Lynk & Co hat seine Wurzeln in China, aber seine Firmenzentrale in Göteborg/Schweden. Der Autobauer aus dem Geely-Imperium setzt wie viele Wettbewerber auf Expansion – auch in Europa. Wohin die Reise gehen könnte, zeigt Lynk & Co auf der Automesse in Peking, wobei das in Schweden entwickelte GT Concept auch den zehnten Geburtstag der Marke feiert.
Sportlicher GT-Zuschnitt
Mit klassischen GT-Proportionen – lange Schnauze, weit hinten angesetzte Kabine und kurzes Heck – im Wide-Body-Stil misst das Konzeptfahrzeug 4,78 Meter in der Länge, 2,00 Meter in der Breite und 1,33 Meter in der Höhe; der Radstand von 2.750 mm sorgt für einen tiefen, kraftvollen und zielgerichteten Stand.
Die mit vielen Sicken, Einzügen und Konturen gestaltete Karosserie des Zweitürers spielt mit dem Licht. Gleiches gilt für die Speziallackierung in Apex Blue, einem Liquid-Metal-Farbton.
Das Interieur setzt auf eine 2+2-Sitzkonfiguration, allerdings mit einer starken Fokussierung auf den Fahrer. Vorn gibt es Carbon-Sitzschalen, im Fond stark ausgeformte Sitzmulden. Helle Lederoberflächen sorgen zusammen mit technischen Details und Akzenten für ein Luxusambiente mit Rennsportatmosphäre. Das Glasdach und auch die Sternenlicht-Ambientebeleuchtung bringen viel Licht in den Innenraum. Der Fahrer greift in ein oben und unten abgeflachtes Multifunktions-Sportlenkrad. Die Grundinformationen verteilen sich auf verschiedene kleine, quadratische Displays. Dazu gesellen sich massiv wirkende Bedienelemente und Schalter. Einer davon sitzt auf der Mittelkonsole und steuert den Performance-Modus. Wird der aktiviert, so senkt sich die Karosserie um 15 Millimeter ab und an Front und Heck fahren die aktiven Aeroanbauteile aus. Der große Flügel am Heck lässt dabei die Fahrzeuglänge um zehn Zentimeter anwachsen. Bewegung gibt es auch im Cockpit. Wird Performance gewählt, dann klappen die drei Zusatzdisplays mit nicht essenziellen Infos weg.
Keine Infos zum Antrieb
Zur Antriebstechnik hält sich Lynk & Co sehr bedeckt. Erwähnt wird reiner Hinterradantrieb sowie eine vom Rennsport inspirierte Fahrwerks-DNA sowie eine fortschrittliche Fahrdynamikregelung, die durch KI unterstützt wird. Leistungsdaten? Fehlanzeige. Von null auf 100 km/h geht es aber in 2,0 Sekunden.
Was aus dem GT Concept wird, lässt der Hersteller ebenfalls offen. Aber vielleicht ergänzt so ein Zweitürer ja irgendwann das bislang von SUV dominierte Portfolio.












