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Mercedes EQE (2021)

Elektro-E-Klasse mit 600 km Reichweite

Mercedes kommt seinem Ziel näher, bis 2022 insgesamt zehn Elektroautos an den Start zu bringen. Nummer sechs ist der Mercedes EQE. Bei einem Ortstermin durften wir uns der kommenden Business-Limousine nähern.

Bereits im Sommer 2019 hatten Insider das Elektromodell gegenüber der britischen Autocar bestätigt. Zuvor hatte das chinesische Ministerium für Information und Technologie Details zum intern V295 genannten Modell preisgegeben. Jetzt konnten wir erstmals sanften Kontakt zur Elektro-Limousine aufnehmen.

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auto motor und sport durfte schon mal Kontakt zum EQE aufnehmen.

Von der A-Klasse bis zum Maybach

Mit dem Mercedes EQE folgt Mercedes seiner Strategie, den bekannten konventionell angetriebenen Modellen eine Elektro-Version gegenüberzustellen. So ist bereits der Mercedes EQC auf der EVA I-Plattform am Start; das Modell entspricht dem GLC-SUV. Es folgen auf EVA I der EQV (V-Klasse) sowie auf einer neuen Plattform (EVA II oder MEA) die Modelle EQA (A-Klasse), EQB (GLB) und EQS (S-Klasse). Als weiteres Modell kommt noch der bei Geely in China gebaute EQ Smart dazu. Ebenfalls in Planung: Zwei große SUV – ein Modell in den Dimensionen des GLE sowie ein weiteres als GLS.

Doch zurück zum Mercedes EQE. Die Elektro-E-Klasse wird kleiner als das Pendant mit konventionellem Motor ausfallen, dafür im Innenraum Platz wie in einer S-Klasse bieten. Möglich macht das unter anderem das Flachboden-Konzept des Modells, bei dem die Batteriepacks zwischen den Achsen und im Bereich der hinteren Sitzanlage untergebracht werden. Die neue Plattform erlaubt zudem noch den Einsatz von Aluminium zur Gewichtsreduzierung.

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EQE aerodynamisch ausgefeilter als E-Klasse

Optisch orientiert sich der EQE natürlich an dem aktuellen Style der Baureihe, entsprechend ist der Grill ausgeformt. In der Seitenansicht gesellen sich dann noch Stilelemente des CLS dazu. Insgesamt sollte der EQE deutlich aerodynamischer geformt sein als die E-Klasse. Ein aktives Fahrwerk trägt dazu bei. Anders als der EQS, der eine große Heckklappe tragen wird, bleibt es beim EQE bei einem eher kleinen Kofferraumdeckel – ähnlich wie beim CLS.

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Der EQE erhält einen konventionellen Kofferraumdeckel.

Unter dem Blech spendiert Mercedes dem Modell Elektromotoren, die auf die Vorder- bzw. Hinterachse wirken. Allradantrieb ist damit gesetzt, vermutlich gibt es auch eine reine Heckantriebs-Version ab 2022. Allradlenkung gehört genauso dazu wie ein autonomer Fahrmodus nach Level 3. Außerdem dürften die Sicherheits-Features, die in der neuen ESF-Studie gezeigt wurden, dazukommen.

Zu den Leistungsdaten gibt es nur Spekulationen: Die Reichweite dürfte über 600 Kilometer betragen, der Output bei mehr als 400 PS und 750 Nm liegen. Wahrscheinlich wird der EQE mit verschiedenen Antriebs- und Reichweiten-Optionen angeboten. Gebaut wird der Mercedes EQE wie der EQS in dem neuen Mercedes-Werk "Factory 56" in Sindelfingen.

Fazit

Konsequent geht Daimler den Weg, den erfolgreichen Modellen mit konventionellem Antrieb eine Elektroversion gegenüberzustellen. So macht es aktuell auch Volkswagen. Die neue Plattform erlaubt es offenbar, die Batteriepacks so platzsparend zwischen den Achsen zu platzieren, dass eine flache Silhouette entstehen kann. Wie das funktioniert, hat Tesla mit dem Model S bereits bewiesen.

Mercedes EQS
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