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Singer Porsche
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Singer-Porsche bei Auktionen

Selten so „billig“

Leichter als bei einer Auktion kann man nicht an einen Singer kommen – günstiger vermutlich auch nicht. Allerdings können die Preise noch explodieren.

Sicher sind 900.000 Dollar kein Sonderangebot per Definition. Man muss das schon in den entsprechenden Kontext setzen, und der heißt hier: Singer Porsche. Nun wissen wir nicht exakt, wie teuer eine Bestellung bei Singer selbst ist. Gemessen daran, dass man zunächst vorstellig werden muss, um seine Idee zu schildern und eine Absage zu riskieren, kann es so günstig nicht sein. Man munkelt über Preise jenseits der Millionen-Grenze. Und in genau diesem Kontext wären 900.000 Dollar nicht nur ein Schnäppchen, man würde sich über eine Auktion auch den Bewerbungsprozess sparen.

Schicker Pfaff-Singer für rund 900.000 Euro

Im beschaulichen Kanada, genauer gesagt beim Autohändler "Autotrader" steht eine echte Singer-Schönheit zum Verkauf parat. 1,4 Millionen Dollar schrecken auf den ersten Blick ein wenig ab. Doch wer genau hinschaut wird feststellen, dass die Umrechnung von Kanadischen Dollar in Euro deutlich weniger schockt, als wenn es US-Dollar wären. Und so müssen lediglich 900.000 Euro nach Kanada überwiesen werden. Wie jedes Singer-Projekt dürfte auch dieses rund 4.000 Arbeitsstunden verschlungen haben. Der Stundenlohn würde demnach 225 Euro betragen.

Singer Porsche
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Dieser Singer Porsche namens "The Pfaff Commission" kann sich auch von innen sehen lassen.

Neben dem Kilometerstand von lediglich 595 Kilometern überzeugt der von außen dunkelblaue Porsche mit 4,0 Liter großem Sechszylindermotor vor allem durch sein auffälliges Interieurdesign. Da dieses Exemplar von Pfaff Porsche, einem Luxusfahrzeughändler aus Ontario, in Auftrag gegeben wurde, trägt er den Namen "The Pfaff Commission". Jetzt ist er auf Autotrader.ca in Mont Royal, Quebec, für 1,39 Millionen Kanadische Dollar gelistet.

Singer Porsche Reimagine Malibu Auktion
Courtesy of RM Sotheby's
Singer-Kunden können zwischen 3,6-, 3,8- und Vierliter-Motoren wählen. Im Malibu steckt das größte Aggregat.

Malibu für 805.000 Euro

Zum Verkauf bei Sotheby’s steht aktuell auch noch das Exemplar Nummer 71 aus den Händen der US-Restomodder mit Sitz in Los Angeles. Ein Porsche 911 (964) aus dem Jahr 1991, der nach seiner Umgestaltung in 2016 auf den Namen "Malibu" getauft wurde und 805.000 Euro kosten soll. Klar, bei der Wahl der Modellgeneration lässt Singer auch nicht mit sich diskutieren – 964er oder nach Hause gehen. Kunden können sich dafür aussuchen, ob sie Coupé oder Targa bevorzugen. Optional gibt es Allradantrieb und entweder eine 3,6-, 3,8- oder Vierliter-Maschine im Heck. Soweit die Basics, in der individuellen Ausgestaltung ist natürlich jedes Exemplar ein Unikat. Im Malibu schlägt das Vierliter-Boxer-Herz mit sechs Zylindern, gekoppelt an ein manuelles Sechsgang-Getriebe. 395 PS und 430 Newtonmeter warten auf ihre Entfaltung. Diese geht bis zum Erreichen von Landstraßentempo innerhalb von 3,3 Sekunden vonstatten.

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08/2016, Singer Porsche Minnesota
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Singer Porsche 911
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Falls Sie sich nun fragen, welchen Namen diese spezielle Lackierung trägt, wollen wir es Ihnen verraten: Mintarrini. Dazu zieht Singer die unvermeidlichen Felgen im Fuchs-Style auf und packt rote Bremssättel dahinter. Für die Straßenanbindung sorgt ein verstellbares Öhlins-Fahrwerk. Was auf den Bildern nicht zu sehen ist: Das Dach ist aus Karbon. Drinnen wird es nicht minder schick. Braunes Leder trifft auf Alabaster, klassische Optik auf moderne Ausstattung. An Bord sind neben einer Klimaanlage auch ein Becker-Radio mit iPod-Verbindung und ein Subwoofer. Auf dem Tacho stehen seit dem Umbau bei Singer lediglich 1.400 Meilen.

Fazit

Für so einen Singer klingen 875.000 Dollar erstmal gut. Also für jemanden mit einem gehobenen Einkommen. Doch wie bei einer Auktion so üblich, können die Preise schnell klettern. Da ein Singer als Gebrauchtwagen so oft nicht kriegen ist, dürfte das hier ziemlich sicher der Fall sein. Also doch kein "Schnäppchen".

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