Jubiläum
75 Jahre AUTO MOTOR UND SPORT

75 Jahre auto motor und sport: Dickes Jubiläumsheft

75 Jahre auto motor und sport 100 Extra-Seiten fürs Jubiläum

Ein Dreivierteljahrhundert schon sorgt auto motor und sport am Kiosk für Furore, inzwischen bespielen wir alle Medienkanäle. Und besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen. Wir feiern unseren Geburtstag mit einer extra dicken Jubiläumsausgabe.

Es gibt in Deutschland wenige Zeitschriften mit einer Tradition wie auto motor und sport. Dahinter verbergen sich viele Gesichter in der Redaktion. Wir danken aber besonders Ihnen, liebe Leser und Leserinnen: Ohne Ihre jahrzehntelange Treue könnten wir dieses Jubiläum nicht feiern.

Natürlich bespielt die Marke auto motor und sport heute fast alle Medienkanäle. Über zehn Millionen Leser und Nutzer zählen die Marktforschungsinstitute für Print und Online pro Monat, und da sind unsere Social-Media-Auftritte, die TV-Sendungen und unsere Veranstaltungen noch gar nicht mitgerechnet. Das ist gigantisch und zeigt die ganze Strahlkraft unserer Traditionsmarke. Aber wir schauen hier einmal nur auf die durchaus wechselvolle Geschichte der Zeitschrift.

Glücksfall IVW

Seit Beginn der 50er-Jahre können wir dabei auf eine solide Quelle zurückgreifen, die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., kurz IVW. Diese erfasste und testierte ab 1950 die Verkäufe aller Presseerzeugnisse in Deutschland, und in deren Archiv wühlten wir einige Tage.

75 Jahre ams Werbeartikel
ams
Die Jubliäumsausgabe hat es in sich.

So taucht dort "Das Auto", wie unsere Zeitschrift zur Gründung 1946 hieß, erstmalig im zweiten Quartal 1950 in den Listen auf. Immerhin 31 481 Exemplare pro Monat fanden damals Käufer, in einer Zeit, in der die Macher noch hauptsächlich über Motorsport berichteten, denn das war die Triebfeder der Gründer Paul Pietsch, Josef Hummel und Ernst Troeltsch.Titel waren damals noch kunstvoll gemalt, die ersten echten Fotos wurden erst 1953 verwendet.

Steil bergauf: Die 50er und 60er

Mit der zunehmenden Motorisierung in den Wirtschaftswunderzeiten stiegen die Verkäufe rasant. Das Interesse am Auto als Garant für Freiheit und Status stieg und stieg. In unserer Verkaufskurve haben wir immer das jeweilige zweite Quartal beziffert. Ende 1962 überschritt die ams, wie sie intern genannt wurde, die 100.000, längst war die Frequenz auf 14-tägliche Erscheinungsweise verdoppelt worden. Die 200.000 fiel Mitte 1966, die 300.000 kaum drei Jahre später. In puncto Gestaltung änderte sich der Titel drastisch. Viel bessere Kameras und Filme lieferten schärfere Bilder, die Druckereien kräftigen Vierfarbdruck. Dazu kamen furchtlose Tester, die die Testwagen wilde Drifts, Sprünge und Formationen fahren ließen. Auch hatte man erkannt, wie wichtig eine eigenständige Gestaltung ist, wenn man an den inzwischen deutlich volleren Zeitschriftenregalen auffallen wollte.

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Dann kam die Ölkrise, quasi aus dem Nichts. Benzin war plötzlich Mangelware, der Club of Rome veröffentlichte seine Studie "Die Grenzen des Wachstums", das Ende der Ölreserven schien nah.

Zäsuren: Ölkrise, Internet

Autofahren wurde durch die steigenden Benzinpreise plötzlich ziemlich teuer und teilweise auch verboten. Autofreie Sonntage wurden verordnet – Vatterns Opel Rekord musste in der Garage schmoren, und wir fuhren auf der Autobahn Fahrrad.

Das Blatt bekam den Gegenwind zu spüren. Der zudem auch noch aus der Politik verstärkt wurde. Denn der damalige Verkehrsminister Lauritz Lauritzen wollte flächendeckend Tempo 100 auf den Autobahnen einführen. Da stellte sich auto motor und sport lautstark dagegen. Was wir übrigens heute wieder tun würden. Bis Ende der 90er-Jahre ging es dann in Wellen, auch dank der zusätzlichen Verkäufe im Osten des wiedervereinten Deutschlands, wieder bergauf, die besten Ausgaben erreichten über 600 000 verkaufte Exemplare.

Das Internet machte ab 1998 dann viele Leser zu Usern. Unsere Website blühte auf, der unbegrenzte, kostenlose Inhalt im Netz wandelte die Medienlandschaft fundamental. Wie bei den meisten Zeitschriften gehen auch bei auto motor und sport seit 2007 die Verkäufe zurück. Aber mit derzeit IVW-geprüften 332.358 verkauften Exemplaren pro Ausgabe führt das Blatt den Markt für Automobilzeitschriften an. Darauf sind wir, die Redaktion, ziemlich stolz.

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