Neuer Dacia Striker für rund 23.000 Euro: Schicker Edelkombi aus Rumänien

Neuer Dacia Striker für rund 23.000 Euro
Das wird der neue Edelkombi von Dacia

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.03.2026
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Es passiert nicht allzu oft, dass Dacia seine Modellpalette erweitert. Mit dem Striker präsentiert die rumänische Renault-Tochter aber nun einen komplett neuen Lifestyle-Kombi, der schon bald im sogenannten C-Segment auf Kundenfang geht. Dabei unterscheidet sich der Striker deutlich von den bisher eher klassischen Kombis der Marke. Er ist 4,62 Meter lang und damit sogar etwas größer als das SUV-Flaggschiff Dacia Bigster. Damit gehört der Striker zu den größten Modellen der Marke und soll vor allem Kunden ansprechen, die ein geräumiges Familienfahrzeug mit vielseitigem Einsatzbereich suchen.

Crossover als Mischkonzept verstanden

Die Karosserieform unterscheidet sich deutlich von klassischen Kombis. Der Striker kombiniert eine relativ lange und flache Dachlinie mit einer im Vergleich zu vielen Kombimodellen erhöhten Bodenfreiheit. Dadurch entsteht eine Mischung aus Kombi und Crossover. Die Silhouette ist gestreckter als bei einem SUV, während der Aufbau insgesamt höher ausfällt als bei typischen Kompaktkombis.

An der Front übernimmt das Modell die aktuelle Gestaltung der Marke mit den charakteristischen Y-förmigen LED-Leuchten, die auch beim aktuellen Dacia Duster (dritte Generation) verwendet werden. Am Heck verbindet ein dunkles Designelement die Rückleuchten miteinander. Insgesamt orientiert sich die Gestaltung an den jüngsten Dacia-Modellen, bleibt jedoch funktional und vergleichsweise schlicht.

Platzangebot und Innenraum

Im Innenraum ist der Striker als Fünfsitzer ausgelegt. Anders als der größere Familienvan Dacia Jogger verzichtet das Modell auf eine dritte Sitzreihe. Stattdessen steht ein großzügiger Gepäckraum im Vordergrund. Genaue Angaben dazu macht die Renault-Tochter noch nicht – wir dürfen aber von gut 500 Liter Standardvolumen ausgehen. Eine große Heckklappe und eine umklappbare Rücksitzbank sollen den Transport von sperrigen Gegenständen erleichtern.

Dacia Striker Kombi
Dacia

Die Kombination aus relativ langem Radstand und einer im Vergleich zu klassischen Kombis etwas höheren Karosserie soll dabei für ausreichend Platz im Innenraum sorgen. Vor allem auf den hinteren Sitzen dürfte die Bein- und Kopffreiheit auf dem Niveau vieler Mittelklasse-SUV liegen.

Ausstattung und Technik

Der Striker wird innerhalb der Modellpalette oberhalb von Fahrzeugen wie dem Dacia Sandero und dem Jogger positioniert. Entsprechend ist ein etwas umfangreicheres Ausstattungsangebot zu erwarten. Man hört von elektrisch verstellbaren Sitzen, einer elektrisch öffnenden Heckklappe und einem Panorama-Glasdach – das allerdings nicht zu öffnen sein wird.

Zum technischen Angebot dürfte ein modernes Infotainmentsystem mit zentralem Touchscreen gehören. Komplette Smartphone-Integration sowie digitale Instrumente sind ebenfalls wahrscheinlich. Darüber hinaus werden verschiedene Fahrerassistenzsysteme verfügbar sein, darunter Notbremsassistent, Spurhaltefunktionen und ein adaptiver Tempomat. Seine Grundausrichtung möchte Dacia allerdings nicht verändern. Daher konzentriert sich auch der Striker auf funktionale Ausstattung und vermeidet besonders kostspielige Technologien.

Antriebsvielfalt wie beim Bigster

Der Striker nutzt die CMF-B-Plattform der Renault Group. Diese Architektur wird bereits in mehreren aktuellen Modellen der Marke eingesetzt, unter anderem im Dacia Duster und im Bigster. Zum Start wird voraussichtlich ein Vollhybrid-Antrieb mit etwa 155 PS Systemleistung angeboten. Dabei arbeitet ein Benzinmotor mit einem Elektromotor zusammen. Der Hybrid soll insbesondere im Stadtverkehr einen hohen Anteil elektrischer Fahranteile ermöglichen.

Darüber hinaus werden weitere Motorvarianten erwartet. Dazu zählen Benzinmotoren mit 48-Volt-Mildhybrid-Technik, die vor allem auf einen moderaten Verbrauch ausgelegt sind. Die Leistung dürfte im Bereich zwischen etwa 130 und 155 PS liegen. Auch eine Version mit Autogasbetrieb (LPG) ist vorgesehen. Solche Varianten gehören seit Jahren zum festen Bestandteil des Dacia-Programms und ermöglichen vergleichsweise niedrige Kraftstoffkosten.

Eine technisch interessante Variante könnte ein Hybridmodell mit elektrischem Allradantrieb sein. In diesem Fall treibt der Verbrennungsmotor die Vorderräder an, während ein Elektromotor die Hinterachse unterstützt. Dieses Konzept verzichtet auf eine mechanische Verbindung zwischen Vorder- und Hinterachse – wir kennen es bereits von Duster und Bigster.

Marktstart und Preise

Die vollständige Vorstellung des neuen Striker ist noch für 2026 geplant. Erste Designinformationen und Fotos wurden jetzt im Rahmen einer Strategiepräsentation von Dacia gezeigt, die detaillierte Präsentation soll im Juni 2026 erfolgen. Der Verkaufsstart in Europa wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2026 erfolgen.

Preislich könnte das Modell sogar unterhalb des Bigster (ab 23.900 Euro) positioniert werden. Damit könnte der Einstiegspreis also um die 23.000 Euro liegen. Dacia selbst spricht von weniger als 25.000 Euro. So oder so bleibt der Kombi dem Preis-Leistungs-Anspruch von Dacia treu und dürfte sogar eines der größten und geräumigsten Autos in dieser Preisklasse werden.

Fazit