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Kincsem Hypercar: Technik F1, Design Ian Callum

Kincsem Hyper GT Wasserstoff-Verbrenner mit Militär-Speichertechnik

Ein Ungar will in Großbritannien einen Hybrid-Supersportwagen mit revolutionärer Wasserstoff-Speicher-Technik bauen. Den Kincsem zeichnet Ex-Jaguar-Designer Ian Callum nach einem spektakulärem Vorbild.

In den Reigen der unzähligen Supersportwagenprojekte reiht sich seit 2021 auch ein ungarischer Beitrag ein. Das Kincsem Hypercar sollte bereits 2023 auf den Markt kommen. Diverse Verzögerungen verschieben die Premiere jetzt aber auf 2025. Und auch bei der geplanten Technik ergeben sich Veränderungen.

Militärische Wasserstoff-Speichertechnik

Die Ankündigungen klingen vollmundig: Laut dem Ungarn Tibor Bak, der hinter dem Projekt steht, verfügt der Kinscem über einen revolutionären, hochdrehenden, von der Formel 1 abgeleiteten Hybrid-Antriebsstrang. Ursprünglich war hier ein V12 geplant, der als Generator Strom für die E-Motoren liefert. Mit der Euro 7 vor Augen soll hier aber nun ein deutlich kleinerer Verbrenner zum Einsatz kommen, der Wasserstoff verbrennt. Für dessen Mitnahme kündigt Bak ein revolutionäres Speichersystem an, das die üblichen großen Druckspeicher ersetzen soll (siehe auch Bildergalerie). Die Kosten sinken dabei angeblich um 20 Prozent, das Gewicht um 30 Prozent. Die Technik hatte die US-Firma Plasma Kinetics offenbar bereits vor zehn Jahren entwickelt, sie blieb aber bislang militärischen Anwendungen vorbehalten und war deshalb für die zivile Nutzung unzugänglich. Sie verwendet eine nanophotonische Folie, die Wasserstoff unter athmosphärischem Druck absorbieren kann, und unter Einfluss von Licht wieder freigesetzt. Das komplette Speichermodul soll sich ausbauen und binnen 30 Minuten wieder auffüllen lassen.

Kincsem Hyper GT
Kincsem
Der Kincsem kombiniert einen Wasserstoffverbrenner mit vier E-Motoren.

Design im C-X75-Stil

Rückgrat des Kincsem ist ein Carbon-Monocoque. Für den elektrischen Teil des Antriebsstrangs, der aus vier radnahen Elektromotoren und einer kleinen Pufferbatterie besteht, konnten die Ungarn McLaren als Partner gewinnen. Als weiterer Technikpartner für den Wasserstoffantrieb ist Ricardo mit an Bord. Die Gesamtleistung soll jenseits von 500 kW liegen.

Der mögliche Grad der Personalisierung soll alles in den Schatten stellen, was man aus der Branche bislang kennt. Das hat seinen Preis: Den gibt das Unternehmen mit 3,6 Millionen Euro an. Damit ist klar, man will in der obersten Liga der Luxusautomobile mitspielen. Aus der kommt auch der Designer für den Kinscem. Bak konnte zur Formgebung Ian Callum gewinnen. Gerüchteweise soll der sich dabei an seinem Jaguar-Entwurf für den C-X75 orientieren. Der Sportwagen durchlief bei den Briten zwar verschiedene Metamorphosen, schaffte es dann noch in einen James Bond-Film, aber nie in die Serie. Einen ersten fahrbaren Prototyp will das Start-up Ende 2023 vorstellen.

Jaguar C-X75, Seitenansicht
Hersteller
Jaguar-Studie C-X75.

Rennpferd als Pate

Am Kinscem sollen sich später maximal 54 gutbetuchte Kunden erfreuen können. Dieses Limit leitet sich vom Namen gebenden ungarischen Rennpferd Kincsem ab, das in seiner Karriere 54 Rennen ungeschlagen blieb. Als Fertigungsstandort für den neue Hyper-GT nennt der Hersteller Großbritannien.

Ach ja, und was wäre Kinscem für ein Luxusautoanbieter, wenn man nicht gleich schon mit einem zweiten Modell planen würde. Angekündigt ist ein SUV mit dem gleichen Antriebsstrang und den gleichen umfangreichen Personalisierungsoptionen wie das Hypercar.

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Fazit

Mit Kinscem schickt sich ein weiterer Autobauer an, den Hypersportwagenmarkt aufzurollen. Die Ankündigungen sind vollmundig, die Technologie revolutionär. Was daraus wird, wird die Zeit zeigen. Und klar, nach dem Sportwagen kommt noch ein SUV.

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