Tesla Pickup Teaser Tesla

Tesla Pick-up Model P (2020)

Bis 800 km Reichweite und für unter 50.000 Dollar

Wer in den USA auf dem Land Autos verkaufen möchte, muss einen günstigen Pick-up im Programm haben. Das weiß natürlich auch Elon Musk, der einen elektrischen Pick-up mit „besonderen Eigenschaften“ angekündigt hat, der noch 2019 präsentiert werden soll. Jetzt gib es eine erste Preisansage.

„Seit fünf Jahren habe ich die Grundzüge des Designs und der Technik in meinem Kopf“, twitterte Tesla-Chef Elon Musk Ende 2017 zu einem möglichen elektrischen Tesla-Pick-up. „Ich brenne darauf, ihn zu bauen.“ Die Produktion des Pick-ups soll unmittelbar nach der des Model Y (2019) beginnen – das Model Y ist ein kompaktes, unterhalb des Model X angesiedeltes SUV. Vorgestellt werden soll der Tesla-E-Pick-up im Laufe des Jahres 2019 (carwow hat bereits einen möglichen Tesla-Pickup gezeichnet), das hat Musk über Twitter angekündigt. Mit einer Serienproduktion ist nicht vor 2020 zu rechnen.

Ford F-150 im Visier

Der Pick-up von Tesla soll etwas größer ausfallen als ein aktuelle Ford F-150. Der F-150 gehört seit Jahrzehnten zu den am besten verkauften Autos in den USA. Die etwas größeren Dimensionen seines Teslas begründet Musk mit einer „bahnbrechenden Eigenschaft“, die er dem Pick-up „gerne hinzufügen würde.“ Welche Eigenschaft das sein könnte, verrät Markting-Profi Elon Musk noch nicht. Da der rein elektrische Antrieb gesetzt ist, muss es sich um etwas Anderes handeln. Bei den beiden bereits vorgestellten Semi-Truck-Varianten führt Tesla eine besonders stabile Frontscheibe ins Feld – schließlich dürfen Semi-Trucks in den USA ihre Fahrt nicht fortsetzen, sobald ihre Frontscheibe auch nur minimal beschädigt ist.

Basispreis von unter 50.000 Dollar

Ob Tesla mit einem elektrischen Pick-up den auf diesem Feld extrem gut aufgestellten amerikanischen Herstellern Ford, FCA und GM Kundschaft abjagen kann, bleibt abzuwarten. Schließlich lauert der Pick-up-Kunde eher in der Fläche als an den fortschrittsgläubigen US-Küstenstreifen. Und auf dem Land ist die Kundschaft bisher recht konservativ eingestellt, schätzt hubraumstarke Verbrennungsmotoren, große Reichweite, einfache robuste Technik, die zudem sehr günstig zu haben ist. Pick-ups gehören in den USA zu den Fahrzeugen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bewährte, eher simple Technik und ein günstiger Preis sind aber nicht gerade Teslas Kernkompetenzen. Wie sich Musk die Preisgestaltung des vermutlich Model P getauften Pick-ups vorstellt, hat er jetzt in einem Interview erklärt. Der Startpreis müsse unter 50.000 Dollar für die Basisvariante liegen. Wie bei den anderen Tesla-Modellen wird es auch potentere und reichweitenstärkere Versionen geben, die dann entsprechend teurer werden.

Das Model P soll mit einem Dual-Motor-Antriebsstrang antreten, eine adaptive Federung erhalten und Reichweiten zwischen 640 und 800 Kilometer bieten. Bemerkenswert soll auch die mögliche Anhängelast ausfallen – ein wichtiges Kriterium für Pick-ups auf dem US-Markt.

Im Rahmen der Produktvorstellung von zwei Lkw-Varianten und dem neuen Roadster (ja, der heißt so, trotz Targa-Dach und zwei Notsitzen im Fond) zeigte Tesla bereits im November 2017 eine Skizze des geplanten Pick-ups. Die Karosserieform erinnert an die große Zugmaschine, die bei Tesla bisher nur den Gattungsnamen „Semi Truck“ trägt. Semi Truck ist die Kurzform von „Semi Trailer Truck“ – damit sind Lkw gemeint, die Trailer (Anhänger) ohne eigene Vorderachse ziehen. Auch beim Design soll der Tesla Pick-up Model P futuristischer antreten als die Wettbewerber, diese aber bei der Funktionalität schlagen.

Den bisherigen Bestseller geschultert

Der auf der Ladefläche des Tesla Pickup parkende Ford F-150 soll nicht nur die ungefähre Größe des Tesla zeigen, sondern natürlich auch den Anspruch der Marke: Man will selbst den US-Bestseller verladen.

Tesla Pickup Teaser
Tesla 1/14 Weiteres Detail zum Tesla Pickup: Zu sehen ist ein tiefes Bett und ein LED-Band auf der Landekante.
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