auto motor und sport Logo
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Mercedes-Neuheiten

Diese Modelle kommen bis 2022

Erlkönig Mercedes EQ C Foto: Stefan Baldauf 26 Bilder

Mercedes legt in den nächsten Monaten jede Menge Neuheiten auf Kiel. Hier die wichtigsten neuen Mercedes-Modelle im Überblick: Von der neue Mercedes A-Klasse über den Mercedes GLB bis zur neuen Generation der G-Klasse und der EQ-Submarke.

17.05.2018 Holger Wittich

Alleine bei den Kompaktmodellen brennt Mercedes ab 2018 ein wahres Feuerwerk ab. Alleine 8 Modelle haben die Stuttgarter auf der zweiten Generation des MFA-Baukastens (Modulare Frontantriebsplattform) vorgesehen. Zu den bekannten Derivaten der A-Klasse gesellen sich im späten Frühjahr eine Limousine und der Mercedes GLB, der die Lücke zwischen GLA und GLC schließen soll.

Fünf Batteriefabriken auf 3 Kontinenten

Unterdessen gibt Daimler bekannt, dass sie mehr als 10 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren und will bis 2022 das komplette Fahrzeug-Portefolio von Mercedes elektrifizieren werden. So sollen bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 50 elektrifizierte Fahrzeugvarianten auf den Markt kommen, davon sind zehn Modelle reine Elektro-Pkw.

Mercedes Elekto-Offensive Werke weltweit Foto: Mercedes
Der Werk- und Batterie-Werk-Verbund von Mercedes im Überblick.

Neben der Investition in die Mercedes-Fahrzeugflotte wird das Unternehmen zudem noch rund 1 Milliarde Euro für den globalen Batterieproduktionsverbund investieren. Dieser wird fünf Batterienfabriken auf drei Kontinenten umfassen. Dazu gehören die Werke in Kamenz, Kamenz 2, sowie in Bejing (China), Tuscaloosa (USA) und Untertürkheim. Alle Werke können direkt auf Nachfrage-Spitzen reagieren und weltweit Batterien exportieren.

Neben dem französischen-Werk in Hambach, wo der neue Smart ED vom Band läuft, sind fünf weitere Werke mit der Produktion der EQ-Baureihen vorgesehen. Der Mercedes EQC läuft ab 2019 in Bremen vom Band, Sindelfingen übernimmt die Produktion der EQ-Modelle der Luxus- und Oberklasse und in Rastatt läuft der EQA als Kompaktmodell vom Band. Zusätzlich produziert das Werk in Tuscaloosa den EQ SUV und kurz nach dem Produktionsanlauf in Bremen fertigt auch das Joint-Venture aus BAIC und Daimler den EQC in Bejing.

Als eine weitere Neuerung hat Mercedes sich diverse Baureihen-Bezeichnungen beim europäischen Patentamt schützen lassen. Diese am 24.9.2017 eingetragenen Namen müssen nicht zwingend als Modellnamen verwendet werden. Trotzdem geben sie Raum für Spekulationen. So sind in den Dokumenten die Bezeichnungen G73, GLS 73 und S 73 zu finden. Sie könnten auf eine neue Version des 4,0-Liter-Biturbo-V8 hinweisen, der als Plugin-Hybrid kommen könnte. „GLC 63“, „GLE 63“ und „GLS 63“ sind soweit bekannt und könnten auf eine Upgrade-Version des Vierliters hinweisen. Ungewöhnlich sind aber die Kürzel „CLA 53“, „GLA 53“ und GLB 53„. Letzterer wurde als Modell bislang nicht offiziell bestätigt. Die 53er-Motorisierungen stehen jedoch beim CLS und der E-Klasse-Baureihe für den 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 435 PS. Das Aggregat ist längs eingebaut und passt bei den Kompaktmodellen auf Frontantriebsplattform nicht – auch hier wären Plugin-Versionen denkbar.

Ein noch größeres Mysterium sind jedoch die Modellbezeichnungen “CLS 50„, GLC 50“, „GLE 50“, „GLS 50“, „SL 50“ und SLC 50„ sowie “A 40„, “CLA 40„, “GLA 40„, “GLB 40„, GLC 40“, „GLE 40“ und „SLC 40“. Die aktuelle A-Klasse kommt auf dem Heckdeckel mit der klassischen Bezeichnung wie A 180d daher, unwahrscheinlich, dass Mercedes also ähnlich wie bei Audi die Baureihen-Motoren-Bezeichnung auf zwei Ziffern beschränkt. Wahrscheinlich wird es noch weitere Leistungs-Version des Zweiliter-Vierzylinders in der Kompaktklasse und des Dreiliter-Sechszylinders bei den größeren Modellen geben.

Mercedes A-Klasse 2017 wird leichter

Mercedes A-Klasse 2018 W208 Foto: Mercedes
Der kompakte Mercedes zeigt sich mit einem digitalen Cockpit.

W177 nennt sich intern die neue Generation der A-Klasse. Sie steht auf der bereits erwähnten MFA2-Plattform, die nicht nur die Derivate wie GLA oder CLA trägt, sondern auch der Kooperationspartner Infiniti bei Q30 und QX30 verwendet. Der Hingucker ist im Innenraum das neu gestaltetet Cockpit mit fast freistehenden Bildschirmen sein.

Besonderheiten: Die kleineren Motoren kommen wieder von Kooperationspartner Renault. Die Zweiliter-Selbstzünder werden von OM 654-Aggregaten ersetzt, wie sie in der neuen E-Klasse zum Einsatz kommen. Bei den Otto-Motoren sind die 2017 eingeführten M264-Aggregate am Start, die über 2 Liter Hubraum, Direkteinspritzung und Aufladung verfügen. Zwischen dem A250 und der AMG-Version mit über 400 PS und neuem Neungang-Doppeklupplungsgetriebe schieben die Stuttgarter noch eine weitere Powerversion mit rund 270 PS.

Mercedes-AMG Project One (2017)

Mercedes-AMG Project One Mercedes-AMG Project One (2017) Hypercar als Prestigeobjekt

Auf der IAA in Frankfurt zeigte Mercedes-AMG sein eigenes Geburtstagsgeschenk: Den Supersportler Project One. Vom Hypersportler soll eine Auflage zwischen 200 und 300 Modellen entstehen, wobei schon jetzt ein Großteil der Fahrzeuge verkauft sein soll. Kostenpunkt: ab 2 Millionen Euro.

Besonderheit: Der Antrieb des Mercedes-AMG Project One soll dem der Formel-1-Rennwagen von Mercedes entsprechen, also aus einem aufgeladenen 1,6-Liter-V6-Verbrenner sowie zwei unterschiedlichen Motor-Generator-Einheiten (Hitze und Kinetik, also Rekuperation) bestehen.

Die Systemleistung soll rund 1.035 PS betragen. Etwa 760 PS soll der Verbrenner liefern, den Rest die E-Motoren. Die reine E-Reichweite soll bei rund 50 km liegen.

Mercedes G-Klasse & AMG G63 (2018)

Gleich vorweg: Die G-Klasse wird ihre kantige Optik behalten. Aber: Das Modell wird um satte 10 Zentimeter breiter und verfügt nicht mehr über einen Leiterrahmen. Stattdessen soll es Einzelradaufhängung geben. Damit möchte Mercedes eine deutliche Verbesserung in Sachen Dynamik erreichen, aber auch mehr Bauraum für die elektronischen Helferlein.

Besonderheit: Die AMG-Versionen G63 und G65 werden auch in der neuen Gegenration nicht fehlen. Beim G63 kommt der 4,0-Liter-Biturbo mit rund 600 PS zum Einsatz, der V12 im G65 kommt auf 630 PS.

Mercedes B-Klasse (2018)

Die neue Mercedes B-Klasse basiert als 2. Modell auf der überarbeiteten MFA-Plattform. Technisch bedient sich die B-Klasse bei der A-Klasse, wird jedoch in Sachen Optik seine Biedermann-Attitüde ablegen. Auch beim Infotainment und der Konnektivität rüstet Mercedes die B-Klasse merklich auf. Antriebseitig orientiert sich die B-Klasse bei der A-Klasse.

Mercedes GLE (2018)

W167 nennt sich die neue Generation des GLE, der nach dem Facelift von 2015 im Jahr 2018 debütieren wird. Der neue Mercedes GLE basiert auf der MRA-Plattform der aktuellen E-Klasse und soll die Zwei-Tonnen-Marke unterschreiten. Im Vergleich mit dem Vorgänger, möchte Mercedes dem neuen GLA mehr Offroad-Eigenschaften verpassen. Dazu gehören neben mehr Bodenfreiheit sowie Unterfahrschutz vorne und hinten auch eine verbesserte Achsverschränkung, Luftfederung, Sperrdifferenziale sowie Getriebe mit Untersetzungsmöglichkeiten. Getriebeseitig ist die Neugangautomatik an Bord.

Besonderheit: Neben dem GLE als AMG 63 und dem GLE AMG 63 S legt Mercedes auch einen GLE 43 mit 435 PS auf. Auch ein Hybrid-Antriebsstrang wird modifiziert Einzug in den neuen Mercedes GLE halten.

Mercedes GLE (W167)Das ist der neue SUV - fast ungetarnt

Mercedes C-Klasse Facelift (2018)

Mit einer umfassenden Modellpflege wird im Frühjahr 2018 die C-Klasse bedacht. Der C63 AMG dürfte auf 522 PS zulegen, einen Allradantrieb bekommt er aber nicht. Dafür steckt ein C63 R Coupé in der Pipeline.

Mercedes CLS erscheint 2018 mit eigenem AMG-Modell

Mercedes-AMG CLS 53 Foto: Mercedes
Mercedes CLS: In der Top-Version kommt das Modell als AMG CLS 53 auf den Markt.

Nein, er wird nicht CLE heißen, auch wenn er auf der aktuellen E-Klasse basiert. Der neue Mercedes CLS wird eleganter, die kräftig ausgestellten Radkästen sind Geschichte, an der Front wird der Panamericana-Grill zu sehen sein und das Heck zieren schmale Leuchten. Klar auch: Die Shooting Brake-Version des Mercedes CLS wird es auch in der neuen Generation nicht mehr geben.

Besonderheiten: V8-Biturbo mit vier Litern Hubraum und über 475 PS Leistung sowie die neuen Reihensechszylinder halten Einzug in den CLS. Auch neu: Das 48V-Teilbordnetz. Neben einer eigenständigen 612 PS Starken AMG-Version, die sich optisch deutlich vom Serien-CLS unterscheiden wird gibt es eine AMG-Sportline-Ausführung und ein Hybrid-Modell.

Mercedes CLA (2019)

Die zweite Generation des CLA bedient sich ebenfalls bei der A-Klasse und wird auch wieder als Shooting Brake angeboten – sogar nach ersten Plänen in den USA. Mehr Platz wird der CLA II im Kofferraum (430 Liter) und für die hinteren Passagiere bieten, obwohl die Länge deutlich kürzer ausfallen wird. Dazu kommt das viertürige Coupé mit einer veränderten Dachlinie daher. Die A-Klasse sendet die Motoren für den CLA der zweiten Generation.

Mercedes SL (2019)

Mercedes SL Mercedes SL (2019) Luxus-Roadster mit Stoffdach

Der Mercedes SL wird das erste Modell sein, das auf der neuen MSA-Plattform basiert. Diese Basis ist in Länge, Breite und Höhe, sowie dem Radstand skalierbar und senkt das Fahrzeuggewicht. Der neue SL soll unter 1.700 Kilo wiegen. Auch erlaubt die Plattform verschiedene Dachformen, aller Voraussicht nach kommt der neue Mercedes SL nicht mehr mit einem schweren faltbaren Hardtop sondern, wie schon das S-Klasse-Cabrio oder das Mercedes E-Klasse Cabrio mit einem leichten Stofffaltdach. Für die Motorisierung bietet die MSA-Basis neben Benzinern- und Diesel-Motoren auch Hybrid-Antriebe. Diesel-Aggregate im SL können ausgeschlossen werden, ein Hybrid-Antrieb dürfte indes gesetzt sein.

Besonderheiten: In der „Basis“-Ausführung wird es den Mercedes als SL 400 mit dem neuen Dreiliter-Biturbo-Reihensechszylinder und gut 435 PS geben. Der SL 500 geht mit dem 4,7-Liter-Biturbo-V8 an den Start. Zwei AMG-Versionen markieren das obere Ende der SL-Baureihe.

Mercedes GLA (2019)

Auch hier schiebt Mercedes nach dem Faceliftmodell von 2017 im Jahr 2019 eine neue Generation nach. Dank der MFA2-Plattform fällt der neue GLA II deutlich leichter aus und bedient sich in Sachen Assistenzsystemen und Infotainment bei der A-Klasse. Auch mehr Platz und mehr Übersichtlichkeit soll der GLA bieten. Als weitere MFA2-Modell kommen auch hier die Motoren der A-Klasse zu Einsatz.

Mercedes GLS (2019)

Der Top-SUV der Marke baut ab 2019 auf der MRA-Plattform auf und kommt wieder als Siebensitzer auf den Markt. Auch beim riesigen GLS ist Gewichtsoptimierung angesagt, so soll die Sitzanlage leichter ausfallen und die Plattform einige Kilo sparen.

Besonderheit: Eine Luxusausführung als Maybach-Version ist in Planung. In ihr sollen die hinteren Passagiere besonders viel Platz haben – vermutlich entfällt die dritte Sitzreihe.

Mercedes EQC (2019)

Das erste EQ-Modell der Mercedes-Submarke ist ein SUV in der Größe eines GLC. Das Modell basiert auf der Plattform EVA I. Bereits 2016 hatte Mercedes eine entsprechende Studie vorgestellt. Hier saugten zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse an einer in den Fahrzeugboden zwischen den Achsen integrierten Batterie. Die Leistung des Antriebs ist skalierbar und steht und fällt mit der Ausbaustufe. Maximal sind bis zu 300 kW und 700 Nm drin, die Reichweite beträgt bis zu 500 km. Die modular aufgebaute Lithium-Ionen-Batterie stammt von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive und verfügt über eine modellspezifische Gesamtkapazität von über 70 kWh – maximal sollen aber bis zu 110 kWh möglich sein.

Mercedes EQA (2020)

Als weitere Modelle auf Basis der EVA II-Plattform legt Mercedes ab 2020 den EQA als Kompaktmpodell auf. Einen ersten Ausblick auf das kleinen Elektromodell gab Mercedes auf der IAA 2017.

Mercedes Vision EQASo kommt das erste EQ-Modell

Im weiteren Verlauf soll es noch eine EQ Limousine von der Größe einer Mercedes C-Klasse geben, es folgen noch eine Limousine und ein SUV in S-Klasse-Format, sowie ein SUV in der Größe des GLE Coupés. Alle haben eines gemeinsam: Sie orientieren sich am Look des Forschungsautos F 015 sowie der EQA-Studie und verfügen über einen futuristischen Innenraum mit 24 Zoll großem TFT-Display. Im Lenkrad befinden sich ein weiterer Bildschirm, der den konventionellen Dreh-Drück-Steller ersetzt.

Mercedes SLC/SLA (2020)

Die Zukunft des Mercedes SLC steht noch in den Sternen. Streichen möchte Mercedes trotz der miserablen Verkaufszahlen den SLC und den SL nicht. Der kleine Roadster wird aus Kostengründen aller Voraussicht nicht auf einer neuen Plattform basieren, sondern auf der Plattform des aktuellen Modell basieren. Fraglich, ob Mercedes dann noch vom Klappdach auf ein Stoffdach umschwenkt.

Mercedes C-Klasse (2021)

Die neue, 5. Generation der Mercedes C-Klasse wird auf den internen Code W206 hören. Sie baut auf der neuen MRA II-Heckantriebs-Plattform auf und dürfte sich in Sachen Abmessungen und Design nur marginal entwickeln. Dafür protzen die Stuttgarter dann bei den inneren Werten.

Mercedes C-Klasse (W206)Alles zur 5. Generation ab 2021

Das Cockpit wird wie bei der A-Klasse aus einem freistehende Display bestehen. An Bord sind dann auch die neue Dieselgeneration OM 654 sowie ein Plugin-Hybrid. Außerdem bietet die nächste C-Klasse die Möglichkeit des vollautomatisierten Ein- und Ausparkens in entsprechend vorgerüsteten Parkhäusern sowie ein digitales Scheinwerferlicht, das die Fahrbahn situationsbezogen ausleuchten kann. Neben der C-Klasse gibt es natürlich auch wieder das Mercedes C-Klasse T-Modell (ab 2022), das Mercedes C-Klasse Coupé (ab 2022) nebst Cabrio (ab 2023) und eine All Terrain-Version (ab 2022). Auch entsprechende AMG-Versionen sind in Planung, dazu gesellen sich auf der Plattform noch die SUV GLC und GLC Coupé (beide ab 2022).

Mercedes Modellneuheiten

Neuester Kommentar

Mir ist klar, dass man den Nachfolger vom C63 nicht C40 nennen kann, weil das für den Käufer den Eindruck erweckt, dass das Auto weniger gut ist, aber so langsam finde ich diese Bezeichnungen für die AMG Modelle etwas bescheuert.

Die Zahl in der Modellbezeichnung stand doch mal für den Hubraum. Wieso bleibt man dieser Linie nicht einfach treu, anstatt die Zahl immer weiter zu erhöhen, während der Hubraum immer weiter reduziert wird?
Ein G73 hat doch keine 7,3 Liter Hubraum.
Wenn das wirklich ein G-Klasse AMG mit dem 4.0 Biturbo und E-Maschine wird, würde ich einfach G40E oder so ähnlich draufschreiben. Aber G73 ist Quatsch und liest sich auch nicht wirklich angenehm.

EinBenutzer 24. Mai 2018, 08:01 Uhr
Neues Heft
Gebrauchtwagen Angebote
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden