08/2020, Posaidon Mercedes-AMG G 63 RS 830+ Posaidon
08/2020, Posaidon Mercedes-AMG G 63 RS 830+
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08/2020, Posaidon Mercedes-AMG G 63 RS 830+
08/2020, Posaidon Mercedes-AMG G 63 RS 830+ 15 Bilder

Tuning für den Mercedes-AMG G 63

Posaidon spielt Heavy Metal

Die neueste Posaidon-Kreation heißt zwar G 63 RS 830+, leistet aber sogar 940 PS. Die enorme Leistung ist das Resultat einer umfassenden Motor-Überholung.

585 PS und 850 Newtonmeter: Das sind die technischen Daten des Vierliter-Biturbo-V8, wenn sich der Motor des Mercedes-AMG G 63 im Serienzustand befindet. Wozu das Triebwerk namens M177 DE 40 AL aber zu leisten imstande ist, wenn es ein Tuner an seine Grenzen bringt, demonstriert nun Posaidon. Die Truppe aus Mülheim-Kärlich pusht den Achtzylinder auf enorme 940 PS und nicht minder beeindruckende 1.278 Newtonmeter.

Neue Turbos und eine Wasser/Methanol-Einspritzung

Wie das gelingt? Nun ja, nicht gerade im Handumdrehen. Den Löwenanteil zum Power-Upgrade steuern die neuen, kugelgelagerten Performance-Turbolader bei. Zudem optimiert Posaidon das Ansaugverhalten und die Ladeluftkühlung des G 63. Doch auch im Motor selbst tut sich einiges: Die Ein- und Auslasskanäle der Zylinderköpfe zeigen sich erweitert und strömungsoptimiert, auch den Sitz der Ventile passt der Tuner an.

08/2020, Posaidon Mercedes-AMG G 63 RS 830+
Posaidon
Dank Posaidon leistet der Vierliter-Biturbo-V8 jetzt 940 PS und liefert maximal 1.278 Nm.

Hinzu kommt eine Wasser/Methanol-Einspritzung, welche aus einem eigens angefertigten, unter dem Kofferraum positionierten Tank gespeist wird. Natürlich muss noch sämtliche Software für die Steuergeräte von Motor, Getriebe und Antriebsstrang umprogrammiert werden. Ach ja: Das Abgassystem hat von den Downpipes bis hinter zu den seitlich vor den Hinterrädern endenden Endrohren nichts mehr mit der Serienanlage zu tun.

280 statt 220 km/h Topspeed

Die Fahrleistungen seines Heavy Metal-Geländewagens beziffert Posaidon wie folgt: Null auf Hundert in 3,6 Sekunden und elektronisch begrenzte 280 km/h Höchstgeschwindigkeit. Im Serienzustand absolviert der Mercedes-AMG G 63 die Sprintübung in 4,5 Sekunden und stellt bereits bei 220 km/h die Beschleunigung ein.

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Posaidon
Der Motorhaubenaufsatz verbessert die Entlüftung des Motorraums.

Diese Fahrleistungen vertraut Posaidon der ab Werk von AMG angebotenen Karbon-Keramik-Bremsanlage an. Warum auch nicht, schließlich arbeitet diese vorne mit Sechskolben-Sätteln und 420 Millimeter großen Bremsscheiben. Die hinteren Pendants: Vier-Kolben-Zangen und 360er Scheiben.

Die prägnanteste optische Neuerung ist übrigens der Motorhaubenaufsatz, der jedoch auch einen technischen Zweck erfüllt: Er leitet die heiße Luft besonders effektiv aus dem Motorraum ab. Aber auch die LED-Zusatzbeleuchtung an der vorderen und den Dachspoiler an der hinteren Dachkante kennen wir vom Serienauto nicht.

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940 PS und 1.278 Nm - ist das nicht ein bisschen übertrieben?
Niemals. Meinetwegen kann das Ding auch über 1.000 PS haben.
Auf jeden Fall. Das ist doch völlig aus der Zeit gefallen.

Fazit

Da hat Posaidon mal so richtig einen rausgehauen: 940 PS und 1.278 Newtonmeter sind selbst im Mercedes-AMG G 63 eine Ansage. Der Spritverbrauch bei 280 km/h würde uns allerdings auch noch brennend interessieren.

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