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Genesis G80 10 Bilder

Genesis G80: Infos, Motor-Daten, Fotos, Preise

Genesis G80 46.900-Euro-Attacke aus Korea

Hyundais Edelmarke Genesis bringt den G80 auch nach Europa. Die Limousine tritt mit Kampfpreisen gegen Mercedes E-Klasse, BMW 5er und Audi A6 an.

Mit der Oberaufsicht über die Formgebung des neuen Genesis G80 war Luc Donckerwolke betraut. Dass der Belgier weiß, wie edle Autos aussehen müssen, beweist er einmal mehr mit dem Modell, mit dem die Marke Genesis nach Europa zurückkehren wird: dem G80.

Eigenwillige Scheinwerfer und Blinker

An der Front des neuen Genesis G80 zeigt sich ein riesiger, nach unten stark zugepfeilter Kühlergrill. Flankiert wird er von schmalen zweigeteilten Scheinwerfereinheiten, den sogenannten "Quadlamps", die jeweils über ein Blinkerelement verfügen. Darunter macht sich eine Schürze mit großen Kühlluftöffnungen breit. Die konturierte Motorhaube leitet die Blicke zur A-Säule, die eine recht niedrige Windschutzscheibe einfasst.

In der Seitenansicht fallen neben den Bügeltürgriffen, die unterhalb einer ausgeprägten Sicke platziert sind, die fortgeführten Blinker auf, die sich zwischen vorderen Radläufen und Tür befinden. Hingucker sind jedoch die kräftig ausgestellten hinteren Kotflügel, die ein lang auslaufendes Heck begleiten. Hier werden Erinnerungen an den Audi A7 Sportback und den Mercedes CLS wach. Die Scheiben sind rundum von einem Chromrand umgeben. Die klassisch designten Fünfspeichen-Räder sind 20 Zoll groß.

Aufgeräumtes, horizontal ausgerichtetes Cockpit

Während an der Front der Überhang recht kurz ausfällt, präsentiert sich das Heck mit einem langen Ausläufer und einer niedrigen Klappe inklusive Bürzel. Die schmalen Heckleuchten greifen die Form der Scheinwerfer auf – auch, was die Blinker angeht. Zwischen den Leuchten prangt groß der Genesis-Schriftzug. Der G80 wirkt insgesamt dank seiner etwas zurückversetzten Fahrgastzelle durchaus dynamisch.

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Dass sich der Infotainment-Bildschirm im Armaturenbrett zu verstecken scheint, ist von den Designern gewollt.

Innen präsentiert die Fließheck-Limousine ein aufgeräumtes, horizontal ausgerichtetes Cockpit. Das Lenkrad trägt eine markante Chromspange, metallische Drehregler sowie mitdrehende Schaltwippen und zeigt ausgeprägte Daumenmulden. Hinter dem Volant gibt es zwar digital angezeigte, aber klassisch dargestellte Rundinstrumente. Der 14,5 Zoll große Widescreen-Infotainment-Bildschirm scheint sich fast im Armaturenbrett verstecken zu wollen. Mit Absicht, sagt Genesis, denn hier soll die Technik nicht dominieren, sondern sich nur dann präsentieren, wenn es notwendig ist. Die schlanke Lüftungsöffnung läuft über die gesamte Breite.

Neue Plattform, neue Antriebe

Für den neuen Genesis G80 bieten die Koreaner drei Aggregate an. Basis-Benziner ist ein 2,5 Liter-Turbomotor, der als Vierzylinder 304 PS und 421 Nm leistet. Darüber rangiert ein 3,5-Liter-V6 mit Turboaufladung und 380 PS sowie 530 Nm. Sogar ein Diesel wird angeboten. Der 2,2 Liter große Selbstzünder schöpft aus vier Zylindern 210 PS und 441 Nm. Alle Motoren werden wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb, aber stets mit einer Acht-Gang-Automatik kombiniert. Der V8 aus dem Vorgänger ist Geschichte.

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Die Heckleuchten greifen das Design der Scheinwerfer auf.

Zur Sicherheitsausstattung des Genesis G80 zählen unter anderem ein Airbag-Paket aus zehn Luftsäcken – darunter auch ein Mittelairbag für die Frontpassagiere – , ein selbstlernender adaptiver Tempomat, ein Spurhalteassistent, ein Spurwechselassistent, ein Pre-Safe-System, ein Kollisionswarner, ein Einparkassistent und ein Tot-Winkel-Assistent.

Die Preisliste startet bei 46.900 Euro

Gegen die harte, vor allem einheimische Konkurrenz will der Genesis G80 mit Kampfpreisen punkten. Das Basismodell, der hinterradgetriebene 2,2-Liter-Diesel, kostet in der Premium-Line-Ausstattung mindestens 46.900 Euro. In der höherwertigen Luxury Line ist der Koreaner ab 52.800 Euro erhältlich. Die Preise für den 2,5-Liter-Turbobenziner mit Allradantrieb liegen bei 51.700 (Premium Line) beziehungsweise 57.600 Euro (Luxury Line).

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Fazit

Mit dem Genesis G80 zielt die Luxusmarke der Koreaner klar auf die deutschen Premium-Modelle. Hierzulande dürfte sie es zwar schwer haben, in anderen Märkten stehen die Chancen aber besser. Hier punktet die Marke – wie teilweise auch in Deutschland – mit gutem Service, guten Konditionen, guter Technik und vor allem gutem Design.

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