KTM X-Bow - GT2 KTM
Morgan 3 Wheeler, Frontansicht
KTM X-Bow R, Seitenansicht
Caterham Seven 355, Verkaufsraum
Caterham Seven 355, Frontansicht 40 Bilder

KTM X-Bow GTX für GT2

600-PS-Fünfzylinder gegen 1 Tonne

KTM bekennt sich zur neuen GT2-Rennklasse. Die Österreicher schaffen mit dem X-Bow GTX ein über 600 PS starkes Track-Tool, das rund eine Tonne leicht ist. Auf das Heck setzt KTM einen großen Spoiler.

Seit 12 Jahren gibt es den KTM X-Bow nun schon. Seither hat der österreichische Motorrad- und Automobilhersteller über 1.300 Fahrzeuge davon in Graz produziert. Die extremste Version kommt jetzt. KTM macht aus dem offenen Puristen einen geschlossenen Rennwagen mit über 600 PS, der in der neu geschaffenen GT2-Klasse antreten soll.

Das Rezept: Viel Leistung trifft auf wenig Gewicht. „Dieses Rennfahrzeug ist ein klares Bekenntnis, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Im Motorsport muss eine Entwicklung hin zu einem günstigeren Leistungsgewicht stattfinden, um mit kleinvolumigen, sparsameren und effizienteren Motoren noch schneller zu sein“, fordert KTM-Vorstand Hubert Trunkenpolz. „Die darauf abgeleiteten Erkenntnisse müssen dann auch in die Serienentwicklung fließen.“

KTM X-Bow - GT2
KTM
KTM will mit dem X-Bow GTX die GT2-Klasse aufmischen.

Neuer KTM-Cup ab 2021

Der X-Bow GTX, den man zusammen mit den Designern von KISKA und dem Rennteam Reiter Engineering entwickelte, baut auf einem Carbon-Chassis auf, um möglichst wenig Pfunde mitzuschleppen. Die Österreicher versprechen ein Basisgewicht von rund einer Tonne. Diese Masse setzt ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder aus dem Audi-Regel in Bewegung. Der Motor sitzt zwischen Cockpit und Hinterradaufhängung. Der Fünfzylinder drückt 608 PS aus den Brennräumen, womit der Rennwagen auf ein Leistungsgewicht von deutlich unter 2 kg/PS kommt – bevor die Balance of Performance (BOP) greift, die im GT-Rennsport Fahrzeuge mit unterschiedlichen Konzepten zu gleichwertigen Gegnern macht.

Bislang hat KTM nur zwei Designfotos vom X-Bow GTX veröffentlicht. Der Rennwagen trägt an der Fahrzeugfront eine ausufernde Spoilerlippe und im Heck einen riesigen Flügel, den zwei Stelzen mit der Karosserie verbinden. Splitter und Flügel sollen den X-Bow im Zusammenspiel mit dem Diffusor auf die Straße pressen. In der Seitenansicht ist zu erkennen, dass die Luft durch mehrere Kanäle in der Karosserie strömt.

Nicht verwirren lassen: Die GT2-Klasse reiht sich zwischen GT3 und GT4 ein. Der KTM X-Bow GTX wird dort zum Beispiel auf den Audi R8 LMS GT2 und den Porsche 911 GT2 RS Clubsport treffen. Einen kleinen Bruder hat der österreichische Renner bereits: den X-Bow GT4 mit Zweiliter-TFSI und etwa 360 PS (je nach BOP).

KTM plant, die ersten 20 Fahrzeuge noch in diesem Jahr für Kunden verfügbar zu machen. Sie können den X-Bow nicht nur bei Rennen einsetzen, sondern auch im Rahmen von Track-Days auf der Rennstrecke fahren. Für 2021 ist ein eigener Cup angedacht.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen mit KTM X-Bow R, Caterham Seven 355 und Morgan 3 Wheeler drei abgefahrene Autos für den filterlosen Fahrspaß.

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