Mit dem Defender Octa hatte Land Rover im Sommer 2024 das leistungsstärkste Modell der gesamten Defender-Geschichte aufgelegt. Der Octa kombiniert Hardcore-Geländeeigenschaften mit einem 635 PS starken, mild hybridisierten 4,4-Liter-Biturbo-V8. Auch optisch gibt sich der Defender Octa martialischer als seine zivileren Brüder. Wer dachte, damit hätten die Briten das Ende der Fahnenstange erreicht, wird jetzt eines Besseren belehrt.
In vielen Bereichen mehr
Ein jetzt bei Testfahrten auf dem Nürburgring erwischter Erlkönig geht eindeutig über den Octa hinaus. Der von uns einfach mal als Defender Extreme titulierte Prototyp gibt sich in allen bislang erkennbaren Bereichen noch extremer als der Defender Octa. Klar auszumachen sind eine abermals aufgestockte Bodenfreiheit und eine weiter verbreiterte Spur. In den Radläufen stecken Goodyear Wrangler Duratec-Reifen, der nach Angaben des Reifenherstellers für extrem raues Gelände entwickelt wurde. Passend zur Geländeorientierung sitzen an beiden A-Säulen aerodynamisch abgedeckte Ansaugschnorchel.
Die Vierrohr-Auspuffanlage entspricht der des Octa. Wir gehen daher davon aus, dass auch diese Extreme-Variante vom 635 PS und bis zu 800 Nm starken 4,4-Liter-V8-Biturbo angetrieben wird. Die Kraft wird im Defender Octa über eine Achtgang-Automatik auf beide Achsen geleitet, das sonst optionale elektronische Hinterachsdifferenzial gehört zum Serienumfang. Gleiches dürfte auch für den Extreme gelten.
Was Land Rover mit einer noch extremeren Defender-Variante will? Im Revier des Mercedes-AMG G63 4x4 wildern. Der Defender Extreme dürfte auf abenteuerlustige Kunden zielen, die sich mit viel Power auch in schwerem Gelände austoben wollen, ohne auf ein luxuriöses Ambiente verzichten zu müssen.
Die Premiere könnte mit dem Facelift der aktuellen Defender-Baureihe zusammenfallen, das für Mitte 2027 erwartet wird.












