OMotion ETR Elektrodreirad OMotion
OMotion ETR Elektrodreirad
OMotion ETR Elektrodreirad
OMotion ETR Elektrodreirad
OMotion ETR Elektrodreirad 8 Bilder

OMotion ETR

Elektrodreirad aus Schweden

Aus Schweden kommt mit dem OMotion ETR ein neues dreirädriges Elektrokonzept. Der offene Zweisitzer soll eine Reichweite von bis zu 100 Kilometer haben.

OMotion will mit dem ETR Fahrspaß und umweltfreundliche Mobilität zusammenbringen. Dazu setzt das Dreirad auf ein minimalistisches Konzept sowie reinen Elektroantrieb.

Der OMotion basiert auf einem stählernen Rohrrahmen und bietet zwei nebeneinander angeordnete Sitzplätze, aber kein Verdeck als Wind- und Wetterschutz. An der Vorderachse hängen zwei lenkbare Räder in den Dimensionen 185/30-14. Hinten steckt ein 270/30er Antriebs-Rad mit 14 Zoll Durchmesser in einer Zweiarmschwinge, die sich über zwei Federbeine abstützt. Das Dreirad streckt sich auf eine Länge von 2,67 Meter, eine Breite von 1,66 Meter und eine Höhe von nur 92 Zentimeter. Bei einem Radstand von nur 1,71 Meter soll das Gewicht bei nur 282 Kilogramm liegen.

110 km/h schnell, 100 km Reichweite

Den Antrieb übernimmt ein Radnabenmotor im einzelnen Hinterrad. Der bringt es auf 21,7 kW Spitzenleistung, die Dauerleistung wird mit 8 kW und 93,3 Nm angegeben. Damit soll der Zweisitzer in unter sieben Sekunden von Null auf 80 km/h spurten können. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 110 km/h erreicht. Die notwendige Energie liefert eine 74 Kilogramm schwere Lithium-NMC-Batterie mit einer Kapazität von 8,6 kWh. Damit sollen Reichweiten von bis zu 100 Kilometer drin sein. Nachgeladen wird per Schellladesystem und CCS-Stecker. Die Ladezeiten sollen bis zu sieben Stunden betragen. Verzögerungsarbeit leisten drei Scheibenbremsen.

Da der komplette Antrieb hinter den Passagieren steckt, steht die komplette Nase der Besatzung als Fußraum zur Verfügung. Der gestaltet sich, wie auch der Rest der Fahrgastzelle, ziemlich luftig. Eine Windschutzscheibe gibt es nicht. Die vorderen Federbeine tragen ihre Technik offen zur Schau. Die Vorderräder sitzen unter kleinen Schutzblechen, die Passagiere auf Integralsportsitzen. Einzig erkennbare Sicherheitssysteme sind Hosenträger-Gurte und ein Überrollbügel.

Über eine spezielle Smartphone-App, die per Bluetooth mit dem Fahrzeugcockpit vernetzt wird, kann der Fahrzeughalter eine Vielzahl an Daten und Infos über das Dreirad abrufen und verwalten.

Geprüft wurde das OMotion ETR-Dreirad nach der Fahrzeugklasse L5e, damit kann es mit den Führerscheinklassen A und B bewegt werden. Preise wurden noch nicht genannt.

Auch interessant

Murray: Ankündigung T.50 Supersportwagen
Murray T.50 Supercar
Murray: Ankündigung T.50 Supersportwagen
2:19 Min.
Mehr zum Thema Elektroauto
Volvo V60 T6 Twin Engine, Exterieur
Tests
Kooperation VW und Ford
Politik & Wirtschaft
Tesla Cybertruck
E-Auto