Abgas, Verbrenner, Auspuff, CO2, Klima GEM

Sie haben das Limit frei verfügbarer Artikel für diesen Monat erreicht.

Registrieren und kostenlos weiterlesen

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Frankreich erwägt CO2-Malus: Strafsteuer für Verbrauch und Gewicht

Frankreich erwägt neuen CO2-Malus Satte Strafsteuer für Verbrauch und Gewicht

Im Kampf gegen CO2-Emissionen von Fahrzeugen diskutiert Frankreich hohe Strafsteuern für Spritschlucker und schwere Autos. Damit rücken besonders SUV in den Fokus.

In Frankreich werden weiter verschärfte Strafsteuern als Steuerungselement für den Neuwagenkauf diskutiert. Ziel ist es, die Kunden zum Kauf von sparsamen Autos zu bewegen. Bereits jetzt werden in Frankreich Neuwagen, die über einem CO2-Wert von 137 g/km nach WLTP liegen, mit einem Steuermalus belegt. Das erste Gramm darüber kostet mit der Einführung der neuen Staffelung am 1. März 2020 50 Euro, dann folgen Stufen von 25 Euro und 20 Euro je Gramm. Im weiteren Verlauf steigen die Strafsteuern dann progressiv an. Die letzte Stufe sieht bei einem CO2-Wert von 213 g/km oder mehr eine Strafsteuer von 20.000 Euro vor.

10 Euro-Strafe je Kilo über dem Limit

2021 will das Finanzministerium das Malus-System neu auflegen und verschärfen. Der CO2-Grenzwert nach WLTP soll nach aktueller Diskussionslage auf 123 g/km sinken. Hinzu kommen soll eine Strafsteuer, die sich auf das Fahrzeuggewicht bezieht. Als Grenzwert sollen hier 1.400 Kilogramm gelten. Wer darunter bleibt, kommt ohne Gewichts-Strafsteuer weg. Wer darüber liegt, soll je Kilogramm mit zehn Euro Strafsteuer zu Kasse gebeten werden. Ein Zwei-Tonnen-SUV läge also 600 Kilogramm über diesem Limit und würde zusätzlich zum Kaufpreis mit einer Gewichtsstrafe in Höhe von 6.000 Euro belastet.

Es soll allerdings auch Ausnahmeregelungen für bestimmte Käufergruppen geben (beispielsweisen Familien), die auf große, schwere Autos angewiesen sind. Natürlich wären auch Elektroautos von dieser Gewichtsstrafsteuer ausgenommen. Eine entsprechende Gewichtsstrafsteuer wurde bereits 2019 diskutiert, dann aber wieder verworfen.

Fazit

Ein Malus-System wie es in Frankreich jetzt diskutiert wird, hätte mit Sicherheit Lenkungswirkung und würde den CO2-Ausstoss senken. Andererseits wäre gerade die Gewichtssteuer ein schwerer Schlag gegen die Autobauer, da neue Autos immer schwerer werden.

Zur Startseite
Verkehr Politik & Wirtschaft Abgas, Verbrenner, Auspuff, CO2, Klima Strengere EU-Grenzwerte für 2030 Kommen noch schärfere CO2-Limits für Neuwagen?

Muss der CO2-Ausstoß von Pkw bis 2030 um 50 statt um 37,5 Prozent sinken?

Mehr zum Thema CO2
Elektroauto-Leasing Angebote März 2022
Politik & Wirtschaft
BMW i4 M135i Elektro Verbrenner Collage
Politik & Wirtschaft
Diesel und Benzin Preis
Spritpreise
Mehr anzeigen