Erlkönig Mercedes-AMG GT 73 4-Türer Stefan Baldauf
Erlkönig Mercedes-AMG GT 73 4-Türer
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Erlkönig Mercedes-AMG GT 73 4-Türer 31 Bilder

Mercedes-AMG GT 4-Türer V8 Biturbo E-Performance

Mercedes-AMG GT 73 4-Türer als Hybrid (2021) Neue Bilder vom 800-PS-Monster

Mercedes bringt 2021 ein Top-Modell des AMG GT Viertürers (Baureihe X290) auf den Markt.

Bereits Ende 2019 hatte die Performance-Abteilung von Mercedes in einem Dankes-Video an alle Rennfahrer der Marke einen AMG GT mit Hybrid in Aussicht gestellt. Auf dem Genfer Auto Salon im Jahr 2017 war zuvor mit dem GT Concept auch ein Hardcore-Modell mit Hybrid-Antrieb zu sehen. Dieser Antriebsstrang bestand aus einem 4,0-Liter-V8 in Verbindung mit einem Hybridsystem und einer kombinierten Leistung von 816 PS. Den Spurt von Null auf 100 km/h sollte die Studie in unter drei Sekunden schaffen.

AMG GT 73 4-Türer mit 800 PS

Ähnlich sieht der Hybrid-Antriebsstrang auch für das Serienmodell aus, dessen technische Details Mercedes bereits vorab veröffentlichte. Lediglich die Leistung dürfte nur rund 800 PS betragen.

Mercedes AMG E Performance Hybrid mit elektrischem Abgas-Turbolader
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Das sind immer noch deutlich mehr als die 639 PS aus dem AMG GT 63 S. Auch dessen Spurtzeit von 3,2 Sekunden dürfte kaum nennenswert unterboten werden, wenn man bedenkt, dass die Akkus den 2,1-Tonnen-Viertürer sicher noch einmal schwerer machen. An Bord ist ein 6,1 kWh-Akku, der einen rein elektrischen Modus bis zu 130 km/h möglich macht. Neben dem 204 PS starken Elektro-Motor mit 320 Nm Drehmoment ist der bekannte 4,0-Liter-Biturbo-V8 an Bord. Als Systemleistung stehen dann über 800 PS und bis zu 1.000 Nm im Datenblatt.

Der Allradler mit Hinterachslenkung geht mit einer überarbeitetet Neugangautomatik an den Start. Zudem verbaut AMG eine verstärkte Brems- sowie optimierte Auspuff-Anlage. Sicher überarbeiten die Affalterbacher auch das Fahrwerk.

Übrigens: Der Mercedes-AMG GT 73 Viertürer erhält den Zusatz V8 Biturbo E-Performance heißen und die 73er-Bezeichnung ist nicht unbedingt neu: Mercedes hatte bereits mit dem SL (R129) ein 73er-Modell mit einem 7,3 Liter-V12, der 525 PS und 750 Nm bereitstellte, im Programm. Das auf 50 Exemplare limitierte Modell galt als das stärkste Cabrio der Welt und wurde nach nur zwei Jahren Bauzeit 2001 eingestellt. – der Motor fand sich auch in mehreren Pagani Zonda-Sportwagen wieder.

Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Facelift
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Mehr Power als Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid

Der Top-GT als Viertürer bedrängt mit seinem brachialen Hybrid-Antriebsstrang den Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid mit 700 PS. Optisch zeigt der nun in der Nähe des Nürburgrings erwische Prototyp eine aggressivere Front mit modifizierter Schürze. Am Heck ist ein etwas anders gestalteter Diffusor zu erkennen. Zwei quadratische Auspuffendrohre lugen aus der ebenfalls neu designten Schürze. LED-Scheinwerfer sowie LED-Heckleuchten wird es ebenso geben wie die rahmenlosen Seitenscheiben, einen ausfahrbaren Heckspoiler und Karbon-Elemente an den Karosserieelementen wie Schürzen und Spiegelkappen. Für den Innenraum sind konturierte Sportsitze, Sportlenkrad, Alu- und Karbon-Elemente vorgesehen.

Fazit

Das Aufrüsten in PHEV-Land geht weiter. Mit dem AMG GT als Viertürer und mit der legendären 73er-Nomenklatur zielt Mercedes nicht nur auf den Panamera Turbo S E-Hybrid, er dürfte mit seinen 800 PS auch an die Spitze der Super-Hybrid-Limos sprinten.

Mercedes AMG GT
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