Byton M-Byte Prototyp Reich GmbH Aschheim/Dornach
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SUV

Byton-M-Byte-Verkauf in Deutschland

Prototyp aus Insolvenzmasse in der Auktion Byton-M-Byte-Verkauf in Deutschland

Byton hatte es fast geschafft – aber während des Serienproduktions-Starts ging der Hersteller pleite. Jetzt steht ein extrem seltener M-Byte-Prototyp in Deutschland zum Verkauf.

Der chinesische Autohersteller Byton ist insolvent, sein deutscher Hauptsitz im oberbayerischen Ismaning ist längst verlassen. Dabei war die Entwicklung des ersten Autos der Marke namens M-Byte beinahe abgeschlossen, für 2020 war der Start der Serienproduktion des Elektro-Crossovers geplant. Da bei Byton aber nie eine Serienproduktion anlief, gibt es von dem Hersteller kaum Autos. Das möglicherweise einzige in Europa befindliche Byton-Fahrzeug befindet sich aktuell im Großraum Ingolstadt – Interessenten können es jetzt in einer Online-Auktion des Insolvenzverwalters Michael Bauer kaufen.

Bedingt fahrfähig

Der mit der Online-Versteigerung beauftragte Industrieverwerter Thomas Reich betont, dass der zum Verkauf stehende M-Byte nicht straßenzugelassen ist. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass der Prototyp, egal in welchem Land, überhaupt eine Zulassung bekommen kann. Allerdings gilt der Byton als bedingt fahrfähig – ein Elektromotor und eine Batterie sind anscheinend im Showcar verbaut. Ob es sich dabei bereits um den für die spätere Serie geplanten Motor handelt, ist nicht bekannt. Auch sonst wirkt der smaragdgrün lackierte M-Byte gut ausgerüstet: Er hat einen funktionstüchtigen Bordcomputer, einen Bildschirm im Lenkrad und natürlich den riesigen, ebenfalls funktionstüchtigen Cockpit-Bildschirm, für den Byton bekannt war. Außerdem gibt es eine Innenraum-Kamera, die im Fuß des Innenspiegels sitzt, schwarze Sport-Ledersitze vorn, zwei hellgrau belederte Sportsitze hinten, zwei Fond-Monitore mit jeweils einer Innenraum-Kamera sowie eine Rückfahrkamera.

Byton M-Byte Prototyp
Reich GmbH Aschheim/Dornach
Das Cockpit des Prototyps ist mit dem berühmten Riesen-Bildschirm und einem Lenkrad-Bildschirm ausgestattet. Beide Bildschirme sind funktionstüchtig.

Inbetriebnahme auf eigene Gefahr

Auch wenn der M-Byte-Prototyp bedingt fahrfähig ist: Aktuell befindet er sich nicht in einem fahrtüchtigen Zustand. Beim Verkauf aus der Insolvenzmasse übernimmt der Anbieter keine Gewähr für Rechts- und Sachmängel, sämtliche Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen. Das Fahrzeug ist also lediglich ein Ausstellungsstück. Wer den superseltenen M-Byte trotzdem in Betrieb nehmen möchte, macht dies auf eigenes Risiko. Reich weist zudem darauf hin, dass der Käufer mit der Erteilung des Zuschlags keinerlei Rechte am Produkt-Design und an der Fahrzeugtechnik erwirbt.

Fahrbericht Byton M-Byte
Fahrberichte

Mindestgebot: 8.000 Euro

Das Mindestgebot für den Byton M-Byte Prototyp beträgt 8.000 Euro. Die Online-Auktion des Byton-Showcars läuft noch bis mindestens Dienstag, den 27. September 2022 um 11:00 Uhr deutscher Zeit (MESZ/CEST). Allerdings verlängert jedes neue Gebot die Frist um weitere zwei Minuten – die Auktion endet also, wie eine richtige Auktion, nicht durch Zeitablauf, sondern durch Zuschlag für das höchste Gebot.

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Fazit

Byton hat zu den Elektroauto-Marken gehört, die mit großen Erwartungen gestartet sind. Vorschuss-Lorbeeren haben die Chinesen unter anderem damit geerntet, dass bei ihnen Ex-BMW-Führungspersonal beschäftigt war – allen voran Carsten Breitfeld, der zuvor die Entwicklung des Hybrid-Sportwagens BMW i8 verantwortet hatte. Außerdem war Byton der erste Hersteller, der einen das komplette Fahrzeug-Cockpit überspannenden Bildschirm entwickelt hatte. Die Entwicklung des Elektro-Crossovers M-Byte war fast abgeschlossen, die ersten mit Prototypen gewonnenen Fahreindrücke waren durchaus positiv. Aber dann verloren die Inverstoren das Vertrauen und der chinesische Hersteller ging insolvent.

Das jetzt in Deutschland zum Verkauf stehende M-Byte Showcar dürfte ein extrem seltenes Exemplar sein – vielleicht ist es das einzige in Europa. In seine Entwicklung sind Milliarden geflossen. Das Auto ist nicht zugelassen und wahrscheinlich nicht zulassungsfähig. Andererseits ist es spannend ausgestattet – besser als die meisten Studien. Viele Komponenten scheinen zu funktionieren. Wer den M-Byte-Prototyp in Betrieb nehmen möchte, tut dies allerdings komplett auf eigenes Risiko.

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