11/2021, Subaru Solterra Elektro-SUV Subaru of America, Inc.
Subaru Solterra
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Subaru Solterra: Das kostet der erste Elektro-Subaru

Subaru Solterra Elektro-Crossover Das kostet der erste E-Subaru

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Bei der Entwicklung des elektrischen Crossovers hat Subaru eng mit Toyota kooperiert. Im Sommer kommt der Solterra zu den Händlern in Deutschland.

Im Sommer 2019 haben Subaru und der Anteilseigner Toyota die gemeinsame Entwicklung von Elektroautos für beide Marken angekündigt. Toyota ist im Rahmen der Zusammenarbeit für das Antriebsmodul verantwortlich, Subaru bringt seine Kompetenz in Sachen Allradantrieb in das Projekt ein. Das erste Modell, das Subaru auf der E-Plattform "E-TNGA" (Electric Toyota New Global Architecture) realisiert, ist der Solterra. Der kompakte Crossover feierte im Herbst 2021 auf der L.A. Auto Show seine Publikums-Premiere.

Das Wort Solterra setzt sich aus den lateinischen Begriffen "Sol" (Sonne) und "Terra" (Erde) zusammen. Damit will Subaru seinen Respekt vor der Natur ausdrücken und auf die bessere Umweltbilanz eines Elektroantriebs hinweisen.

Solterra nicht ausschließlich mit Allradantrieb

Subaru nennt die Plattform übrigens E-Subaru Global Platform. Sie wurde von Toyota flexibel ausgelegt und erlaubt Front- sowie Heck- und Allradantrieb. Ungewöhnlich für Subaru: Wie der Toyota BZ4X wird der Solterra alternativ mit Frontantrieb erhältlich sein. In diesem Layout kommt ein 150 kW / 204 PS starker Elektromotor an der Vorderachse zum Einsatz. Besser zur Marke passt jene Antriebs-Konfiguration, die in Los Angeles debütierte. In Kombination liefern die beiden jeweils 80 kW / 109 PS sowie maximal 168,5 Newtonmeter starken E-Maschinen, die jeweils eine Achse antreiben und so für einen Allradantrieb sorgen, eine Leistung von 160 kW / 218 PS und ein maximales Drehmoment von 336 Newtonmetern. Vielleicht wird für eine spätere STI-Version mehr Power freigegeben.

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In Los Angeles debütierte der Solterra als Allradler. Es wird ihn aber auch mit Frontantrieb geben.

Um die Entwicklung des Allradantriebs hat sich Subaru selbst gekümmert. Assistenzsysteme namens "Star-Drive" und "X-Mode" verteilen die Antriebskraft je nach Fahrsituation, Wetter und Bodenbeschaffenheit traktionsoptimiert zwischen den Rädern. Abseits befestigter Straßen sichert die "Grip-Control"-Technik, die unter anderem einen Bergan- und -abfahrassistenten umfasst, souveränes Vorankommen.

WLTP-Reichweite von bis zu 500 Kilometern

Die im Unterboden platzierte Lithium-Ionen-Batterie bietet eine Kapazität von 71,4 Kilowattstunden. Der gut 1,9 Tonnen schwere Fronttriebler soll damit nach WLTP-Norm bis zu 500 Kilometer weit kommen. Für den mehr als zwei Tonnen wiegenden Allradler, der bisher einzigen für Deutschland bestätigten Modellvariante, gibt Subaru eine WLTP-Reichweite von 466 Kilometern an. Nachladen lässt sich der Solterra mit Ladeleistungen zwischen 6,6 kW (AC) und 150 kW (DC). Mit Letzterer lässt sich eine leere Batterie in 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität füllen. Die Intensität der Rekuperation lässt sich zudem vom Fahrersitz aus beeinflussen.

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Der Subaru Solterra präsentiert ein typisches SUV-Crossover-Design.

Ansonsten orientiert sich das E-Modell bei den Abmessungen am Toyota-Zwilling. Es ist 4,69 Meter lang, 1,86 Meter breit und kommt auf eine Höhe von 1,65 Meter. Den Radstand des Fünfsitzers gibt Subaru mit 2,85 Meter an. Dass der Solterra auch ein wenig Gelände kann, unterstreicht die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern. Der Fronttriebler rollt auf 18 Zoll großen Rädern mit 235/60er-Reifen, die Allradversion kann optional auch mit 20-Zoll-Felgen und 235/50er Pneus bestückt werden.

Subaru-Grill zeigt sich geschlossen

Optisch lehnt sich der Solterra ebenfalls an den Toyota BZ4X an. Der Kühlergrill zeigt sich weitgehend geschlossen, die Radläufe und Karosseriekanten sind stark mit Kunststoff beplankt. Mit seinem coupéhaften Dachverlauf folgt der Solterra dem aktuellen Trend zu Crossover-Modellen. Der Unterbau entspricht dann wieder ganz konventionellen SUV-Linien.

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Für den Innenraum sieht Subaru die neueste Version von Infotainment und Konnektivität vor. Mitten auf dem Armaturenträger installieren die Japaner einen 12,3 Zoll großen Touchscreen. Vor der Fahrerin und dem Fahrer sitzt ein zusätzliches Digital-Cockpit. Android Auto und Apple Carplay sind ebenso an Bord wie die Möglichkeit, Smartphones kabellos zu laden und einige Autofunktionen per App fernzusteuern. Das Gepäckabteil fasst bei aufgestellter Rücksitzlehne zwischen 453 und 497 Liter – je nachdem, ob sich der Kofferraumboden in der oberen oder unteren Position befindet.

Markteinführung Mitte 2022

Das bei Subaru traditionell "Eye-Sight" genannte Assistenzpaket umfasst Technologien wie einen Totwinkelwarner mit Spurwechselassistenten und ein System, das beim Rangieren rückwärtig kreuzenden Verkehr erkennt und an das eine Automatikbremse integriert ist, falls beim Einparken ein Hindernis erkannt wird. Der Solterra verfügt als erster Subaru überhaupt zudem über eine optionale 360-Grad-Rundumsicht-Kamera und einen Warner, der beim Aussteigen sich von hinten nähernden Verkehr erkennt. Die LED-Scheinwerfer arbeiten serienmäßig mit einem Fernlicht-Assistenten zusammen.

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Solterra-Cockpit mit digitalen Instrumenten und 12,3-Zoll-Touchscreen.

Auf den Markt kommt der neue Subaru Solterra ab Mitte 2022 als Vertreter des Modelljahres 2023. Neben Japan, USA, Kanada und China wird von Beginn an auch Europa bedient. Die Preise starten in Deutschland bei 57.490 Euro brutto; nach Abzug der aktuell geltenden Innovationsprämie ist der Solterra in der Basisausstattung Comfort somit ab 49.515 Euro erhältlich. Hier sind unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine elektrisch öffnende Heckklappe, ein zehnfach elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze, Sitzheizung vorne und das skizzierte Assistenzpaket an Bord.

Topversion mit Panorama-Glasdach

Darüber siedelt sich die mindestens 59.990 Euro teure Platinum-Version an. Hier umfasst die Ausstattung zusätzlich Dinge wie ein Harman/Kardon-Audiosystem, 20-Zoll-Felgen sowie vorne und hinten beheizte Sitze, die Bezüge aus nachgebildetem Leder tragen. Die Rolle des Topmodells spielt der Solterra Platinum plus, den die Japaner ab 60.990 Euro anbieten. Es bietet als USP ein Panorama-Glasdach, dessen elektrisch verstellbare Sonnenschutzblende auf Wunsch per Sprachbefehl öffnet.

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Fazit

Subaru entwickelt sein erstes Elektroauto in Zusammenarbeit mit Anteilseigner Toyota. Keine Überraschung, dass sich der kleinere Partner dabei um den Allradantrieb kümmert. Der Elektro-SUV kommt 2022 mit dem Namen Solterra weltweit auf den Markt und kostet in Deutschland mindestens 57.490 Euro.

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