Mercedes C-Klasse Schulte
Erlkönig Mercedes C-Klasse
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Erlkönig Mercedes C-Klasse 30 Bilder

Neue Mercedes C-Klasse (W206)

Generation 5 mit Mega-Display

Keine Baureihe verkauft sich bei Mercedes besser als die C-Klasse (W205), also muss der Modellwechsel zur neuen Generation (W206) ab dem Jahr 2021 wirklich sitzen. Hier alle Infos zur 5. Generation der Mercedes C-Klasse inklusive er exklusiven Cockpit-Schüsse.

Ab Ende 2020 wird die neue C-Klasse in schwierige Zeiten hineingeboren. Sie muss mit ihrem technischen Konzept auf dem MRA II- Baukasten („R für “Rear„, also die Heckantriebsplattform, auf der auch E- und S-Klasse aufbauen) sieben Jahre durchhalten. Eine lange Zeit, in der Apple, Google und Tesla mit ihren mehr oder weniger autonomen E-Autos immer mehr an Stärke gewinnen könnten.

Neue Mercedes C-Klasse mit riesigem Display

Darauf reagiert Mercedes zumindest äußerlich recht gelassen. Die C-Klasse wird nicht in hektischem Aktionismus umgekrempelt, sondern bleibt in Sachen Design und Dimensionen quasi ein guter Bekannter. Evolutionäre Weiterentwicklung ist angesagt – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Innen stehen die Zeichen viel deutlicher auf Veränderung. Nach der neuen A-Klasse rollt hier das nächste Modell an, das mit seinem extrem digitalen Cockpit (erstmals präsentiert in der Studie EQ) einen echten Wow-Effekt erzeugt.

Erlkönig Mercedes S-Klasse
Stefan Baldauf
Auch in der neuen S-Klasse ist uns der große Bildschirm schon in einem Erlkönig aufgefallen.

Denn die neuesten Erlkönigbilder zeigen einen riesigen Screen in der Mittelkonsole. So ähnlich haben wir bereits einen Bildschirm in der kommenden S-Klasse zeigen können. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass sich das Display im unteren Bereich nahtlos an eine Schalterleiste anschließt, mit der Fahrer und Beifahrer die Klimafunktionen bedienen können. Das etwa DIN A4 große Display zeigt unter anderem Bilder der Fahrzeugumgebung, aber auch Telefon- sowie Audio-Funktionen mit Favoritenlisten an.

Darüber sind die klassischen runden Luftausströmer angebracht. Digital ist auch das Kombiinstrumet hinter dem Dreispeichenlenkrad – hier noch stark verhüllt. Es lehnt sich in Sachen Design an die aktuellen Digitalcockpit von S- und E-Klasse an, fällt aber nicht ganz so breit aus.

Mercedes schreibt den Diesel nicht ab

Mercedes GLC
Schulte
Auf Basis der C-Klasse entstehen weitere Modelle, wie zum Beispiel die neue Generation des GLC.

Ähnliches gilt für das Antriebskapitel – auf vielschichtige Art und Weise: Die neuen Benziner mit Partikelfilter und die Dieselgeneration OM 654 sollen noch lange in die Zukunft reichen und fit für Euro 7 gemacht werden können. Vom Ende des Selbstzünders will Mercedes vorläufig nichts wissen, denn die neuen Aggregate haben alleine in der Entwicklung drei Milliarden Euro verschlungen. Daneben stehen aber ein Plug-in-Hybrid mit 75 Kilometern rein elektrischer Reichweite nach WLTP und die EQ-Varianten mit eigener Technikarchitektur bereit, zunächst als SUV names EQC (ab 2019 mit bis zu 450 Kilometern Reichweite) und später auch als EQ-Limousine. In allen Modellen ist ein 48-Volt-Bordnetz mit Boost-Funktion vorhanden.

Der Brennstoffzellen-Plug-in im GLC F-Cell bleibt einer Kleinserie vorbehalten. Weil der Trend nach wie vor stark in Richtung SUV geht, verstärkt sich Mercedes auch an dieser Front. Nach dem extrem erfolgreichen Marktstart von GLC und GLC Coupé kommt künftig noch der Kombi All-Terrain im Offroad-Look à la E-Klasse hinzu. Hochgesetzte Karosserie, große Räder, Allradantrieb und eine Luftfederung mit Höhenverstellung sollen hier neue Möglichkeiten und Einsatzgebiete eröffnen.

Erlkönig Mercedes C-Klasse
Erlkönig Mercedes C-Klasse
2:04 Min.

Der C-Klasse-Modellfahr-Plan:

  • 2021 Mercedes C-Klasse
  • 2022 Mercedes C-Klasse T-Modell
  • 2022 Mercedes C-Klasse All Terrain
  • 2022 Mercedes C-Klasse Coupé
  • 2022 Mercedes GLC
  • 2022 Mercedes GLC Coupé
  • 2023 Mercedes C-Klasse Cabrio

Aus drei Baukästen wird einer

Daneben entwickelt Mercedes sein flexibles Baukastensystem weiter. Irgendwann soll die C-Klasse als Plugin-Hybrid sogar 150 Kilometer rein elektrisch fahren können. Dafür muss dann die Batterie raus aus dem Kofferraum und rein in den Wagenboden, denn sonst wird es zu eng. Dafür braucht man jedoch eine neue technische Basis. Und weil sich Mercedes ja zur Devise “Das Beste oder nichts„ bekennt, laufen Überlegungen, aus den drei Baukästen (MFA, MRA und EVA) einen einzigen zu machen. Der wäre dann sowohl für Verbrennungsmotoren wie für Elektroantriebe ausgelegt.

Eine Kardanwelle braucht es dafür jedenfalls nicht, weil die Achsen stets elektrisch angetrieben werden. Außerdem können die Tankvolumina kleiner werden, denn Plug-in-Hybride sind ja überwiegend elektrisch unterwegs und benötigen weniger Kraftstoff an Bord. Weitere Fortschritte gibt es im Bereich der Assistenzsysteme.

Die neue C-Klasse bietet die Möglichkeit des vollautomatisierten Ein- und Ausparkens in entsprechend vorgerüsteten Parkhäusern sowie ein digitales Scheinwerferlicht, das die Fahrbahn situationsbezogen ausleuchten kann. Und sie ist darauf ausgelegt, auf längeren Autobahnabschnitten völlig autonom fahren zu können (Level 3). Parallel treibt Mercedes die Vernetzung aktiver und passiver Sicherheitssysteme voran.

Das bedeutet, dass die inzwischen beinahe selbstverständliche Sensorik für Systeme wie Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie Abstandsregeltempomat und Notbremsassistent dabei unterstützt, Airbags präziser auszulösen oder auch um Dämpfer und Luftfederung im Fahrwerk blitzschnell zu verhärten, was ein Abtauchen des Fahrzeugs im Crashfall verhindert. Apropos Fahrwerk: Mercedes hält an der Luftfederung fest, verbessert sie so, dass auch ohne Beladung das Losbrechmoment gegenüber einer Stahlfeder-Adaptivdämpfer-Kombination reduziert wird.

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