Der Zufall will es – oder vielleicht ist es doch mehr als das: Zwei Elektrowagen treten gegeneinander an, deren Namen ein Versprechen bereits in sich tragen. Der Mini Cooper steht seit jeher programmatisch für das Kleine, das Reduzierte, das Verdichtete. Und auch der Nissan Micra Electric trägt sein Anliegen im Namen; jener leitet sich vom griechischen mikrós für klein ab. Zwei Konzepte also, die sich sprachlich wie kulturell auf ähnliche Ursprünge berufen – und sie im elektrischen Zeitalter neu interpretieren müssen.
Genau hier beginnt die eigentliche Spannung dieses Vergleichs. Der Micra rutscht gedanklich zunächst in die vertraute Pragmatismus-Ecke, wo man seine verbrennerischen Vorgänger bis 2022 verortet hat. Vernünftig, effizient, unauffällig ...







