Wie aus einer Mitteilung des Kraftfahrt Bundesamts (KBA) hervorgeht, muss der französische Autobauer Peugeot weltweit 612.196 Fahrzeuge der Baureihe 208 in die Werkstätten zurückholen. An den vom Rückruf betroffenen Kleinwagen aus dem Produktionszeitraum September 2019 bis Juli 2022 erfüllt die verbaute Hupe nicht die vorgeschriebenen Lautstärkeanforderungen. In Gefahrensituationen kann so das Warnsignal unter Umständen nicht gehört werden. Auf dem deutschen Markt sind von diesem Rückruf nach KBA-Informationen 34.850 Fahrzeuge betroffen.
Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind dem Hersteller im Zusammenhang mit der zu leisen Hupe nicht bekannt.
Stärkere Hupe wird nachgerüstet
Alle Halter entsprechender Fahrzeuge werden über das KBA angeschrieben und mit ihrem Fahrzeug in die Werkstätten gebeten. Dort wird die Hupe durch eine leistungsstärkere Variante ersetzt. Einen Zeitaufwand für die Umrüstaktion nennt Peugeot nicht.
Das KBA führt die überwachte Rückrufaktion unter der Referenznummer 16357R, Peugeot hat für die Aktion den Code MYU vergeben. Ob auch Schwestermodelle zum Peugeot 208 aus dem Stellantis-Konzern von diesem Rückruf betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. Eine Anfrage von auto motor und sport an den Hersteller ist noch offen.












