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Nikola Elektro-Lkw

Großauftrag für elektrische Müllfahrzeuge

Ein Müllentsorgungsunternehmen bestellt bei Nikola 2.500 elektrische Müllwagen – mit der Option auf 2.500 weitere.

Der US-Müllentsorger Republic Services hat bei Nikola einen Auftrag über 2.500 batterie-elektrisch angetriebene Müllfahrzeuge deponiert. Der Auftrag könnte später um weitere 2.500 Fahrzeuge wachsen.

240 Kilometer Reichweite

Erste Tests mit den neuen Müllabfuhren sollen bereits 2022 anlaufen. Der Serieneinsatz der elektrisch angetriebenen Lkw, die auf den Namen Nikola Refuse hören werden, soll dann ab 2023 erfolgen. Die neuen Müllwagen sollen den elektrischen Antriebsstrang aus dem Nikola Tre nutzen, der rund 1.000 PS an den Start bringt. Auch das Chassis und die Achsen werden aus dem Tre übernommen. Für einen ausreichend großen Aktionsradius sollen Batteriepakete mit einer Kapazität von 720 kWh sorgen. Angegeben wurden rund 240 Kilometer. Auf so einer Tour sollen bis zu 1.200 Mülltonnen geleert werden können. Kommen soll der Nikola Refuse als Frontlader und Seitenlader mit vollautomatisierten Entleerungs-Systemen.

Leiser und sauberer

Der Müllentsorger Republic Services will seinen CO2-Fußabdruck langfristig um 35 Prozent senken. Ein Ansatz dazu ist die Umstellung der kompletten Fahrzeugflotte auf Zero Emission-Antriebe. Die elektrisch angetriebenen Lkw sollen auch die Wartungskosten sowie die Lärmbelästigung für die Anwohner senken.

Den Elektro-Lkw Tre baut Nikola zusammen mit Iveco dessen Werk in Ulm. Wo der Nikola Refuse gefertigt wird, teilte das Unternehmen nicht mit.

Fazit

Gerade im Bereich der Abfallwirtschaft sind elektrisch angetriebene Lkw eine echte Alternative. Die gefahrenen Strecken sind genau festgelegt und auch nicht besonders lang. Zudem sind Elektro-Lkw leiser, was die Nachbarschaft freut.

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