das letzte der Limousine-Baureihe sein. Wie die Amerikaner jetzt offiziell bestätigt haben, ist nach dann 19 Jahren Bauzeit Schluss mit dem 300C, wie wir ihn kennen. Konzernmutter Stellantis hat Chrysler eine elektrische Zukunft verordnet. Und Medienberichten zufolge entwickelt die US-Marke bereits einen 300er-Nachfolger, der auf die Power aus Volt und Ampere statt Oktan setzt. 2026 könnte das Modell auf den Markt kommen.

Modelljahr 2023 mit Scat-Pack-Hemi-V8

Doch bis es so weit ist, darf der Chrysler 300C Verbrenner-mäßig nochmal so richtig auf den Putz hauen. Zum Finale erhält er den sogenannten Scat-Pack-Hemi-V8 mit 6,4 Litern Hubraum, den wir vor allem aus den Dodge-Modellen Charger und Challenger kennen. Im 300C kommt der Saugmotor auf 492 PS und ein maximales Drehmoment von 644 Newtonmetern. Damit sprintet er in 4,3 Sekunden von null auf 60 mph (96,6 km/h), erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 mph (257 km/h) und absolviert die Viertelmeile in 12,4 Sekunden. Zum Vergleich: Zuletzt gab es die Limousine nur mit dem maximal 304 PS und höchstens 358 Newtonmeter starken Pentastar-V6 sowie der 5,7-Liter-Version des Hemi-V8, die 368 PS und höchstens 534 Newtonmeter bereitstellte.

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Der 6,4-Liter-Hemi-V8 arbeitet mit der Torqueflite-Achtgang-Automatik zusammen, für die Chrysler Schaltzeiten von 160 Millisekunden nennt. Der Motor versorgt die Hinterachse mit seiner Kraft, wo sie von einem Sperrdifferenzial traktionsfördernd portioniert wird. Die Brembo-Bremsanlage weist rot lackierte Vierkolbensättel auf, während das Fahrwerk über aktive Stoßdämpfer verfügt. Chrysler nennt die Abgasanlage mit ihren schwarzen runden Endrohren ebenfalls "aktiv".

Leichte Retuschen, nur drei Farben

Das 300C-Design passt Chrysler für das finale Modelljahr leicht an. Das neu gestaltete und nun dreifarbige Baureihen-Logo sitzt in einem Wabengittergrill, den ein dunkler Chromrand begrenzt. Die Frontschürze erhält einen Einleger aus demselben Material mit derselben Farbgebung. Die Scheinwerfer und Heckleuchten weisen ebenfalls schwarze Einfassungen auf. Der nur in den drei Außenfarben "Gloss Black", "Velvet Red" und "Bright White" erhältliche 2023er 300C rollt auf 9x20 Zoll großen Schmiederädern und Ganzjahresreifen.

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Innen findet sich der 300C-Schriftzug auf den vorderen Sitzen, die einen Überzug aus schwarzem Laguna-Leder sowie silberfarbene Akzentnähte tragen. Letztere erkennen wir zudem an den Türen und auf der lederbezogenen Instrumententafel, die zudem Elemente aus Carbon und Klavierlack präsentiert. Ein Harman-Kardon-Audiosystem mit 19 Lautsprechern und das 8,4-Zoll-Uconnect-Infotainment-System mit Android-Auto- und Apple-Carplay-Konnektivität gehören zur Serienausstattung. Gleiches gilt für Komfortmerkmale wie ein beheiztes Lenkrad sowie beheizte und belüftete Vordersitze. Hinzu kommen elektronische Sicherheits-Features wie der Bremsassistent, der Spurhalteassistent Plus und der Kollisionswarner Plus.

Ab Frühjahr für 55.000 Dollar

Der 2023er Chrysler 300C, der ab Frühjahr 2023 ausgeliefert wird, ist übrigens nicht der erste Vertreter der Baureihe, der einen 6,4-Liter-Hemi-V8 erhält. Diesen gab es bereits im 2014er Chrysler 300 SRT; der Motor lieferte damals aber "nur" mit 477 PS und höchstens 637 Newtonmeter.

Die Vertreter der Abschiedsserie kosten jeweils 55.000 Dollar, was aktuell fast exakt dem Eurowert entspricht. Allerdings fällt die finale Serie sehr klein aus: Die Limitierung für den US-Markt beträgt 2.000 Fahrzeuge, während 200 weitere Exemplare zu den Kundinnen und Kunden in Kanada kommen. Chrysler-Angaben zufolge waren alle verfügbaren Autos bereits nach etwa zwölf Stunden vergriffen. Der Hersteller hatte daraufhin eine Warteliste aufgesetzt, falls jemand seine Reservierung doch nicht nutzt. Allerdings war auch diese nach kurzer Zeit wohl bereits derart voll, dass die entsprechende Internetseite inzwischen offline ist.

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Irgendwann trifft es jeden – sogar den Chrysler 300C. Nach dem Modelljahr 2023 ist Schluss für die Baureihe, die mit ihren Benzin-Saugmotoren und der Stufenheckform schleichend aus der Zeit gefallen ist. Aber hey: Welches andere Auto kann schon von sich behaupten, 19 Jahre fast unverändert gebaut worden zu sein und mehrfach einen 6,4-Liter-V8 als Antriebsquelle genutzt zu haben? Kein Zweifel: Hier verabschiedet sich eine Autolegende, die wohl in wenigen Jahren als Elektroauto zurückkehren wird.

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