Rückruf Ford Kuga: Brandgefahr durch einen Kurzschluss

Rückruf Ford Kuga
Schon wieder Brandgefahr beim PHEV-SUV

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.02.2026
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Erst vor ein paar Wochen startete Ford einen umfangreichen Rückruf der Modelle Kuga, Bronco und Escape, wegen eines Fehlers im Hochdruck-Einspritzventil. Jetzt ist die Batterie des PHEVs betroffen und auch dieses Problem ist nicht neu. Bereits 2025 hatte der Hersteller einen Rückruf gestartet. Damals galt sogar ein Ladestopp.

Ganz so alltagsbeschränkend ist der neue Rückruf nicht. Dennoch bleibt das Problem dasselbe: Ein Kurzschluss in der Hochvoltbatterie kann zu Antriebsverlust oder im schlimmsten Fall zu einem Brand führen, sollte es zu einer thermischen Entlüftung der Batterie kommen. In Deutschland betrifft der Rückruf 56.040 Fahrzeuge und weltweit 166.989 Kuga des Bauzeitraums 02. August 2019 bis 28. November 2023. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) notiert bereits sieben Vorfälle im Zusammenhang mit diesem Fehler, zum Glück ohne Unfälle oder Personenschaden.

Was können Halter jetzt tun?

Um das Risiko eines etwaigen Brandes zu minimieren, rät der Hersteller laut mehrerer Medienberichte, sollen Halter die Batterie nicht über 80 Prozent laden und nur den Standardmodus Auto-EV nutzen. auto, motor und sport hat bereits bei Ford nachgefragt, ob es weitere Dinge zu beachten gibt, die Antwort steht allerdings noch aus. Ein Ford-Sprecher gibt gegenüber der Online-Plattform kfz-betrieb.vogel an, dass die Ingenieure mit Hochdruck an einer Lösung des Problems arbeiten. Bisher allerdings ohne Ergebnis. Sobald eine Handlungsstrategie vorliegt, werden die Kunden informiert und gebeten einen Termin bei einer Ford-Werkstatt auszumachen.

Der Hersteller listet die Rückrufaktion unter dem Code: 25SC4. Außerdem hat Ford für Rückfragen eine direkte Hotline eingerichtet. Die Rufnummer lautet: 0221 – 9999 2999. Das KBA überwacht die Aktion unter der Referenznummer 15919R.

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