VW ID.3 Neo: One Pedal Driving, Vehicle to Load, Tasten am Lenkrad

VW ID.3 Neo (2026)
Endlich Tasten am Lenkrad

ArtikeldatumVeröffentlicht am 12.03.2026
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Fast fünf Jahre nach der Premiere auf der IAA im September 2019 überarbeitet VW den ID.3. Die Änderungen an Hardware und Software sind so gründlich, dass der Elektro-Kompakte künftig VW ID.3 Neo heißt. Premiere hat das neue Modell Mitte April 2026, erste Skizzen zeigt der Hersteller schon jetzt.

Es ist nicht das erste Facelift für den ID.3: Nach Kritik an Bedienkonzept und haptischer Qualität hatte VW 2023 Interieur-Qualität und Software verbessert. Neben neuen Farben gab es außerdem leichte Designänderungen und ein neues Topmodell mit dem Kürzel GTX.

Das ist beim VW ID-3 Neo neu

Der ID.3 Neo bekommt eine neue Softwaregeneration, ein neues Infotainment und Drucktasten am Lenkrad. Die bisherige Lösung mit Touch-Tasten galt als schwierig zu bedienen. Mit der neuen Software beherrscht der ID.3 künftig One-Pedal-Driving, also bis zum Stillstand rekuperieren. Das weiterentwickelte Assistenzsystem Travel Assist erkennt Ampeln. Mit dem neuen Infotainment kommt ein In-Car-Shop, über den sich im Auto Funktionen und Services gegen Gebühr freischalten lassen.

Vehicle-to-Load für alle VW ID-Modelle

Die neue Software und das "Innovision"-Infotainment bekommen auch alle ID.4, ID.5 und ID.7. Die Einstiegsmodelle von ID.4 und dessen Coupé-Version ID.5 bekommen einen neuen Antrieb: Der APP 350 mit 140 kW (190 PS) löst den APP 310 ab. Einen neuen Lithium-Eisen-Phosphat-Akku (LFP) gibt es ebenfalls. Dessen 58 kWh reichen wegen des effizienteren Antriebs für 40 Kilometer mehr als bisher.

Alle ID-Modelle erhalten eine Vehicle-to-Load-Funktion, die Elektrogeräte mit bis zu 3,6 Kilowatt aus der Hochvoltbatterie versorgt. Eine neue Option für alle Modelle ist ein digitaler Schlüssel, der den Zugang zum Auto über eine Funkanwendung per Smartphone oder Smartwatch freigibt.

Fazit