Kia Kona Elektro Dennis Gedaschke
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Hyundai Kona Elektro

Rückruf wegen Brandgefahr

Ein interner Kurzschluss kann einen Brand im Hyundai Kona Elektro verursachen. Aus diesem Grund ruft der Hersteller in Südkorea freiwillig 25.564 Fahrzeuge zurück.

Die Rückrufe von Elektroautos, die plötzlich in Brand geraten können, nehmen zu. Nun hat es auch den südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai getroffen. Im Heimatland des Kona Elektro ruft das Unternehmen 25.564 Fahrzeuge (noch) freiwillig zurück. Laut dem dortigen Magazin "Business Korea" sind Fahrzeuge betroffen, die zwischen dem 29. September 2017 und dem 13. März 2020 vom Band liefen. Der Rückruf beginnt am 16. Oktober und umfasst Software-Updates und den Austausch von auffälligen Batterien nach einer Inspektion.

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Der Hyundai Kona Elektro ist von einer Rückrufaktion betroffen.

Sollte kein Problem vorliegen, aktualisiert Hyundai dennoch das Batteriemanagementsystem, kurz BMS. Es unterbricht den Ladevorgang und sperrt das Fahrzeug, wenn es während eines ständigen Überwachungsprozesses abnormale Änderungen feststellt. Gleichzeitig gibt das Fahrzeug automatisch eine Warnmeldung an den Fahrzeughalter und die Notrufzentrale von Hyundai Motor ab, um die Möglichkeit eines Brandes zu minimieren. Das Elektroauto soll bislang an zwei aufeinanderfolgenden Bränden beteiligt gewesen sein. Insgesamt meldet das Magazin bisher 13 Brandereignisse. In den USA soll Hyundai ebenso einen freiwilligen Rückruf bei der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) beantragt haben. In Deutschland sind bislang weder Vorfälle noch Anträge beim Kraftfahrt-Bundesamt dokumentiert. Sollte sich das ändern, berichten wir an dieser Stelle darüber.

Batterien kommen auch im Ioniq und Renault Zoe zum Einsatz

Während das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr die Möglichkeit von fehlerhaften Batteriezellen, die Brände beim Kona Elektro auslösen, ansprach, konterte der Batteriehersteller LG Chem mit den Worten: "Unsere Batteriezellen sind nicht schuld." Der Kona Elektro verwendet Batterien von LG Chem, dessen Produktion im chinesischen Werk in Nanjing stattfindet. Für den Ioniq Elektro von Hyundai und den Zoe von Renault kommen Batterien mit ähnlichen oder gleichen Spezifikationen zum Einsatz. Diese beiden Modelle erlitten jedoch keine derart häufigen Brandunfälle. Dementsprechend sind Experten der Meinung, dass es notwendig ist, die Batteriezellen, den Kona Elektro und das BMS zu untersuchen.

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Ich hätte gehofft, dass das bei eher unkomplizierten E-Autos so gut wie nie vorkommt.
Wundert mich gar nicht - Elektronik ist doch eher billig produziertes Zeug.

Fazit

Hyundai ruft in Südkorea über 25.000 Kona Elektro wegen Brandgefahr zurück. In Deutschland sind bislang keine Vorfälle dokumentiert. Bleibt zu hoffen, dass es so bleibt.

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