Ford „Mach1“ (2020)

Hier rollt der Elektro-Crossover

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Ford bringt 2020 einen vollelektrischen Crossover auf den Markt, der bisher unter dem Arbeitstitel „Mach 1“ firmierte. Unter Erlkönigjäger hat den ersten Prototypen des Elektro-Modells nun abgeschossen.

Doch gehen wir ein paar Monate zurück. Ford hatte Anfang 2018 mit einem ersten Teaser-Video den „Mach 1“ angekündigt und daraufhin extrem viele negative Reaktionen der Ford-Fans und –Kunden erhalten. Warum? Ende der 60er Jahre legt Ford mit dem Mustang Mach 1 eine Performance-Version auf und führte diese bis 2004 weiter fort. Gegenüber der „Automotive News“ sagte Jim Farley, Präsident für die globalen Märkte bei Ford, zu dem Namen „Mach 1“: „Es gibt Pros und Contras, ich möchte das jetzt nicht bewerten, aber wir haben sehr starke Reaktionen von den Menschen erhalten. Wir evaluieren das jetzt.“ Damit dürfte der Modellname „Mach 1“ für den Crossover nahezu tot sein.

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Ford „Mach1“ basiert nicht auf Focus-Plattform

Der Elektro-Crossover ist indes nicht tot. Ganz im Gegenteil. Ford will bis 2022 16 Elektro-Modelle an den Start bringen und konzentriert sich derzeit auf die Straffung seines Produktportfolios. Hier spielen SUV und Sportwagen eine große Rolle. Und auch der neue Ford EV aka „Mach 1“ soll – so suggeriert es das erste Teaser-Video – die Gene des Ford Mustangs tragen. Doch das Rückgrat des Elektro-SUV ist nicht die Plattform des Sportwagens und auch nicht die bisher kolportierte C2-Plattform, auf der unter anderem der neue Ford Focus aufbaut.

Stattdessen baut der „Mach 1“ oder auch intern „CX430“ genannt auf der neuen Elektroplattform der Amerikaner auf. Sie ist mit dem selbsttragenden Chassis eine von insgesamt sechs verbleibenden Plattformen im Konzern.

Reichweite knapp 500 Kilometer

Erlkönig Ford Mach 1 Foto: Stefan Baldauf
Der Mach 1 basiert auf der neuen Elektroplattform von Ford. Die Batterie ist im Unterboden untergebracht.

Und was wissen wir noch über den ersten Elektro-SUV von Ford: Jim Farley fasste es unlängst zusammen: „Eine schlanke Silhouette, null Emissionen, vier Türen und die rebellische Seele eines Mustangs“. Das Allrad-Modell soll eine Reichweite von 300 Meilen haben – umgerechnet also knapp 500 Kilometer. Nähere technische Angaben gibt es derzeit noch nicht.

Die ersten Erlkönigbilder geben auch noch keinen Aufschluss über das Design des „CX430“. So scheint es, als ob die Ford-Mannen die Karosserie des neuen Kuga/Escape über die Elektro-Plattform gestülpt haben. Dafür spricht auch, dass der Unterboden mit seiner Batterie und ein einsames Auspuffendrohr herausragen. Die Aufschrift „Diesel Fuel only“ auf einer recht großen „Tankklappe“ soll Erlkönig-Jäger in die Irre leiten.

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