Dacia Dokker Stepway dCi 90, ams1815, Frontansicht Gans-Dieter Seufert
Dacia Dokker Stepway dCi 90, ams1815, Seitenansicht
Dacia Dokker Stepway dCi 90, ams1815, Heckansicht
Dacia Dokker Stepway dCi 90, ams1815, Motor
Dacia Dokker Stepway dCi 90, ams1815, Cockpit 15 Bilder

Dacia Dokker Stepway dCi 90 im Test

Hochdachkombi im Offroad-Look

Nach dem Sandero erhält auch der Dacia Dokker Stepway dCi 90 wahlweise einen trendigen Offroad-Look. Allerdings bietet der Stepway weder mehr Bodenfreiheit noch Allradantrieb. Im Test wollten wir herausfinden, was den Hochdachkombi von anderen abhebt und besser macht?

Wer einen Dacia kauft, will nicht viel Geld ausgeben und stellt daher auch keine großen Ansprüche an Ausstattung und Komfort — sollte man meinen. Doch die Verkaufszahlen von Sandero, Lodgy und Dokker zeichnen ein anderes Bild. Mehr als die Hälfte der Käufer dieser Modelle entscheidet sich für die gut ausgestattete Stepway-Variante, die mit dem von uns getesteten 90-PS-Diesel ab 14.390 Euro zu haben ist. Ein Grund dafür ist schnell ausgemacht: Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Lederlenkrad, Tempomat und den optionalen Sieben-Zoll-Touchscreen gibt es sonst nur im Sondermodell Celebration.

Dokker Stepway nur optisch mit SUV-Anleihen

Andererseits könnte es auch an der Optik liegen: Mit unlackierten Kunststoffleisten ringsum und matt chromiertem Unterfahrschutz orientiert sich der Nutzfahrzeug-Ableger am robusten Auftritt trendiger SUV. Wie der Sandero Stepway verzichtet der Dokker auf Allradantrieb, im Gegensatz zum kleinen Bruder bleibt aber die Bodenfreiheit unangetastet. Dafür federt der Dokker für einen Hochdachkombi durchaus angenehm, steckt selbst starke Bodenwellen locker weg. Das Fahrverhalten ist konsequent auf Sicherheit ausgelegt, das ESP greift in Kurven frühzeitig und ruppig ein. Etwas hakelig: die Schaltung des Fünfganggetriebes, das die müden 200 Nm des Selbstzünders verwalten muss. Denn der 90-PS-Diesel dreht eher unwillig und lässt das die Insassen wegen des weitgehenden Verzichts auf Dämmmaterial auch hören.

Innen fällt der Blick auf solides Hartplastik und nur sporadisch verkleidete Karosserieteile. Dafür gibt die Bedienung keine Rätsel auf. Die Pluspunkte des Dokker sind das enorme Platzangebot, der gute Zustieg durch die hinteren Schiebetüren und die zahlreichen Ablagen. Alle Passagiere sitzen überraschend bequem, und hinter die bis zu 180 Grad öffnenden Hecktüren passen Gegenstände im Euro-Paletten-Format – die klassischen Stärken des Dokker leiden also nicht unter der aufgehübschten Hülle.

Vor- und Nachteile

  • enormes Platzangebot
  • zahlreiche Ablagen
  • praktische Schiebetüren
  • ordentlicher Federungskomfort
  • drei Jahre Garantie
  • faires Preis-Leistungs-Verhältnis
  • lediglich Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer
  • keine Assistenzsysteme verfügbar
  • Hartplastik-Ambiente
  • schlecht gedämmter und zäher Dieselmotor

Technische Daten

Dacia Dokker Stepway dCi 90 Stepway Celebration
Grundpreis 14.250 €
Außenmaße 4390 x 1767 x 1846 mm
Kofferraumvolumen 800 bis 3000 l
Hubraum / Motor 1461 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 66 kW / 90 PS bei 4000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 163 km/h
0-100 km/h 13,7 s
Verbrauch 4,2 l/100 km
Testverbrauch 6,8 l/100 km
Alle technischen Daten anzeigen
Verkehr Verkehr Robert Lewandowski Audi RS7 Gebrauchtwagen von VIPs Hier können Sie Gebrauchtwagen von Promis kaufen

Auf der Suche nach dem nächsten Gebrauchten kann es aktuell passieren,...

Dacia Dokker
Artikel 0
Tests 0
Generationen 0
Alles über Dacia Dokker
Mehr zum Thema Hochdachkombi
Nissan NV250
Neuheiten
CampChamp Küche
Citroen Berlingo 2018, Kastenwagen
Neuheiten