Messehighlights im Überblick
IAA 2019
Präsentiert von
IAA Impression Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Lamborghini Sian, IAA 2019
Opel Corsa-e Rally Concept
Hyundai 45, IAA 2019
Hyundai i30 N Project C, IAA 2019 48 Bilder

IAA 2019

Das sind die Highlights in Frankfurt

Die IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) wird alle zwei Jahre vom Verband der Automobilindustrie (VDA) in Frankfurt ausgerichtet. Vom 12. bis 22. September hatte sie 2019 ihre Pforten geöffnet.

Schon vor der Eröffnung der IAA geriet die Automesse in den Fokus: Denn 22 Automarken haben schon recht frühzeitig ihr Kommen abgesagt. Das sollte die Messe jedoch nicht schmälern, schließlich waren die wichtigsten Automarken mit ihren Neuheiten in Frankfurt vertreten. Zu den Highlights zählten sicher die Premiere des VW ID.3 – das erste vollelektrische Volumenmodell auf dem neuen Modularen Elektrobaukasten. Ebenfalls elektrisch, ebenfalls VW-Konzern: Porsche präsentierte den 600 PS starken Taycan-Sportwagen mit einer Reichweite von 500 Kilometern im Serientrimm.

Zur 2019er Ausgabe zählten die Veranstalter über 560.000 Besucher. Nach VDA-Angaben erreichte die Mobilitätsmesse zudem eine enorme digitale Reichweite: Über eine halbe Milliarde Kontakte werden hier genannt. Auch der Medienandrang war groß: Rund 7.800 Journalisten aus 95 Ländern haben sich zur IAA akkreditiert, der Auslandsanteil unter den Medienvertretern beträgt 46 Prozent.

Die Modell-Highlight der IAA 2019

Doch die IAA-Neuheiten sind nicht nur auf Strom angewiesen: Land Rover belebt die Tradition neu und zeigt den neuen Defender, BMW verstößt gegen die Tradition und bringt den 1er als Frontantriebsmodell und eine Studie zum neuen 4er mit an den Main und Audi stellt mit dem RS6 Avant und dem RS7 Sportback die 600-PS-Klasse aus. Ingolstadt liefert zudem noch ein kompaktes SUV-Coupé mit dem Namen Q3 Sportback, verpasst dem A1 einen City-SUV-Optik und gibt einen Ausblick auf die selbstfahrende Zukunft. Ganz groß schlägt Hyundai auf. Die Koreaner feiern als Weltpremiere den i10 und den i30 als limitiertes Sportmodell. Außerdem visualisiert eine Studie die Optik der kommenden Elektroautos und ein weiteres Modell zeigt den neuen i40.

Und was macht Mercedes? Die Stuttgarter sind traditionell gut auf der IAA aufgestellt. In diesem Jahr prägt die EQ-Baureihe den Stand. Da ist unter anderem der EQS noch als Studie zu sehen und die Faceliftversionen des Smart EQ Forfour und EQ Fortwo. Auch der EQV fehlt nicht. Konventioneller geht es eher mit dem Mercedes GLE als Coupé zu.

Was wird noch geboten:

IAA Testdrive Parcours
IAA

Bis zu 15 Besucher gleichzeitig können autonomes Fahren nach Level 5 erleben. Zwei „People Mover“ von ZF fahren um die Halle 10.
Auf der Agora-Freifläche gibt es:

  • Drei Offroad-Strecken á 180 Meter für die Mitfahrten im Audi E-Tron, Ford Ranger Raptor, Hyundai Santa Fe und Tucson, Seat Tarraco und Cupra Ateca, Skoda Kodiaq und Karoq sowie VW Touareg, T-Roc und Tiguan
  • E-Bike Parcours: Hier haben Besucher die Möglichkeit die neuesten Modelle bekannter Hersteller zu erproben, darunter BMW, Bosch und Brose
  • Testdrive auf dem Freigelände F10: Bis zu 50 Modelle stehen zum Selberfahren zur Auswahl. Darunter: Ford Mondeo Hybrid und Explorer, Honda CR-V Hybrid, Paragon & Artega Karolino, Renault Zoe, Dacia Duster und Hyundai Kona HEV, Kona EV, Nexo, Ioniq PHEV und Ioniq EV.

Die IAA findet im Wechsel in ungeraden Jahren (2019, 2021, 2023, etc.) mit der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover statt. Erstmals fand die IAA 1897 im Berliner Hotel Bristol mit acht Motorwagen statt. Erst 1951 zog sie in die Messehallen von Frankfurt ein und lockte damals 570.00 Besucher an. 2007 verbuchte der VDA dann den Rekord von fast einer Million Besuchern. Im Krisenjahr 2009 waren auf der IAA die Besucherzahlen (rund 850.000 Gäste) wieder rückläufig, auch die Ausstellungsfläche schrumpfte von 229.000 auf 185.000 Quadratmeter.

Die deutschen Automobilhersteller präsentieren sich auf der größten deutschen Automesse in einem opulenten Rahmen und belegen teilweise komplette Messehallen, um ihren IAA-Neuheiten eine große Showbühne zu bereiten.

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E-Auto Mercedes EQV Elektro-Van ist 20.000 Euro teurer

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