Mit dem Jimny Rhino legt Suzuki in Australien eine neue Sonderedition des kultigen Offroaders auf. Die Variante basiert auf dem in Australien Jimny XL genannten Fünftürer-Modell. Solche Rhino-Sondermodelle gab es bereits auf anderen Märkten wie Malaysia oder Südafrika, diese beschränkten sich allerdings auf Dekoraufkleber und Werkszubehör, das man auch ganz regulär kaufen konnte. Im Gegensatz dazu peppt Suzuki Australien den Rhino nicht nur optisch auf, sondern installiert auch Zusatzausstattung, die es so noch nicht für den Jimny gab.
Mit netten Extras
Auffälligstes Merkmal des Jimny Rhino ist die exklusive Lackierung in Kinetic Yellow, was seinerzeit auch in Europa die auffällige Premiere-Lackierung war. Die Farbe war bislang den dreitürigen Jimny-Versionen vorbehalten und wird nun erstmals für das fünftürige XL-Modell angeboten. Ergänzt wird der Gelbton durch ein schwarz lackiertes Dach, schwarze Stoßfänger, schwarze Radhausverkleidungen und spezielle 15-Zoll-Leichtmetallräder. Die Felgen orientieren sich laut Hersteller gestalterisch an der Form der japanischen Shuriken, die berühmt-berüchtigten Ninja-Wurfsterne.
Zum Erscheinungsbild gehören außerdem spezielle Dekorelemente an den Fahrzeugflanken. Die Aufkleber zeigen ein angreifendes Nashorn, kombiniert mit zwei Streifen sowie den japanischen Schriftzeichen für das Wort "Nashorn". Die Grafiken sind in Schwarz und Aluminiumoptik ausgeführt. Weitere äußere Merkmale sind ein Kühlergrill ohne Streben, ein Rhino-Emblem an der Heckklappe, silberfarbene Zierelemente an Frontschürze und Seitenschwellern, Schmutzfänger mit Suzuki-Schriftzug sowie eine LED-Einstiegsbeleuchtung.
Lederbezug für die Griffe
Innen wird es ebenfalls individuell. Modelle mit Schaltgetriebe bekommen einen speziell gestalteten Schaltknauf im Retro-Stil. Die Türgriffe und der Haltegriff vor dem Beifahrerplatz sind mit schwarzem Leder bezogen und tragen gelbe Kontrastnähte, die auf die Außenfarbe abgestimmt sind. Außerdem befinden sich ein gelaserte Rhino-Logos auf einzelnen Bauteilen.
Zur weiteren Ausstattung gehören eine individuell einstellbare Fußraumbeleuchtung mit acht Farbvarianten, Ambientelicht im Jimny gab es bislang auch noch nicht. Modelle mit Automatikgetriebe erhalten außerdem silberfarbene Akzente rund um die Luftausströmer und die Schaltkulisse. Hinzu kommen neue Pioneer-Lautsprecher für das Soundsystem, spezielle Gummifußmatten mit Jimny-Schriftzug und Rhino-Embleme.
Am Motor ändert sich nichts
Technisch unterscheidet sich die Sonderedition nicht vom regulären Jimny XL. Unter der Motorhaube arbeitet weiterhin der bekannte 1,5 Liter große Vierzylinder-Benziner-Saugmotor. Das Aggregat leistet wie gehabt 102 PS.
Suzuki bietet den Jimny Rhino ausschließlich in Australien und nur in begrenzter Stückzahl an. Der Einstiegspreis liegt bei 44.990 australischen Dollar für die Version mit Schaltgetriebe, umgerechnet sind das rund 27.500 Euro. Die Automatikvariante kostet 2.500 australische Dollar (ca. 2.180 Euro) mehr.







